Weltwirtschaftsforum

21. Januar 2020 11:45; Akt: 21.01.2020 12:06 Print

Greta: «Ich werde die ganze Zeit verletzt!»

Die 17-jährige Klimaaktivistin ist wieder in Davos. Vor einem Jahr wurde sie dort fast über Nacht zum Gesicht einer Bewegung. Nun steht sie im Duell mit Trump.

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Im Vorfeld sagte Greta Thunberg ihren Auftritt krankheitsbedingt beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz ab. Am Dienstag saß sie dann doch mit drei weiteren jungen Personen auf der Bühne und diskutierte über die aktuelle Klimasituation.

Auf dem Panel des Time Magazine wurde sie gefragt, was sich seit ihrem ersten Protest geändert habe. Ihr ernüchterndes Fazit: «Konkret ist so gut wie nichts passiert». Es werde nicht gehandelt. Allerdings hätten nun viel mehr Menschen ein Bewusstsein für die Klimakrise. Und sie hofft, dass diese auch wie eine echte Krise behandelt wird. Sie appelliert an die Zuhörer: «Wir müssen der Wissenschaft zuhören. Wir müssen die Klimakrise als die Krise sehen, die sie ist. Wenn wir das nicht machen, können wir sie nicht aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachten und nichts gegen sie unternehmen.»

Greta gegen Trump in Davos

Der Moderator fragt dann in die Runde, wie die jungen Menschen mit Hass im Netz und auch im echten Leben umgehen. Greta meint dazu, dass sie gar nicht leugnen könnte, dass ihr Hass entgegengebracht wird: «Ich werde die ganze Zeit verletzt», so die junge Schwedin. Aber sie fügt an, dass das nicht das Thema bei der Konferenz sein sollte. Ihr ginge es um das Klima-Problem. Und darüber sollte auch gesprochen werden.

Vergangene Woche kündigte sie bereits an, dass sie die Bühne in Davos nutzen werde, um die Menschen wach zu rütteln. Bei einer Demo vergangene Woche meinte sie in Richtung der Staatschefs: «Das war hier noch gar nichts. Wir fangen gerade erst an. Das können wir ihnen versichern.»

Einer, an den sich die 17-Jährige bestimmt richten möchte, ist US-Präsident Donald Trump. Der Staatschef der Vereinigten Staaten macht kein Geheimnis daraus, dass er an den Klimawandel nicht glaubt und diesen eher als Witz ansieht. Er lobt vielmehr die USA, welche an der Weltspitze der Produzenten von fossilen Brennstoffen steht.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sputnik am 22.01.2020 08:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dieses naive Mädchen wird von Geldgierigen Eltern, grünen ideologischen Leuten , Industrie usw , voll ausgenutzt und als Schild benutzt. Die größten Verbrecher sind ihre eigenen Eltern, die dieses Ihr eigenes Kind moralisch und seelisch brechen lassen. Man müsste diese Menschen ( Eltern) entmündigen und strafrechtlich verfolgen.

  • Hansel am 22.01.2020 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Et ass rem genau wéi virum zweeten Weltkrich, d'Aarbeschtsloosegkeet klemmt, d'Leit sin onzefridden, d'Geblärs gett emmer méi hart, riets Populisten gin emmer méi präsent. Dir halt ierch all fir souvill méi opgeklärt wéi d'Nazien vun deemols mais durch déi nei Medien ass et nach vill schlemmer gin. D'Klimaaktivisten vun haut sin d'Judden vun deemols. Mierkt dann keen eppes?

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  • Kritiker am 21.01.2020 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Ach, dat arm Kand kann keine Kretik verkraften!!! Wurde ja als "Heilige" hochgejubelt u. vergöttert. Ja, so ist das Leben, aber man muß schon mit Niederschläge im Leben zurecht kommen, sonst ist man fehl am Platze!!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jchmk am 09.02.2020 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bleib zu Hause

  • Beobachter am 23.01.2020 15:07 Report Diesen Beitrag melden

    Redaktion, wieder Däumchenkorrektur???

  • Hansel am 22.01.2020 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Et ass rem genau wéi virum zweeten Weltkrich, d'Aarbeschtsloosegkeet klemmt, d'Leit sin onzefridden, d'Geblärs gett emmer méi hart, riets Populisten gin emmer méi präsent. Dir halt ierch all fir souvill méi opgeklärt wéi d'Nazien vun deemols mais durch déi nei Medien ass et nach vill schlemmer gin. D'Klimaaktivisten vun haut sin d'Judden vun deemols. Mierkt dann keen eppes?

    • komplett debil am 30.01.2020 08:09 Report Diesen Beitrag melden

      Klimaaktivisten vun haut bedreiwen Méenungsterrorismus vum Feinsten an kréien mat Recht dofir Kritik. Se elo mat dem Misär vun engem ganzen Vollek ze vergläichen dat esou gelidden huet an wéinst senger Religioun andauernd verfollegt an ëmbruecht ginn ass, ass absolutten Blödsinn.

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  • mp123 am 22.01.2020 10:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die größten Verbrecher sind nicht die Eltern sondern die Leute die den Klimawandel leugnen!! So wie manche Leute die hier kommentieren oder die Politiker bzw. Lobbyisten die immer mehr Wirtschaftswachstum wollen und dabei unsere Lebensgrundlage zerstören. Heulen hier rum weil sie ihren Diesel so sehr lieben, und aus Frust, auf 17 jähriges Mädchen einschlagen die weitaus mehr Gehirnzellen hat als ihre Kritiker. Jede seriöse Studie beweist und liefert Fakten seit Jahrzehnten, schon in den 50er wurde davor gewarnt. Anfang des 20 Jahrundert hat man schon bewiesen da Co2 und Methan unser Klima maßgeblich beinflussen. Heute spüren wir die folgen. Und dennoch gibt es hier Leute die NIX vom Thema wissen und dennoch hier wettern sls ob es um ihr Leben geht! Wacht auf und hinterlasst dr nächsten Generation keinen Scherbenhaufen.

    • emmer dat selwescht Gebraddels am 30.01.2020 08:13 Report Diesen Beitrag melden

      Wat notzen Studien an Rieden? Wat macht der dann konkret? Computer an Fernseh ob Standby amplaatz auszeschalten, Wasser beim Wäschen laafen lossen, am Dauermodus ob FB etc ze hänken? Den Klima kritt éen net duerch Gebraddels an den Grëff mée just wann jidder éenzelen mol bei sech dohéem kuckt fir eppes ze machen.

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  • kaa am 22.01.2020 10:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech de Choix zweschen Greta an australeschem Premier hätt, wär meng Wiel séier entscheed!