Dramatische Szenen

11. November 2019 12:48; Akt: 11.11.2019 13:00 Print

Hongkong-​​Demonstranten zünden Mann an

Bei Demonstrationen in Hongkong kam es zu verheerenden Zwischenfällen: Demonstranten zündeten einen Mann an, ein Polizist schoss einem 21-Jährigen in die Brust.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Es sind dramatische Szenen, die auch noch per Video festgehalten wurden: Wie CNN berichtet, hat ein Mann mehrere Demonstranten konfrontiert und sie beschimpft, dass sie «alle keine Chinesen» seien. Der Mann nähert sich dabei der Gruppe, dann spritzt ihn eine Person mit einer Flüssigkeit an und zündet ihn an. Wie brutale Aufnahmen zeigen, läuft der Mann brennend davon.

Ein Polizist, der bei Protesten am Sonntag im Einsatz war, richtete seine Dienstwaffe aus nächster auf den 21-Jährigen. Als der Demonstrant auf den Polizisten zugeht, feuert dieser auf den vermummten Demonstranten. Der junge Mann fällt zu Boden und wird von zwei Polizisten fixiert . Der verletzte Mann wird Ins Krankenhaus gebracht und sofort notoperiert.

Mann stirbt nach Sturz aus Parkhaus

Laut Angaben der Polizei soll der 21-Jährige versucht haben, dem Beamten die Waffe zu entreißen. Auch an zwei weiteren Orten, an denen demonstriert wurde, hätten Polizisten ihre Waffen gezogen. Verantwortlich dafür seien die illegalen Taten der "Randalierer" gewesen. Seit Beginn der Proteste gegen die Regierung Anfang Juni ist es bereits das dritte Mal, dass ein Demonstrant von der Polizei angeschossen wurde.

Die Proteste entzündeten sich erneut am Tod eines Studenten am Freitag. Der 22-Jährige war an seinen schweren Verletzungen gestorben, nachdem er vergangene Woche am Rande von Protesten von einem Parkhaus gestürzt war. Viele warfen der Polizei vor, für den Sturz verantwortlich zu sein. Laut den Behörden wurde der Student etwa 120 Meter von einer Stelle gefunden, an der die Beamten Tränengas eingesetzt hatten.

(L'essentiel/red)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hypocrisie am 18.11.2019 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Aber, aber, sind doch alles nur nette Aktivisten, welche sich für ihr Recht einsetzen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hypocrisie am 18.11.2019 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Aber, aber, sind doch alles nur nette Aktivisten, welche sich für ihr Recht einsetzen.