Bis 2030

02. November 2021 07:19; Akt: 02.11.2021 07:24 Print

Hundert Staaten wollen Entwaldung stoppen

Für das Vorhaben werden demnach bis 2025 etwa 12 Milliarden US-Dollar an öffentlichen Geldern mobilisiert. Hinzu kommen 7,2 Milliarden US-Dollar private Investitionen.

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Auf dem Weltklimagipfel in Glasgow haben sich mehr als 100 Staaten verpflichtet, die Zerstörung von Wäldern und anderen Landschaften bis 2030 zu stoppen. Dies hat die britische Regierung, die der UN-Konferenz vorsitzt, am späten Montagabend bekannt gegeben.

Die beteiligten Länder, darunter Deutschland und die gesamte EU, repräsentieren demnach 85 Prozent der weltweiten Waldfläche, also etwa 34 Millionen Quadratkilometer. Mit dabei sind die Staaten mit den größten Wäldern überhaupt, also Kanada, Russland, Brasilien, Kolumbien, Indonesien sowie China, Norwegen und die Demokratische Republik Kongo. Für das Vorhaben werden demnach bis 2025 etwa 12 Milliarden US-Dollar (rund 10,3 Milliarden Euro) an öffentlichen Geldern mobilisiert. Hinzu kommen 7,2 Milliarden US-Dollar private Investitionen.

Jede Minute geht eine Fläche Wald von etwa 27 Fußballfeldern verloren

Wälder gelten als die Lunge unseres Planeten, sie nehmen etwa ein Drittel der jährlich vom Menschen ausgestoßenen CO2-Emissionen auf. Doch schrumpfen sie bedenklich, wie es in der Mitteilung weiter hieß: Jede Minute gehe eine Fläche von etwa 27 Fußballfeldern verloren.

Der britische Premierminister Boris Johnson sprach der Mitteilung zufolge von Wäldern als «Kathedralen der Natur» und erklärte: «Sie sind unverzichtbar für unser Überleben.» Der Präsident Indonesiens, Joko Widodo, sagte laut der Mitteilung, sein Land sei gesegnet mit viel Regenwald. Seine Regierung verpflichte sich, diese als «natürliches Kapital» zu beschützen.

Zwei Milliarden Dollar einer Stiftung von Amazon-Gründer Jeff Bezos

Eine Stiftung von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow eine Spende von zwei Milliarden Dollar gegen den Klimawandel zugesagt. Eine Milliarde Dollar soll vor allem in den USA und Afrika für das Pflanzen von Bäumen ausgegeben werden, damit Landflächen gegen Erosion geschützt werden und es Gegenden gibt, die viel CO2 einfangen. Die andere Milliarde soll für die Verwandlung von landwirtschaftlichen Systemen genutzt werden, um zu höheren Ernteerträgen und zu einer geringeren Lebensmittelverschwendung beizutragen.

Die Spende von zwei Milliarden Dollar durch den Bezos Earth Fund gehört zu einer Summe von zehn Milliarden Dollar, die Bezos bis 2030 spenden will, um gegen den Klimawandel vorzugehen.

(L'essentiel/DPA/sys)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • bnm am 02.11.2021 08:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haben diese Deppen immer noch nicht kapiert,dass die Abholzung der Wälder sofort gestoppt werden muss und dass die Menschheit nicht noch mehr wachsen darf sondern abnehmen muss und mit Geld lässt sich das Klima nicht retten denn das ist ein Trugschluss.

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  • Wurde auch allerhöchste Zeit am 02.11.2021 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    wenn auch viel zu spät; Beispiel Brasilieanscher Urwald!

  • Ironie_aus am 02.11.2021 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wann do 30.000 Leit zesummen kommen (eng mengen de meeschten kommen mam Flieger...) sollten sie dach eng Leisung fannen. Esou vill kompetent Politiker an "Aktivisten".

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Der ganze Umweltspuk ist eine Farce am 02.11.2021 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    außer Spesen nichts gewesen!

  • Wurde auch allerhöchste Zeit am 02.11.2021 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    wenn auch viel zu spät; Beispiel Brasilieanscher Urwald!

  • Ironie_aus am 02.11.2021 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wann do 30.000 Leit zesummen kommen (eng mengen de meeschten kommen mam Flieger...) sollten sie dach eng Leisung fannen. Esou vill kompetent Politiker an "Aktivisten".

    • Jang den Nettblannen am 02.11.2021 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Nemmen fir dohinner. 13000 Tonnen CO2, 400 Fligg, 52 mat Privatjets.

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  • bnm am 02.11.2021 08:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haben diese Deppen immer noch nicht kapiert,dass die Abholzung der Wälder sofort gestoppt werden muss und dass die Menschheit nicht noch mehr wachsen darf sondern abnehmen muss und mit Geld lässt sich das Klima nicht retten denn das ist ein Trugschluss.

    • Nur die Politiker merken nicht am 02.11.2021 12:04 Report Diesen Beitrag melden

      dass die vielen männliche Flüchtlinge in Europa im zeugungsfähigen u. lüsterndem Alter sind!!!!!!!

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  • Valchen am 02.11.2021 07:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An Letzebuerg as leider den 101. Staat, an NET dobei! Wiélt:Gréng! ;—))

    • Jang den Nettblannen am 02.11.2021 10:03 Report Diesen Beitrag melden

      Dach Letzebuerg ass via d'EU dobei. Do ennerschreiwen eis greng Fakerten , an hei maachen se Beem em wéi nach nie eng Regierung virdrun. Wen op dei nach rafällt kann nett méi gehollef kréien.

    • Grenge Knapp am 02.11.2021 12:12 Report Diesen Beitrag melden

      Sind die Wüstenstaaten auch dabei?

    • Roude Kapp am 02.11.2021 14:27 Report Diesen Beitrag melden

      Auch Groenland und Island, der Vatikanstaat?

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