Nach Fettnäpfchen

26. Dezember 2018 17:25; Akt: 26.12.2018 17:26 Print

JFK zeigt Trump, wie man das mit Santa Claus macht

Der US-Präsident ließ an Heiligabend ein Mädchen am Weihnachtsmann zweifeln. Sein Vorgänger löste die Sache anders.

storybild

Hatte nicht die beste Woche: US-Präsident Donald Trump. (Bild: DPA/Susan Walsh)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der 24. Dezember war kein guter Tag für Donald Trump. Nicht nur das die US-Börsen in den Keller rasselten, auch das traditionelle Telefonat mit den Kindern vermasselte der Präsident der Vereinigten Staaten gewaltig. Als die sieben Jahre alte Collman anrief und wissen wollte, wo sich der Weihnachtsmann gerade befindet, fragte Trump, ob sie denn wirklich noch an Santa Claus glauben würde.

Für Beobachter war diese Frage ein absolutes No-Go. Viele zeigten sich empört darüber, wie wenig Fingerspitzengefühl der US-Präsident gegenüber einer Siebenjährigen zeigte.

«Ich habe mit ihm telefoniert»

Auf Twitter erhält zum aktuellen Anlass ein Brief aus dem Jahr 1961 besondere Aufmerksamkeit. Der damalige Präsident John F. Kennedy reagierte dabei auf das Schreiben von einem Mädchen. Sie zeigte sich besorgt, dass Bomben aus Russland am Nordpol den Weihnachtsmann treffen könnten.

Die Antwort von JFK:

"Liebe Michelle,

Ich habe mich sehr über deinen Brief gefreut, in dem du darüber schreibst, dass wir die Russen stoppen müssen, den Nordpol zu bombardieren, da wir damit das Leben von Santa Claus riskieren.

Ich teile deine Sorgen über die Testläufe der Sowjetunion, nicht nur für den Nordpol, sondern auch für alle Länder der Welt; nicht nur für Santa Claus, sondern für alle Menschen auf der Welt.

Auf jeden Fall musst du dir keine Sorgen über den Weihnachtsmann machen. Ich habe gestern mit ihm telefoniert und ihm geht es gut. Er wird auch dieses Weihnachten wieder seine Runden drehen.

Liebe Grüße

John Kennedy"

(L'essentiel/slo)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Niemand am 27.12.2018 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Warum erzählen die meisten Eltern den Kinder solche Lügen mit dem Weihnachtsmann? Unglaublich . . .

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Niemand am 27.12.2018 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Warum erzählen die meisten Eltern den Kinder solche Lügen mit dem Weihnachtsmann? Unglaublich . . .

    • Guy Michels am 03.01.2019 16:21 Report Diesen Beitrag melden

      weil Kinder wie Erwachsene eine kleine Illusion brauchen, um das Leben auszuhalten.,,,

    einklappen einklappen