Ticker – Europa/Welt

08. Juni 2020 19:19; Akt: 23.07.2020 22:11 Print

Die USA zählen mehr als vier Millionen Infizierte

Ausgehverbot, geschlossene Betriebe und steigende Fallzahlen – das Coronavirus hält die Welt in Atem. Alle News im Ticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

• Die ganze Welt kämpft noch immer gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2.

• Weltweit sind mehr als 15 Millionen Menschen erkrankt, mehr als 600.000 Menschen sind gestorben. (Stand 23. Juli) Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

• Über 143.800 Corona-Tote in den USA.

• Noch wurde kein Impfstoff gegen das Virus gefunden.

• Im Großherzogtum gibt es bislang 4852 bestätigte Fälle, 112 Menschen sind gestorben. Alle Infos dazu finden Sie im Luxemburg-Newsticker.


Newsticker:

Donnerstag, 23. Juli 2020

21.58 Uhr – Die USA überschreiten die Vier-Millionen-Infektionsmarke

Die Vereinigten Staaten haben am Donnerstag die Marke von vier Millionen Infektionsfällen überschritten, wie die Auszählung um 15.40 Uhr (21.40 Uhr in Luxemburg) der Johns Hopkins Universität ergab. Das Land hat bisher 4.005.414 Infektionen verzeichnet. Mit mehr als 143.800 Todesopfern haben die USA die meisten Sterbefälle der Welt.

Montag, 08. Juni 2020

19.15 Uhr – Noch nie so viele neue Corona-Fälle in 24 Stunden

Die Zahl der Corona-Infektionen weltweit steigt trotz Entspannung in Westeuropa weiterhin deutlich. Am Wochenende seien innerhalb von 24 Stunden mehr als 136.000 Fälle gemeldet worden, so viele wie nie zuvor an einem Tag, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. Er warnte die Länder davor, wegen fallender Infektionszahlen bei den Vorsichtsmaßnahmen nachzulassen.

An neun der vergangenen zehn Tage seien mehr als 100.000 neue Fälle gemeldet worden, sagte Tedros. In Afrika, Zentral- und Südasien, Mittel- und Südamerika und in einigen Ländern in Osteuropa stiegen die Zahlen weiter. Seit Ausbruch des Virus Ende 2019 sind weltweit fast sieben Millionen Infektionen und fast 400.000 Todesfälle gemeldet worden.

8.38 Uhr – Mehr als 100 000 Coronavirus-Infektionen in Pakistan bekannt

In Pakistan ist die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Coronavirus auf mehr als 100 000 gestiegen. Innerhalb eines Tages stiegen die Neuinfektionen um rund 4700, wie das Gesundheitsministerium am Montag bekannt gab. Damit haben sich im Land inzwischen 103.671 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 2067 Menschen starben an den Folgen einer Infektion.

Experten zufolge ist das Land noch mindestens einen Monat vom Höhepunkt der Pandemie entfernt. Die Zahl der Neuinfektionen stieg zuletzt wieder rasch an, nachdem strenge Beschränkungen aufgehoben wurden. Tausende Geschäfte und Märkte wurden daraufhin vergangene Woche wieder geschlossen und stark betroffene Stadtteile in den Metropolen abgeriegelt. Pakistan führte zudem eine Maskenpflicht ein.

Oppositionsführer und Experten machen die Regierung für den starken Anstieg der Infektionen verantwortlich, nachdem Premierminister Imran Khan einen zweiten Lockdown ausgeschlossen hatte.

7.32 Uhr – Neuseeland erklärt Coronavirus für besiegt

Neuseeland hat das Coronavirus nach eigenen Angaben besiegt. Wie das Gesundheitsministerium am Montag bekanntgab, hat der letzte Patient im Land, eine Frau aus Auckland, seit 48 Stunden keinerlei Symptome mehr und gilt als genesen. Sie dürfe nun aus der Isolation entlassen werden. Da es damit keinen einzigen aktiven Infektionsfall mehr in Neuseeland gibt, werde man die Corona-Einschränkungen aufheben, kündigte die Regierung an.

Dass Neuseeland erstmals seit Februar keinen aktiven Fall habe, sei ein «bedeutendes Zeichen auf unserer Reise», sagte Gesundheits-Generaldirektor Ashley Bloomfield. Das letzte Mal, dass in Neuseeland eine Neuinfektion gemeldet wurde, ist 17 Tage her.

Regierungschefin Jacinda Ardern erklärte, dass zwar die strikten Grenzkontrollen beibehalten würden. Alle anderen Einschränkungen und Regeln würden aber in der Nacht zu Dienstag (Ortszeit) aufgehoben. Ziel sei gewesen, aus der Krise so schnell und sicher wie möglich herauszukommen, so dass die Landesgrenzen die vorderste Verteidigungslinie gegen das Virus bleiben und alle anderen Einschränkungen für die Wirtschaft beendet werden könnten, sagte sie.

«Heute, 75 Tage später, sind wir bereit», so die Regierungschefin. Ihr Land hatte insgesamt 1504 bestätigte und mögliche Infektionsfälle gemeldet. 22 Menschen erlagen in Neuseeland der Lungenkrankheit.

Sonntag, 07. Juni 2020

19.00 Uhr – Johns-Hopkins-Universität: Mehr als 400.000 Corona-Tote weltweit

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit mehr als 400.000 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das ging am Sonntag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die meisten Opfer haben demnach die USA zu beklagen, hier starben rund 110.000 Menschen. An zweiter Stelle lag Großbritannien mit mehr als 40.000 Toten, gefolgt von Brasilien mit mehr als 35.000 Todesopfern. Weltweit wurden von der Universität fast sieben Millionen Infektionen seit Beginn der Pandemie verzeichnet, 1,9 Millionen davon in den USA.

Die Opferzahl in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, ist weltweit die bislang höchste in absoluten Zahlen. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA starben den Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge rund 33 Menschen pro 100.000 Einwohner. In Frankreich liegt dieser Wert gerundet bei 43, in Schweden bei 45, in Italien bei 56 und in Großbritannien bei 61 - in Deutschland hingegen bei 10.

Die Webseite der Hopkins-Uni wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Experten gehen in jedem Fall von einer hohen Dunkelziffer aus.


Freitag, 29. Mai 2020

9.30 Uhr – Brasilien meldet erneut starken Anstieg der Corona-Fälle

Brasilien hat innerhalb von nur einem Tag 26.417 neue Infizierungen mit dem Coronavirus registriert. Das sei der höchste Anstieg innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Covid-19-Pandemie, teilte das Gesundheitsministerium in Brasília am Donnerstag mit. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land Lateinamerikas auf 438.238. Mindestens 26.754 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben.

Brasilien liegt nach den Daten der US-Universität Johns Hopkins bei der Zahl der Todesopfer damit weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei der am schwersten betroffenen Länder - hinter den Vereinigten Staaten. Die tatsächliche Zahl dürfte unter anderem wegen fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse weit höher liegen.

São Paulo, der mit mehr als 40 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Bundesstaat Brasiliens, allein registrierte am Donnerstag 6382 neue Corona-Fälle, was ebenfalls einen Negativ-Rekord für den Zeitraum von 24 Stunden darstellte. Gouverneur João Doria hatte zuvor zwar die Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens verlängert, aber auch eine schrittweise Öffnung der Wirtschaft angekündigt.


Dienstag, 26. Mai 2020

20.16 Uhr – Pence-Sprecherin kehrt nach Coronavirus-Infektion zur Arbeit zurück

Die Pressesprecherin von US-Vizepräsident Mike Pence, Katie Miller, hat ihre Infektion mit dem Coronavirus nach eigenen Angaben wieder überwunden. Nach drei negativen Tests sei sie am Dienstag wieder zur Arbeit zurückgekehrt, teilte Miller auf Twitter mit. Millers Infektion war am 8. Mai bekannt geworden. Zuvor war bereits ein Mitarbeiter des Weißen Hauses positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach dem Bekanntwerden der beiden Corona-Infektionen hatte Trump das Tragen von Gesichtsmasken im Weißen Haus angeordnet. Trump erklärte aber, er selber werde keine Maske tragen.

18.01 Uhr – Deutschland plant Aufhebung von Reisewarnungen für 31 Länder

Die deutsche Regierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten aufheben. Dies soll geschehen, falls die weitere Entwicklung der Coronavirus-Pandemie es zulässt. Neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union gehören dazu das aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein.

Dies geht aus dem Entwurf für ein Eckpunktepapier mit dem Titel «Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus» hervor, der möglicherweise bereits am Mittwoch, 27. Mai, im Kabinett beschlossen werden soll und der Nachrichtenagentur DPA vorliegt.

Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte die weltweite Reisewarnung am 17. März ausgesprochen – ein bisher einmaliger Schritt. Bisher wurden Reisewarnungen nur bei einer Gefahr für Leib und Leben vor allem in Kriegsgebieten wie Syrien oder Afghanistan verhängt.

Die Aufhebung der Reisewarnung soll nun gerade rechtzeitig vor der Ferienzeit das Startsignal für grenzüberschreitende Sommerferien in Europa geben. Man lasse sich dabei von dem Gedanken leiten, «dass die Wiederbelebung des Tourismus wichtig ist sowohl für Reisende und die deutsche Reisewirtschaft als auch für die wirtschaftliche Stabilität in den jeweiligen Zielländern», heißt es in dem Entwurf aus dem Auswärtigen Amt.

Die Reisewarnung soll durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden, die für jedes einzelne Land die Risiken aufzeigen sollen. Um einen möglichst guten Schutz der Touristen vor einer Coronavirus-Infektion zu gewährleisten, will sich die deutsche Regierung in der EU für eine Reihe gemeinsamer Kriterien einsetzen.


Montag, 25. Mai 2020

18.01 Uhr – Spanien will Quarantäne für Einreisende aufheben

Das Urlaubsland Spanien will die wegen der Corona-Krise angeordnete Pflicht zur Quarantäne für aus dem Ausland Eingereiste zum 1. Juli wieder aufheben. Das meldete die Nachrichtenagentur Europa Press am Montag unter Berufung auf Angaben der Regierung. Im Juli will sich Spanien, das wichtigste Urlaubsland Europas, auch für den internationalen Tourismus wieder öffnen.

Die Pflicht zu einer zweiwöchigen Quarantäne nach der Einreise besteht erst seit dem 15. Mai. «In dem Maße, wie wir Freiheitsräume wiedererlangen, können auch die Maßnahmen an der Grenze geändert werden», erklärte Außenministerin Arancha González Laya. Sie dementierte, Spanien habe diese Entscheidung auf Druck der Tourismusindustrie oder wegen der möglichen Verärgerung anderer EU-Länder über die einseitig erklärte Quarantänepflicht getroffen.

Sonntag, 24. Mai 2020

20 Uhr – Mehr als 178.500 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 8250 Tote

Bundesweit sind bis Sonntagabend mehr als 178.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 8252 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag bei 0,94. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 160.300 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.


Montag, 18. Mai 2020

19 Uhr – Faire Verteilung von Corona-Impfstoff auf WHO-Tagesordnung

Im Zuge der Suche nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus fordern Dutzende Staaten eine bezahlbare Lösung für alle Länder der Welt sowie eine faire Verteilung von Wirkstoffen. Das ist am Dienstag Thema bei der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Den 194 Mitgliedsländern liegt bei ihrem virtuellen Treffen eine entsprechende Resolution vor, die auch die Europäische Union unterstützt. Darin werden Patent-Regeln gefordert, die die Produktion eines Impfstoffs in aller Welt ermöglichen. Noch existiert kein solcher Impfstoff. Mehr als 100 mögliche Wirkstoffe werden derzeit getestet. Ob einer davon noch in diesem Jahr auf den Markt gebracht werden kann, gilt als fraglich.

18.49 Uhr – Zahl der aktuellen Corona-Fälle in Italien fällt weiter

In Italien sinkt die Zahl der aktuell Corona-Infizierten und der Todesopfer durch die Lungenkrankheit stetig weiter. Wie der Zivilschutz in Rom am Montag mitteilte, registrierten die Behörden in den vergangenen 24 Stunden 99 Corona-Tote. Das war der niedrigste Wert seit dem sogenannten Lockdown in der ersten Märzhälfte. Auf dem Höhepunkt der Viruswelle hatte der Zivilschutz am 27. März fast 1000 Tote an einem Tag gemeldet. Insgesamt wurden in Italien seit Februar 32 007 Corona-Todesopfer gezählt. Experten vermuten jedoch, dass die Zahl noch höher liegt. Denn viele mögliche Opfer, die zum Beispiel zu Hause starben, seien nicht getestet worden, heißt es.

Insgesamt geht der Zivilschutz von 66 553 Menschen aus, die nachweislich derzeit das Virus in sich tragen. Auch dieser Wert fällt seit längerem. Die Zahl der Corona-Ansteckungen insgesamt wird mit 225 886 angegeben. Italien wurde in Europa früh und hart von der Covid-19-Krankheit getroffen. Am 10. März begannen sehr strenge Beschränkungen des öffentlichen Lebens, die jetzt immer weiter gelockert werden.

17.24 Uhr –Krankenhäusern in Millionenstadt Mumbai gehen Betten aus

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser der indischen Millionenmetropole Mumbai werden Betten und Beatmungsgeräte für Corona-Patienten knapp. Krankenhäuser seien deshalb angewiesen, Covid-19-Patienten bereits dann zu entlassen, wenn sie auf dem Weg der Besserung seien, sagte die Vizechefin der Gesundheitsbehörde der Stadt, Mangala Gomare, der Deutschen Presse-Agentur. Zudem würden die Patienten gebeten, zu Hause in Quarantäne zu bleiben. Indische Medien zeigten Handyaufnahmen, auf denen mehrere in einem Bett und auf dem Boden liegende Patienten zu sehen waren.

Kürzlich ging zudem ein Video viral, auf dem in einer Krankenstation in Plastik verpackte Leichen neben lebenden Corona-Patienten zu sehen waren. Örtliche Medien berichten von vielen Menschen mit Corona-Symptomen, die das Krankenhauspersonal abweisen müsse.

Mumbai ist das Corona-Epizentrum Indiens. Rund 20 000 der mehr als 96 000 bekannten Infektionen des Landes wurden hier registriert. Etwa jeder vierte Corona-Tote des Landes kommt aus Mumbai. In Indien, dem mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt, gilt seit Ende März eine Ausgangssperre. Sie wird seit einiger Zeit gelockert.

In Indien gibt es vergleichsweise wenige Ärzte und Krankenhausbetten. Während in Deutschland acht Betten pro 1000 Einwohner zur Verfügung stehen, sind es in Indien gerade mal 0,5, wie Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigen.

12.05 Uhr – WHO: Europa muss sich jetzt auf zweite Corona-Welle vorbereiten

Die europäischen Staaten sollten sich nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits jetzt auf eine zweite tödliche Welle von Coronavirus-Infektionen einstellen. Es sei an der «Zeit für die Vorbereitung, nicht für Feierlichkeiten», sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, am Montag der britischen Zeitung The Telegraph. Er reagierte damit auf die Lockerung von Maßnahmen gegen die Pandemie in mehreren Ländern.

Besonders besorgt äußerte sich der WHO-Regionaldirektor über die Möglichkeit einer «Doppelwelle». «In dem Fall könnten wir eine zweite Covid-Welle haben und eine saisonale Grippe oder die Masern.» Viele Kinder seien nicht gegen die Masern geimpft, warnte Kluge. Die Länder müssten die Zeit nun nutzen, um ihr Gesundheitswesen zu stärken und zum Beispiel die Kapazitäten in Krankenhäusern auszubauen.

Zwar gingen in Staaten wie Großbritannien, Frankreich und Italien die Fallzahlen zurück, sagte der Experte. Aber das bedeute noch nicht, dass sich die Pandemie dem Ende nähere. Wegen der Coronakrise hält die WHO ihre zweitägige Jahresversammlung bis Dienstag nur online ab.

5.32 Uhr – Brasilien vermeldet mehr als 16.000 Corona-Tote

Zwei Monate nach dem ersten registrierten Todesfall sind in Brasilien mehr als 16.000 Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies ging aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Sonntag hervor. Demnach starben in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 16 118 Menschen an der Lungenkrankheit. 241.080 Infizierte wurden inzwischen verzeichnet.

Nach den Daten der in den USA beheimateten Johns-Hopkins-Universität liegt das Land mit kontinentalen Ausmaßen damit bei der Zahl der Todesopfer weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten auf Platz vier der am schwersten betroffenen Länder vor Italien und Spanien. Auch in anderen Ländern Lateinamerikas steigen die Infektionszahlen mit dem neuen Coronavirus und auch die Zahlen der Todesopfer deutlich.

Sonntag, 17. Mai 2020

20.22 Uhr – Mehr als 28.000 Todesfälle in Frankreich

In Frankreich sind mehr als 28.000 Menschen in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Seit Beginn der Pandemie seien 28 108 Todesfälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntagabend mit. Nach Angaben des Ministeriums wurden 10 642 der Todesfälle in Alten- und sozialen Pflegeeinrichtungen registriert.

Die Zahl der Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen sank demnach jedoch weiter. Landesweit befanden sich dem Ministerium zufolge 2087 Menschen mit einer schweren Form von Covid-19 in intensiver Behandlung in Kliniken. Seit Beginn der Epidemie seien in Frankreich rund 98.500 Menschen in Krankenhäusern behandelt worden, davon rund 17 500 auf Intensivstationen.

20.20 Uhr – 70 Corona-Fälle in St. Augustiner Flüchtlingsheim

In einer Flüchtlingseinrichtung in St. Augustin bei Bonn sind 70 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab die Bezirksregierung Köln am Sonntag bekannt. Insgesamt wurden in der Unterkunft 300 Personen getestet. Zuvor hatte der «Kölner Stadt-Anzeiger» über zahlreiche positive Testergebnisse in dem Flüchtlingsheim berichtet.

Die Infizierten wurden in einen Isolierbereich verlegt. Weitere Testergebnisse stehen noch aus. In dem Flüchtlingsheim finden bis zu 600 Personen Platz. Der Großteil der positiv getesteten Menschen zeige keine oder schwache Symptome, teilte die Bezirksregierung weiter mit. 60 negativ getestete Menschen wurden unterdessen in anderen Einrichtungen untergebracht.

Kritik gab es von den Grünen. «Wir haben mehrfach die Forderung gestellt, diese Heime durchzutesten», sagte der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Horst Becker dem «Kölner Stadt-Anzeiger»: «Es zeigt sich jetzt, dass das viel zu spät passiert ist.»

16.08 Uhr – Bundesregierung sieht gute Chancen für Sommerurlaub in Europa

Die Bundesregierung geht davon aus, dass in weiten Teilen Europas trotz Corona-Pandemie in diesem Sommer Urlaub möglich sein wird. «Die Chancen stehen gut, dass wir unsere Sommerferien nicht nur im Inland, sondern auch im europäischen Ausland verbringen können», sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Montag). Ziel sei es, dass alle Länder in Europa wieder bereist werden könnten, sofern die Krankheitsentwicklung es zulasse und vertrauenswürdige Schutzkonzepte zur Anwendung kämen.

Bareiß betonte, man müsse sichergehen, dass man nicht zu früh starte. Gerade in den besonders vom Tourismus abhängigen Regionen Südeuropas sei der Druck zur Wiedereröffnung von Hotels und Ferienanlagen groß. Er sei jedoch «überzeugt, dass die weltweite Reisewarnung nach dem 14. Juni Geschichte sein wird». Auch Ziele außerhalb Europas könnten schrittweise wieder angesteuert werden. Eine Voraussetzung dafür müssten die Fluggesellschaften schaffen. «Es bringt ja nichts, wenn man am Strand Abstand wahrt, aber davor dicht an dicht schutzlos im Flieger gesessen ist.»

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will an diesem Montag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen. Ziel des Treffens ist ein koordiniertes Vorgehen bei der Öffnung der Grenzen für Touristen.

Freitag, 15. Mai 2020

14.49 Uhr – New York will Strände für Wochenende öffnen

New York und seine US-Nachbarstaaten wollen über das anstehende Memorial-Wochenende die Öffnung ihrer Strände wagen. Neben dem Bundesstaat New York werden auch Connecticut, New Jersey und Delaware den geregelten Zugang zum Meer in der Corona-Krise erlauben, sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Freitag. Über kontrollierte Eingänge sollen nur so viele Menschen zugelassen werden, dass die Hälfte der Kapazität ausgeschöpft ist, um ausreichenden Abstand zu gewährleisten. Picknick- oder Sportplätze am Meer dürfen nicht benutzt werden. Memorial Day ist am Montag, den 25. Mai.

Der besonders schwer von der Pandemie getroffene Bundesstaat New York hatte am Freitag mit der langsamen Öffnung einiger seiner ländlichen Regionen begonnen. Nördlich der Millionenmetropole New York City dürfen in weniger betroffenen Gebieten wieder einige Läden mit dem Straßenverkauf beginnen, auch Bauarbeiten dürfen wieder aufgenommen werden.

14.49 Uhr – Dänemark: Erstmals kein Corona-Toter seit März

Erstmals seit knapp zwei Monaten ist in Dänemark an einem Tag kein neuer Corona-Toter gemeldet worden. Deutschlands nördlichstes Nachbarland steht damit weiterhin bei 537 Covid-19-Todesfällen, wie aus am Freitagnachmittag veröffentlichten Zahlen des dänischen Gesundheitsinstituts Statens Serum Institut hervorging. Insgesamt sind jetzt 10.791 Corona-Infektionen in Dänemark nachgewiesen worden, was einem Anstieg um 78 im Vergleich zum Vortag entsprach. 8959 davon haben die Erkrankung bislang überstanden. Zahlen des Instituts zeigten, dass es zuletzt am 13. März einen Tag ohne Todesfall gegeben hatte.

12.45 Uhr – Mehr als 300.000 Todesopfer weltweit

Die Zahl an oder mit dem Coronavirus weltweit Verstorbenen hat die Marke von 300.000 erreicht. Laut Johns-Hopkins-Universität in Baltimore wurden weltweit 300.074 Todesopfer gezählt.

Experten vermuten jedoch noch eine höhere Zahl, auch an Infizierten. Bisher sind 4,4 Millionen Corona-Fälle weltweit bekannt. Vor allem in Russland und Brasilien steigen die Zahlen. Die USA hat mit 1,4 Millionen die meisten Erkrankten.

In Spanien und Italien wurden nach den Lockerungen wiedere höhere Opferzahlen vermeldet. Am Donnerstag ist die Zahl der Toten in Spanien an einem Tag mit 217 erstmals seit sechs Tagen wieder über 200 gelegen. In Italien gab es 262 Todesopfer innerhalb eines Tages.

12.42 Uhr – Katar führt Maskenpflicht ein: Drakonische Strafen drohen

Das reiche Emirat Katar führt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Maskenpflicht ein und droht mit drakonischen Strafen. Nach Angaben des Innenministeriums drohen Geldstrafen bis zu einer Höhe von umgerechnet knapp 51.000 Euro oder maximal drei Jahre Gefängnis. Die Maskenpflicht gelte für alle Menschen, die das Haus verlassen, teilte das Innenministerium am späten Donnerstagabend auf Twitter mit. Ausgenommen seien Personen, die allein in einem Fahrzeug unterwegs seien.

Nach offiziellen Angaben sind mehr als 28.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Neben Saudi-Arabien zählt Katar damit zu den am stärksten betroffenen Ländern in der arabischen Welt. 14 Menschen seien an den Folgen der Krankheit bislang verstorben, teilte das Gesundheitsministerium mit.


Mittwoch, 13. Mai 2020

21.15 Uhr – Fünf Prozent der Spanier haben Antikörper

In Spanien haben sich einer Studie zufolge bisher wahrscheinlich fünf Prozent der Bevölkerung oder 2,3 Millionen Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert. Dies ergab die erste Runde einer Ende April gestarteten Testreihe auf Antikörper in 36.000 Haushalten mit rund 90.000 Bewohnern, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Mittwochabend mitteilte. Die Tests sollen helfen, das wahre Ausmaß des Corona-Ausbruchs im Land einzuschätzen.

Offiziell lag die Zahl der mit dem Virus infizierten Spanier am Mittwoch bei knapp 229.000. Jedoch gilt die Zahl nicht als repräsentativ, weil die Tests größtenteils bei Erkrankten mit starken Symptomen oder Mitarbeitern des Gesundheitssektors durchgeführt wurden. Die Studie geht weiter, um genauere Ergebnisse zu erzielen: Alle Teilnehmer werden zwei verschiedenen Tests unterzogen, die insgesamt drei Mal im Abstand von drei Wochen durchgeführt werden.

Mit solchen Tests können Experten herausfinden, ob ein Mensch bereits mit Sars-CoV-2 infiziert war und dagegen Antikörper im Blut gebildet hat - auch wenn er kaum oder keine Symptome der Krankheit hatte und oft gar nichts von seiner Ansteckung wusste.

Dienstag, 12. Mai 2020

20.14 Uhr – Fast 27.000 Corona-Tote in Frankreich

Frankreich zählt seit Beginn der Covid-19-Epidemie fast 27.000 Tote. In den vergangenen 24 Stunden seien 348 neue Todesfälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mit. Das ist ein Anstieg im Vergleich zu den vergangenen Tagen. Insgesamt liegt die Zahl nun bei 26.991 Todesopfern. Gleichzeitig lässt der Druck auf die Krankenhäuser weiter nach. Im Vergleich zur Vorwoche werden dort weniger Corona-Infizierte behandelt. Auch die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen ist weiter rückläufig. Am Montag gab es im Land die ersten Lockerungen nach fast zwei Monaten strengen Ausgangsbeschränkungen.

13.13 Uhr – Spanien: Einreisende müssen in Quarantäne

Auch im Urlaubsland Spanien müssen aus dem Ausland einreisende Passagiere nun 14 Tage lang in Quarantäne. Die Entscheidung der spanischen Regierung wurde am Dienstag im offiziellen Bulletin veröffentlicht.

Die Maßnahme gilt ab dem 15. Mai und soll so lange in Kraft bleiben, bis der Mitte März wegen der Corona-Pandemie ausgerufene Alarmzustand aufgehoben wird. Dieser war zuletzt bis zum 24. Mai verlängert worden, könnte aber nach dem Wunsch der linken Regierung noch weiter gelten.

Bislang gab es eine solche Vorschrift nur in bestimmten Fällen, etwa für Menschen, die aus Italien einreisten. Nun will Spanien hingegen anderen europäischen Ländern – darunter Deutschland – mit dieser verschärften Maßnahme folgen. «Die günstige Entwicklung der epidemiologischen Situation in unserem Land und der Beginn der Deeskalation machen es notwendig, die Kontrollmaßnahmen zu verstärken», hieß es. So soll ein Wiederaufflammen der Corona-Ausbreitung verhindert werden.

Der Anordnung zufolge müssen Reisende die ersten zwei Wochen nach ihrer Ankunft in ihrer Wohnung oder Unterkunft bleiben. Sie dürfen diese allerdings zum Einkaufen oder etwa für Arztbesuche verlassen – allerdings gilt dabei eine strenge Maskenpflicht. Bestimmte Berufsgruppen sind ausgenommen, darunter Transporteure, Crews von Flugzeugen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens, wenn sie nicht mit Covid-19-Patienten in Kontakt waren.

Reiseveranstalter wurden dazu aufgerufen, ihre Kunden beim Ticketkauf über die Quarantänemaßnahmen zu informieren. Fluggäste sollen ein Formular (Passenger Location Card) ausfüllen, mittels dessen sie bei Bedarf von den Behörden ausfindig gemacht werden können.

Montag, 11. Mai 2020

21.10 Uhr – Italien erlaubt Regionen schnellere Corona-Lockerungen

Die italienische Regierung gibt den 20 Regionen nach Politiker-Angaben mehr Spielraum für schnellere, gestaffelte Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Über diese Einigung berichtete der Präsident der Region Ligurien, Giovanni Toti, am Montagabend auf Twitter. Zuvor hatte es eine Videokonferenz zwischen Vertretern der Regionen, Ministerpräsident Giuseppe Conte und anderen Regierungsmitgliedern gegeben.

Italien hatte in der Covid-19-Krise am 4. Mai mit vorsichtigen Lockerungen der strengen Sperren begonnen. Vielen Regionen, in denen es weniger Neuinfektionen als etwa in der Lombardei gibt, ging die Aufhebung von Verboten im Bereich Wirtschaft nicht schnell genug. Ab dem 18. Mai könnten die Regionen zum Beispiel Bars und Restaurants öffnen, hieß es in Medienberichten. Allerdings behalte sich Rom ein Eingreifen und einen Stopp vor, wenn die Infektionszahlen wieder anstiegen.

«Ab 18. Mai werden wir in der Lage sein, Aktivitäten entsprechend den territorialen Bedürfnissen zu öffnen», schrieb Giovanni Toti. Die Nachrichtenagentur Ansa gab den für Regionalfragen zuständigen Minister, Francesco Boccia, mit der Aussage wieder, dass nun die Phase der Verantwortung der Regionen beginne. Nach Medienberichten will die Regierung in Rom in den kommenden Tagen Vorgaben machen, welche Bedingungen für eine Beschleunigung gelten sollen. Bisher sollen Bars, Restaurants und Friseure erst ab dem 1. Juni öffnen.

7.58 Uhr – Grenzen bleiben dicht

Neuseeland will in dieser Woche die Ausgangssperren weiter lockern, die Grenzen jedoch vorerst geschlossen lassen. Die weitere Lockerung werde am Donnerstag beginnen, sagte Premierministerin Jacinda Ardern. Dann können die meisten Geschäfte und öffentlichen Plätze wieder öffnen.

Neuseeland hatte seine Ausgangssperren bereits am 29. April vorsichtig gelockert. Ardern rief jedoch ihre Mitbürger am Montag dazu auf, keine unnötigen Risiken einzugehen. «Wir müssen uns weiter so verhalten, als wäre das Virus weiterhin unter uns», sagte sie.

Schulen sollen ab 18. Mai wieder ihre Tore öffnen, während Bars das am 21. Mai dürfen. «Wir mögen einige Schlachten gewonnen haben, aber wir haben nicht den Krieg gewonnen», fügte die Regierungschef hinzu. Bei Treffen zu Hause, bei Hochzeiten und Bestattungen dürfen nicht mehr als zehn Menschen zusammenkommen. Andere soziale Veranstaltungen, egal ob drinnen oder draußen, werden bis auf weiteres auf 100 Teilnehmer beschränkt. Bis Montag zählte Neuseeland 1479 Infektionsfälle. 21 Menschen starben in Folge des Erregers.

Sonntag, 10. Mai 2020

19.06 Uhr – 26.380 Tote in Frankreich - Anstieg sinkt

Mit 70 Corona-Toten in den vergangenen 24 Stunden hat Frankreich die niedrigste tägliche Todesrate seit Beginn der strengen Ausgangsbeschränkungen verzeichnet. Insgesamt seien seit Beginn der Epidemie 26.380 Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Niedriger war der Wert zuletzt am 17. März mit 27 Toten - im Laufe dieses Tages begannen in Frankreich die Ausgangsbeschränkungen. Damals wurden die Toten in Altenheimen allerdings noch nicht mitgezählt.

14.34 Uhr – Hunderte Polizisten in Indien positiv getestet

Im westindischen Bundesstaat Maharashtra sind annähernd 800 Polizisten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von den insgesamt 786 Beamten seien sieben an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Alle Polizisten über 55 Jahre wurden angewiesen, zu Hause zu bleiben.

12.12 Uhr – Mehr als 200.000 Infektionen in Russland

Russland hat bei der Zahl der registrierten Corona-Infizierten die Marke von 200.000 überschritten. Erneut kamen am Sonntag mehr als 11.000 Infektionen mit dem Coronavirus hinzu, wie die Behörden in Moskau mitteilten. Mehr als die Hälfte davon entfielen auf die Hauptstadt Moskau, wo seit mehr als einem Monat strenge Ausgangssperren gelten.

Das flächenmäßig größte Land der Erde verzeichnet damit einen sehr starken Anstieg der Infektionszahl. Nach Erhebungen der US-Universität John Hopkins liegt es bei der Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen auf dem fünften Platz hinter den USA, Spanien, Italien und Großbritannien.

11.07 Uhr – Proteste in Deutschland

In mehreren deutschen Städten haben am Samstag Tausende Menschen gegen die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. Einer der Schwerpunkte war Stuttgart. Auch in Berlin, München und Frankfurt gab es nach dpa-Informationen Proteste. Vielfach wurden dabei die Mindestabstände nicht eingehalten. In Köln übte Polizeipräsident Uwe Jacob massive Kritik am Verhalten der Demonstranten: «Ein Großteil der Demonstranten hat Unbeteiligte mehrfach dazu aufgefordert, den Mundschutz abzunehmen und ohne Maske die Geschäfte zu betreten. Dafür haben wir absolut kein Verständnis.»

Freitag, 8. Mai 2020

20.30 Uhr – Mehr als 26.000 Corona-Tote in Frankreich

Die Zahl der Corona-Toten ist in Frankreich auf mehr als 26.000 angestiegen. Bis Freitag sind dort seit Beginn der Epidemie 26.230 Menschen gestorben, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. In den vergangenen 24 Stunden verzeichnete das Land 243 Todesfälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden, ist weiter rückläufig.

Auf vier Regionen im Land entfallen 72 Prozent der im Krankenhaus behandelten Fälle. Dies sind: der Großraum Paris, die an Deutschland grenzende Region Grand Est, Auvergne-Rhône-Alpes im Südosten des Landes und Hauts-de-France im Norden.

7.10 Uhr – Australien plant stufenweise Lockerung

Australien will die Ausgangsbeschränkungen in der Coronakrise stufenweise lockern und die Wirtschaft bis Juli wieder öffnen. Premierminister Scott Morrison gab am Freitag einen Drei-Stufen-Plan bekannt, ohne jedoch genaue Daten für die Umsetzung zu nennen. Demnach soll jeder Bundesstaat selbst entscheiden, wie die einzelnen Lockerungsschritte erfolgen. Der Plan werde alle drei Wochen überprüft.

In einer ersten Phase sollen Cafés, Restaurants, Geschäfte, Büchereien, Schwimmbäder und Spielplätze wieder öffnen. Auch gegenseitige Besuche von bis zu fünf Personen sowie geschäftliche Treffen mit bis zu zehn Personen werden dann wieder möglich sein. Ziel sei es, im Juli eine Wirtschaft zu haben, die sicher vor der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 sei, erklärte Morrison weiter. «Bei diesem Plan gehen wir, bevor wir laufen», fügte er hinzu. Australien hat mehr als 6900 bestätigte Infektionsfälle und 97 Tote.

Donnerstag, 7. Mai 2020

10.39 Uhr – Indien startet größte Rückholaktion der Welt

Indien hat eine der größten Aktionen der Welt zur Rückholung im Ausland gestrandeter Bürger begonnen. Insgesamt sollen mindestens 190.000 Inder nach Hause geholt werden – und diese Zahl wird sich nach Angaben des Zivilluftfahrtministers Hardeep Puri vermutlich um ein Vielfaches erhöhen. Die Bundesrepublik Deutschland hatte insgesamt mehr als 240.000 Deutsche heimgeholt.

Innerhalb einer Woche sollten zunächst rund 14.800 Inder mit 64 Flugzeugen aus zwölf Ländern zurückgeflogen werden, hieß es von Indiens Zivilluftfahrtministerium. Ebenfalls Priorität sollen unter anderem Studenten erhalten, deren Unterkünfte wegen Covid-19 geschlossen wurden, dazu medizinische Notfälle, Ältere sowie Schwangere. Für die Rückholaktion sollen neben Verkehrsflugzeugen auch Militärtransporter und Kriegsschiffe eingesetzt werden, hieß es vom der Regierung.

10.31 Uhr – Über 166.000 Infizierte in Deutschland

In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 166.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag: 164.800 Infektionen). Mindestens 7093 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag: 6943). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwoch bei 0,65. Das bedeutet, dass zehn Infizierte zwischen sechs und sieben weitere Personen anstecken.

Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 139.900 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

10.28 Uhr – Über 600 Corona-Tote in Brasilien in 24 Stunden

Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt in Brasilien immer schneller. Den Daten des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch zufolge wurden erstmals mehr als 600 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert. Demnach lag die Zahl der Gestorbenen «am schlimmsten Tag», wie das Portal G1 schrieb, zwischen Dienstag und Mittwoch bei 615. Insgesamt sind in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 8536 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 125.218 Infizierte wurden inzwischen registriert.

6.00 Uhr – Vereinte Nationen verdreifachen Milliardenbedarf für Corona-Nothilfe

Die Vereinten Nationen brauchen für die Versorgung der durch die Corona-Krise schwer getroffenen ärmsten Menschen der Welt weitere Milliardenbeträge. Sie haben den nötigen Betrag seit dem Spendenaufruf im März mehr als verdreifacht. Um Millionen Menschen vor Hungersnöten zu bewahren, sind nach neuen Berechnungen jetzt 6,7 Milliarden Dollar nötig (6,2 Mrd Euro).

Mark Lowcock, UN-Nothilfekoordinator. Foto: Salvatore Di Nolfi/Keystone/dpa

Solche Nothilfe sei im Interesse aller Länder, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock der Deutschen Presse-Agentur. Im Nahen Osten und in der Sahel-Zone in Afrika gebe es bereits Anzeichen für wachsende Terroraktivitäten, sagte er. Zudem sei Armut ein Treiber der Migration. Insgesamt sollen 63 Länder unterstützt werden, darunter neu die Philippinen und Pakistan.

Den Gesamtbedarf, um die bedürftigsten Menschen vor den schlimmsten Folgen der Coronavirus-Pandemie zu schützen, schätzt Lowcock auf 90 Milliarden Dollar. Er lobte Deutschland, das großzügig gebe und auch in langfristige Projekte investiere, als Vorbild für andere Länder. Von China wünsche er sich mehr Engagement.

Mittwoch, 6. Mai 2020

14.21 Uhr – Training im Breitensport soll wieder möglich sein

Bund und Länder wollen den Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wieder erlauben. Darauf verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Nach Wochen des Stillstands durch die Corona-Pandemie darf sportartenspezifisch nach bestimmten, coronabedingten Regeln trainiert werden.

Dies ist eine erfreuliche Nachricht für die rund 27 Millionen in Vereinen organisierten Menschen. Als Bedingungen für den Neustart im Breitensport werden unter anderem genannt, dass eine ausreichende Distanz von 1,5 bis 2 Metern gewährleistet und der Sport kontaktfrei ausgeübt wird. Außerdem müssen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, eingehalten werden.

8.14 Uhr – Kein Unterricht am Abend oder an Samstagen

Für die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig, steht trotz Corona-Pandemie ein Schulunterricht an Samstagen oder in den Abendstunden nicht zur Debatte. «Wir müssen auch die Belastung unserer Lehrkräfte, aber auch die der Schülerinnen und Schüler wie der Eltern im Blick behalten», sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Mittwoch. Auch eine Verkürzung oder Verschiebung der Sommerferien halte sie für falsch.

Von den Bund-Länder-Gesprächen zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten am Mittwoch erwarte sie sich «Leitplanken» für die Schulöffnungen. Allerdings hätten die Länder unterschiedliche Voraussetzungen. «Wir müssen deshalb auch auf regionale Unterschiede und solche zwischen einzelnen Schulen eingehen können», so die SPD-Politikerin.

Laut der Beschlussvorlage für das Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten will der Bund allen Schülern schrittweise unter Auflagen bis zu den Sommerferien eine Rückkehr an die Schulen ermöglichen.

8.06 Uhr – Beschränkungen künftig von regionalen Fallzahlen abhängig

Der Bund will die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Deutschland weitgehend den Ländern überlassen. Er besteht aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab der wieder härtere Beschränkungen greifen müssen. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder am Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Die Länder sollten demnach sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werde. «Ab einer gewissen Relevanz muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und schnellem Anstieg der Infektionsrate sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden», heißt es in der Vorlage.

Besonders sensibel seien Lockerungen bei den Schulöffnungen, in der Gastronomie und bei den Hotels. Denn dann komme es wieder zu Reisen in Deutschland, und die Gefahr von neuen Infektionengeschehen nehme zu, so die Kanzlerin.

2.31 Uhr – Über 50 000 Corona-Infizierte in Peru

In Peru haben sich bislang 51.189 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. 1444 Patienten sind an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit hat Peru die zweithöchste Zahl an Infizierten in Lateinamerika nach Brasilien.

Dienstag, 5. Mai 2020

21.56 Uhr – Über 70.000 Tote in den USA

Nach Berechnungen der New York Times hat die Zahl der Corona-Opfer in den USA die Marke von 70.000 überschritten. 70.338 Menschen sollen an den Folgen des Coronavirus gestorben sein. In keinem Land hat Covid-19 mehr Opfer gefordert.

Auch die Zahl von fast 1,2 Millionen bestätigten Infektionen ist höher als in jedem anderen Land.

21.30 Uhr – Mehr als 25.500 Corona-Tote in Frankreich

In Frankreich ist die Zahl der Corona-Toten auf mehr als 25.500 Tote angestiegen. Das Land zählte in 24 Stunden 330 Tote in Krankenhäusern und Pflegeheimen, wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mitteilte. Das ist etwas mehr als in den vergangenen Tagen – insgesamt liegt die Zahl der Toten nun seit Beginn der Epidemie bei 25.531. Die Zahl der Menschen, die mit schweren Verläufen auf Intensivstationen behandelt werden, ist weiter rückläufig. Frankreich zählt mit Stand Dienstag insgesamt knapp 133.000 bestätigte Infektionen. In den vergangen 24 Stunden kamen gut 1100 dazu.

17.36 Uhr – Russland beklagt Verdopplung von Gewalt gegen Frauen

Die Gewalt gegen Frauen in Russland hat sich nach Angaben der Menschenrechtsbeauftragten der Regierung wegen der Corona-Ausgangssperren mehr als verdoppelt. Im April hätten die Anlaufstellen mehr als 13 000 Beschwerden über häusliche Gewalt registriert. Das sei mehr als das Doppelte im Vergleich zu 6054 Mitteilungen im März, sagte die Beauftragte Tatjana Moskalkowa der russischen Staatsagentur Ria Nowosti am Dienstag. In vielen Teilen Russlands herrschen seit über einem Monat streng überwachte Ausgangssperren unter Strafandrohung.

Wegen der scharfen Regeln sei es Frauen oft nicht möglich, das Haus zu verlassen, um zur Polizei zu gehen oder sich anderweitig Hilfe zu suchen, sagte Moskalkowa. Die Opfer müssten jedoch auch in der Quarantäne die Möglichkeit haben, sich in Frauenhäuser zu retten. Auch die Vereinten Nationen hatten weltweit eine Zunahme der Gewalt gegen Frauen in der Corona-Krise beklagt.

(Foto: DPA)

In Russland gibt es jedes Jahr Tausende Todesopfer häuslicher Gewalt. Trotzdem hatte das russische Parlament die verbreiteten Übergriffe von Männern auf Frauen zuletzt teilweise entkriminalisiert. Mehrere Abgeordnete setzen sich seit Monaten für ein neues Gesetz für einen besseren Schutz von Frauen ein. Traditionalisten und Vertreter der russische-orthodoxen Kirche warnten dagegen vor einem solchen Gesetz.

Auch Kremlchef Wladimir Putin hielt die bisherige Gesetzeslage für ausreichend, um gegen Gewalttäter vorzugehen. Russlands mächtigste Frau, die Föderationsratschefin Valentina Matwijenko, hatte Befürchtungen vor einer Zunahme der häuslichen Gewalt in der Corona-Krise zurückgewiesen. Sie meinte, die Selbstisolation führe zu einem engeren Zusammenhalt der Familien.

15.30 Uhr – Erste Teilnehmer von Biontech-Studie in den USA geimpft

Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus sind mittlerweile auch die ersten Tests des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Unternehmens Pfizer in den Vereinigten Staaten angelaufen. Die erste Probanden seien behandelt worden, teilten die Firmen am Dienstag gemeinsam mit. In Deutschland war ein Teil der klinischen Studie bereits in der vergangenen Woche abgeschlossen worden, dort hatte eine erste Gruppe von zwölf Teilnehmern des Wirkstoffkandidaten BNT 162 bekommen. Dabei war mit einem Probanden begonnen worden, nach einem gewissen zeitlichen Abstand wurden weitere Teilnehmer geimpft.

Insgesamt soll es im Rahmen der Studie in Deutschland zunächst Tests an rund 200 gesunden Menschen zwischen 18 und 55 Jahren geben, es handelt sich um eine vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) genehmigte Phase I/II Studie. Im Juni sollen erste Daten vorliegen. Sollten die ersten Tests positiv verlaufen, sollen mehr Probanden und auch Risikopatienten in die Prüfung einbezogen werden.

In den USA werden in der dortigen Phase I/II-Studie bis zu 360 gesunde Probanden geimpft, zunächst im Alter von 18 bis 55 Jahren, später auch ältere Teilnehmer. Neben Deutschland und den USA ist auch eine Studie in China geplant. Hier steht eine Genehmigung noch aus.

12.37 Uhr – Polizei legt 1000-seitigen Zwischenbericht zu Ischgl vor

Bei den Ermittlungen zu den Ereignissen in der Corona-Krise in Ischgl liegt nun ein Zwischenbericht der österreichischen Polizei vor. Der etwa 1000-seitige Bericht sei «sehr detailliert und umfangreich», sagte am Dienstag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr. Nach Durchsicht der Akten werde entschieden, ob ein begründeter Verdacht vorliege.

Seit Ende März läuft bei der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung durch ansteckende Krankheiten. Dem Verfahren haben sich laut Staatsanwaltschaft inzwischen auch 321 Betroffene angeschlossen, die meisten stammen aus Deutschland.

(Foto: DPA)

Der Wintersportort Ischgl in Tirol gilt als Hotspot, der maßgeblich zur Verbreitung des Coronavirus in Teilen Europas beigetragen haben soll. Eine Frage ist, ob gemäß vorliegenden Erkenntnissen rechtzeitig gehandelt wurde.

Unterdessen haben sich 5380 Menschen mit Zuschriften bei einem österreichischen Verbraucherschützer gemeldet, der das Land Tirol wegen des Managements der Corona-Krise angezeigt hatte. Nach Angaben vom Dienstag sind davon 3680 aus Deutschland, 526 aus den Niederlanden, 152 aus Großbritannien und 133 aus der Schweiz. 75 Prozent der Beschwerden beträfen Ischgl.

12.23 Uhr – Virologen rechnen mit zweiter und dritter Corona-Welle

In der Corona-Pandemie ist nach Darstellung des Robert Koch-Instituts (RKI) mit weiteren Ansteckungswellen zu rechnen. «Das ist eine Pandemie. Und bei einer Pandemie wird dieses Virus so lange Krankheiten hervorrufen, bis 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung infiziert sind», bekräftigte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Es werde «mit großer Sicherheit» eine zweite Welle geben, dessen sei sich die Mehrheit der Wissenschaftler sicher. Viele gingen auch von einer dritten Welle aus. Deshalb werde auch die geplante App zur Kontaktnachverfolgung von Infizierten zu einem späteren Zeitpunkt noch gebraucht werden.

11.45 Uhr – Mehr als 6800 Corona-Tote in Deutschland

In Deutschland sind bis Dienstagvormittag mehr als 164.000 Infektionen (Vortag: 163.400) mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 6808 (Vortag: 6728) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte starben bislang bundesweit. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Laut Robert Koch-Institut haben rund 135.100 Menschen die Infektion überstanden. Experten rechnen auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. Die höchsten Zahlen aller Länder weist Bayern auf – mit mehr als 43.400 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1950 Toten.

7.10 Uhr – Mehr als 250.000 Corona-Tote weltweit

Mehr als eine Viertelmillion Menschen sind an dem neuen Coronavirus gestorben, seit es im Dezember in China aufgetreten ist. Wie die AFP berichtet veranlasst das scheinbare Abklingen der Pandemie immer mehr Länder, vor allem in Europa, die Beschränkungen für die Bevölkerung zu lockern.

Die tägliche Zahl der Todesopfer ist in den letzten Tagen in Europa stark zurückgegangen, weshalb Behörden ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nach und nach wieder lockern. Dennoch werden neue Einschränkungen eingeführt, um eine zweite Kontaminationswelle zu vermeiden: etwa die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und an öffentlichen Orten.

Montag, 4. Mai 2020

20.31 Uhr – Finnland lockert Beschränkungen

Finnland lockert die Corona-Beschränkungen weiter. Die Regierung kündigte am Montag an, ab dem 1. Juni werde die Zahl der Menschen, die sich treffen dürften, von 10 auf 50 erhöht. Zudem würden Büchereien und Museen wiedereröffnet. Der Ausnahmezustand bleibt jedoch bestehen, wie die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin bekanntgab.

Universitäten und Hochschulen wird empfohlen, den Fernunterricht bis Ende des Frühjahrssemesters fortzusetzen, wie Bildungsministerin Li Andersson sagte. Restaurants und Cafés soll es ab Juni schrittweise ermöglicht werden, wieder zu öffnen, allerdings bedürfe es dazu noch einer Gesetzgebung. Unerlässliche Reisen für Angestellte in Nachbarländer im Schengenraum würden ab 14. Mai erlaubt. Nach ihrer Rückkehr werde ihnen eine freiwillige 14-tägige Quarantäne empfohlen.

20.00 Uhr – Mehr als 25 000 Todesfälle in Frankreich

In Frankreich sind mehr als 25 000 Menschen in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Bis Montagabend seien insgesamt 25.201 Todesfälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Seit Sonntag wurden demnach 306 neue Todesfälle verzeichnet. Der Fortschritt der Epidemie habe sich in Frankreich in den letzten Wochen aber verlangsamt, so das Ministerium. Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die täglich neu in Krankenhäusern aufgenommen würden, sei seit der ersten Aprilhälfte zurückgegangen.

19.03 Uhr – WHO: gerechte Verteilung etwaigen Impfstoffs sei zentral

Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die gerechte Verteilung eines etwaigen Impfstoffs oder eines Medikaments gegen das Coronavirus eine zentrale Messlatte für den Erfolg im Kampf gegen Covid-19. Niemand könne eine Welt akzeptieren, in der einige Menschen geschützt seien, andere aber nicht, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. «Niemand von uns ist sicher, bis jeder sicher ist.» Tedros zeigte sich sehr angetan von der Geber-Konferenz unter Führung der EU zur weiteren Anschubfinanzierung der Forschung gegen Covid-19. Die von verschiedenen Staaten am Montag versprochenen 7,4 Milliarden Euro seien ein starkes und inspirierendes Zeichen weltweiter Solidarität.

18.55 Uhr – Ärzte ziehen in Mexikos Präsidentenresidenz

Während der grassierenden Corona-Pandemie sollen nun Ärzte und Krankenschwestern in der eleganten Anlage im Herzen von Mexiko-Stadt untergebracht werden. «Wir sind bereit, bis zu 80 Personen zu beherbergen, und können bis auf 100 erweitern», sagte der Direktor der Sozialversicherung, Zoé Robledo, am Montag. Die ersten 58 Ärzte und Krankenschwestern sollten noch am Montag in die ehemalige Präsidentenresidenz einziehen.

Zahlreiche Ärzte und Pfleger, die mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Patienten behandeln, hatten zuletzt um eine Unterbringung in der Nähe ihrer Kliniken gebeten. Sie wohnen weit von ihrem Arbeitsplatz entfernt, wollen eine Ansteckung ihrer Angehörigen vermeiden oder fürchten um ihre Sicherheit. Bislang haben sich in Mexiko 23.471 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 2154 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

12.34 Uhr – Japan verlängert Notstand bis Monatsende

Japans Regierungschef Shinzo Abe hat trotz sinkender Neuinfektionen mit dem Coronavirus eine Verlängerung des Notstands bis zum 31. Mai verkündet. Zwar habe sich die Zahl der Infizierten seit Verhängung des Notstands im Vergleich zum Höhepunkt auf ein Drittel reduziert. Doch sei der Rückgang der Neuinfektionen noch auf keinem ausreichenden Niveau, die Krankenhäuser befänden sich weiterhin in einer «harten Situation», sagte Abe am Montag und rief zu einem «neuen Lebensstil» auf.

Shinzo Abe, Premierminister von Japan. Foto: Eugene Hoshiko/dpa

Zuvor hatte ein Expertengremium der Regierung sich für eine Verlängerung des zunächst bis zum 6. Mai angesetzten Notstands ausgesprochen. Der Trend der Neuinfektionen zeige zwar nach unten, doch das Tempo des Rückgangs sei nicht schnell genug, sagte Yasutoshi Nishimura, Minister für wirtschaftliche Neubelebung, vor dem Parlament. Der nun bis Monatsende geltende Notstand bedeutet aber keine Ausgangssperren wie in Europa. Die Bürger des Inselreiches sind lediglich dazu aufgefordert, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

11.29 Uhr – Portugal lockert Beschränkungen

Portugal hat am Montag nach dem Ende des sechswöchigen Corona-Ausnahmezustands mit einer Lockerung der strikten Ausgangssperre begonnen. Zunächst durften kleinere Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 200 Quadratmetern wieder öffnen, darunter Buch-, Friseur- und Schuhläden sowie Autohäuser. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften gibt es aber eine Maskenpflicht.

Auch Sport im Freien ist nun wieder erlaubt. Dafür sollten auch einige Strandabschnitte geöffnet werden, um verschiedene Wassersportarten wie das Surfen zu ermöglichen. Ministerpräsident António Costa appellierte dabei aber eindringlich an die zehn Millionen Bürger, weiterhin Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Die zweite Phase beginnt am 18. Mai, wenn auch Läden mit Flächen bis 400 Quadratmetern wieder öffnen können. Zudem dürfen Cafés und Restaurants ihren Betrieb wieder aufnehmen - mit einer Kapazität von 50 Prozent und bis maximal 23 Uhr. Auch Schulen und Kindertagesstätten sind dann wieder offen.

11.22 Uhr – Russland: 10.000 neue Fälle an einem Tag

In Russland steigt die Zahl neuer Corona-Infektionen weiter stark an. Innerhalb von 24 Stunden sind 10.581 Fälle hinzugekommen, wie das Coronavirus-Krisenreaktionszentrum des Landes mitteilt. Am Vortag waren es 10.633. Insgesamt sind in Russland 145.268 Menschen mit dem Virus infiziert.

Die Zahl der Todesopfer liegt mit 1356 (+76) noch recht niedrig.

6.52 Uhr – Mehr als 100.000 Corona-Fälle in Brasilien

In Brasilien haben sich nach offiziellen Angaben nun mehr als 100.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Sonntag (Ortszeit) bekanntgab, lag die Zahl der Corona-Infizierten bei 101.147. Mindestens 7025 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben.

Den Daten der Johns-Hopkins-Universität in den Vereinigten Staaten zufolge liegt Brasilien in absoluten Zahlen damit auf Platz neun der am schwersten betroffenen Länder weltweit. Die Dunkelziffer der Infizierten dürfte auch aufgrund fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse noch weit höher liegen. Allerdings ist Brasilien mit mehr als 200 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land in Lateinamerika.

Sonntag, 3. Mai 2020

19.09 Uhr – Weniger als 10.000 Corona-Patienten in New Yorker Krankenhäusern

Zum ersten Mal seit Mitte März liegen weniger als 10.000 Menschen im US-Bundesstaat New York wegen des neuartigen Coronavirus im Krankenhaus. Aktuell gebe es 9786 Fälle in Krankenhäusern des Staates, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei einer Pressekonferenz am Sonntag in der Stadt New York. Zuletzt hatte es innerhalb von 24 Stunden 789 neue Einweisungen gegeben, hieß es bei der Vorstellung der neuesten Zahlen, ein neuer Tiefstwert nach dem Höhepunkt von rund 3200 neuen Fällen an einem einzigen Tag im März.

Cuomo räumte allerdings ein, dass Daten am Wochenende wegen unterschiedlicher Berichtsfristen häufig niedriger lägen, der grundsätzliche Trend sei jedoch gut. Er kündigte außerdem eine Einkaufsgemeinschaft für Krankenhausbedarf von sieben Bundesstaaten im Nordosten der USA an.

Der Bundesstaat New York hatte bis Sonntag 18.909 Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus bestätigt, am Sonntag wies Cuomo 280 neue aus. In der zurückliegenden Woche gab es durchschnittlich mehr als 4000 neue bestätigte Erkrankungen pro Tag, insgesamt fielen fast 313.000 Tests positiv aus, die Dunkelziffer an Infizierten liegt aus Sicht von Experten um ein Vielfaches höher. Im Bundesstaat New York wohnen fast 20 Millionen Menschen, davon knapp die Hälfte in der Metropole New York City.

18.26 Uhr – Brasilianischer Fotograf ruft zum Schutz der Indigenen auf

Der bekannte brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat die Regierung Brasiliens in einem Manifest mit Dutzenden Prominenten zum Schutz der Indigenen gegen das Coronavirus und Eindringlinge in indigene Gebiete aufgefordert. «Diese Personen fordern von dem Präsidenten, dem Kongress und der Justiz die Bildung einer Taskforce, um illegale Eindringlinge zu entfernen und die Gesundheit der Indigenen zu garantieren», sagte Salgado, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels des vergangenen Jahres, in einem Video, das er am Sonntag in Umlauf brachte. Zu den prominenten Unterstützern, die dem Video in Fotos vorangestellt sind, gehören Gilberto Gil, Gisele Bündchen und Brad Pitt.

Hintergrund ist die Situation der Indigenen in Brasilien, die seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie noch schwieriger geworden ist. «Sie haben Angst, dass das Virus noch schlimmer für die Indigenen ist», sagte Salgado. «Sie sind nicht vorbereitet auf die Krankheiten der Weißen und seit mehr als 500 Jahren Opfer von Epidemien geworden.» Aber jetzt komme zu dieser Bedrohung die Lockerung der Kontrollen des Staates hinzu, wodurch die Zahl von illegalen Goldsuchern, Holzfällern und anderen Eindringlingen in indigene Gebiete sowie Waldbränden in den vergangenen Wochen zugenommen habe. Für Salgado kann - wie bei den Bränden in Amazonien im vergangenen Jahr - nur internationaler Druck etwas bewirken.

18.14 Uhr – Philippinen schließen Flughäfen befristet für internationale Flüge

Wegen Überlastung der Quarantäne-Einrichtungen durch heimkehrende Arbeitskräfte haben die Philippinen alle neun Flughäfen des Landes für internationale Flüge gesperrt. Das Landeverbot soll eine Woche gelten, teilte die Arbeitsgruppe im Kampf gegen das neue Coronavirus am Sonntag in Manila mit. Die Entscheidung ziele darauf, die überfüllten Einrichtungen zu entlasten und das Volk vor einer weiteren Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus zu schützen.

Mehr als 24.000 philippinische Arbeitskräfte sind seit Ausbruch der Pandemie bereits zurückgekehrt. Tausende mehr warten auf Rückflüge und müssen sich damit weiter gedulden. Einige stecken damit auch auf Flughäfen anderer Länder fest, wie ein Sprecher des Außenministeriums einräumte. Das Gesundheitsministerium in Manila hat mehr als 9000 Infektionen verzeichnet, darunter rund 600 Todesfälle.

Freitag, 1. Mai 2020

12.20 Uhr – Spielplatz auf!

Familien können sich in Deutschland am langen Wochenende rund um den Maifeiertag auf erste Lockerungen der Corona-Regeln freuen. In Mecklenburg-Vorpommern dürfen Kinder bereits ab Freitag wieder auf die Spielplätze, in Rheinland-Pfalz ab Sonntag. In Berlin sind Schaukeln und Rutschen schon jetzt fast überall wieder geöffnet. Weitere Länder haben nach den Beschlüssen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten am Donnerstag rasche Lockerungen angekündigt oder wollen in den kommenden Tagen darüber entscheiden.

Donnerstag, 30. April 2020

11.35 Uhr – Australien lockert weitere Corona-Verbote

Angesichts sinkender Infektionszahlen lockern in Australien mehrere Bundesstaaten zunehmend die verhängten Beschränkungen. Der bevölkerungsreichste Bundesstaat New South Wales, dessen Hauptstadt Sydney ist, will von diesem Freitag an Besuche von maximal zwei Erwachsenen mit zwei Kindern bei anderen erlauben. Der beliebte Bondi Beach war bereits am Dienstag stundenweise

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sin mir nët e bessen mautsch am 03.02.2020 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    E Sonnden as e Flug vun der Cargolux op Shanghai gaangen, deen medizinescht Material dohinner transportéiert, vu wou ët hir koum .... Ween ët fäerdeg bréngt, an 10 Deeg e Spidol ze bauen, denn produzéiert esou Material an 2 Minuten. De Mega-Gewënner as alt nees d'Pharmaindustrie. BSE; Vullegripp; Schwéngschnapp; Kanarien-Pescht; Krokodillen-Houscht a waat déi séch soss nach alles afaalen gelooss hun an waerten. A mir I...... faalen ëmmer nees drop eran.

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  • svendorca am 03.02.2020 08:05 Report Diesen Beitrag melden

    Tausende vu Kanner stierwen all Daag vun Honger op eisem Planet, oder well Medicamenter féelen,..ween schwätzt dann doriver!

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  • Léon am 15.02.2020 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Selon les dires de notre ministre de la santé pas de problème,c’est la preuve qu’il ne connaît rien à la santé. C’est la preuve qu’il a reçu ce poste (entre copains )et qu’il a une incompétence totale sur le sujet de cette maladie Un ministre de la santé doit être médecin et pas un clowns

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Die neusten Leser-Kommentare

  • René am 06.08.2020 06:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ass proportional zu hirer Bevölkerung och net mei ewei bei ons.

  • Karel am 16.07.2020 23:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden. Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande.

  • Arm am 08.06.2020 20:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist ja sowieso egal was man kann in Restaurants gehen Brauch keine Maske die Kellner haben Maske die stecken uns nicht an also wenn jemand hustet am Tisch hat der Kellner wieder Pech gehabt aber weil wir so viele Masken wir bestellt haben müssen wir die auch Verteiler ist nur Verarschung der Leute

  • Optimiste am 04.06.2020 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Allez. Un peu de Samba di Janeiro et c'est reparti

  • Paul Pollo am 21.05.2020 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Die Versager der WHO sollen ruhig sein. Letztens gab es 4 Meldungen an einem Tag. "Der Virus könnte einfach so verschwinden bevor ein Impfstoff da ist." Wenige Stunden später "Der Virus wird uns noch lange begleiten." Dann "Es könnte auch keine 2. Welle geben." Später dann "Europa muss sich auf die 2. Welle vorbereiten." Einfach alles Mögliche behaupten, damit hatte man am Ende ja dann sowieso recht gehabt.