Zigarren für Obama

19. Dezember 2014 16:20; Akt: 19.12.2014 16:28 Print

Ist das der Grund für die Kuba-​​Entspannung?

Nach 53 Jahren läuten Kuba und die USA ein diplomatisches Tauwetter ein. Gleich darauf outet sich Barack Obama als Fan der – noch – verbotenen kubanischen Zigarren.

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Es war ein gepolitischer Paukenschlag: Am Mittwoch verkündeten die USA und Kuba eine neue Phase der diplomatischen Annäherung – nach 53 Jahren.

Am Abend des gleichen Tages gab das Weiße Haus anlässlich des Chanukka-Fests einen Empfang, zu dem auch ein gewisser John Berzner aus Colorado geladen war. «Ich hatte das einmalige Vergnügen, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten eine der besten Zigarren aus Kuba zu überreichen», erzählt dieser stolz von dem Abend.

«Ich wusste davon nichts»

Tatsächlich hatte der Mann den Nerv, dem Präsidenten über die Köpfe der Gäste hinweg eine kubanische Zigarre anzubieten – deren Import wegen des Handelsembargos in den USA eigentlich verboten ist.

Dass Obama nur Stunden zuvor eine Änderung in den amerikanisch-kubanische Beziehungen ankünden würde, konnte Berzner nicht wissen, als er sein Geschenk für den Präsidenten einpackte. «Ich wusste davon nichts», versichert Berzner gegenüber ABC News.

Legal für den Eigengebrauch

Der Mann aus Colorado präzisierte gegenüber dem Präsidenten, dass dieser an einer der besten kubanischen Zigarren rieche («eine Montecristo Series!»). Der oberste Amerikaner lächelte erfreut, bedankte sich und roch genüsslich an der verbotenen Frucht.

Ob er die Zigarre später dann auch wirklich paffte, ist nicht bekannt. Eigentlich hat der US-Präsident auf Druck seiner Frau mit dem Rauchen aufgehört. Bei einer kubanischen Zigarre könnte Michelle aber eine Ausnahme machen. Immerhin dürfen die Amerikaner diese jetzt neu für den Eigengebrauch mit nach Hause nehmen.

Link: ABC News

(L'essentiel/gux)

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