Besuch in China

19. Juni 2018 07:20; Akt: 19.06.2018 07:20 Print

Kim berichtet in Peking von Treffen mit Trump

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un ist nach China gereist, um die chinesische Führung über den Singapur-Gipfel zu informieren.

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Kims dritter China-Besuch innerhalb kürzester Zeit: Schwarze Limousine in Peking. (19. Juni 2018) (Bild: Andy Wong)

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Nach dem historischen Treffen in Singapur ist Kim Jong-un nach China gereist. Das berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Kim werde demnach Gespräche am Dienstag und Mittwoch in der chinesischen Hauptstadt führen. Es wird erwartet, dass Kim die chinesische Führung über die Ergebnisse des Singapur-Gipfels informiert, bei dem der Nordkoreaner vor einer Woche erstmals mit dem US-Präsidenten Donald Trump zusammengekommen war.

Viele Beobachter sehen China als einen heimlichen Gewinner des Treffens zwischen den USA und Nordkorea. Peking will weder nordkoreanische Atomwaffen noch US-Truppen vor der eigenen Haustür. Insofern hätte der Gipfel in Singapur aus chinesischer Sicht kaum besser laufen können. Kim Jong-un bekräftigte, die Denuklearisierung voranzutreiben. Trump kündigte derweil an, gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea in der Region einzustellen.

Air-China-Flug als Symbol

China hatte bereits einen symbolischen Sieg errungen, bevor Trump und Kim Jong-un am vergangenen Dienstag zu ihrem historischen Handschlag ansetzten. Der nordkoreanische Führer und seine Delegation waren mit Sondermaschinen der chinesischen Fluggesellschaft Air China nach Singapur gereist. Mit den chinesischen Flugzeugen ging es für Kim dann auch zurück Richtung Heimat, was als Zeichen gewertet werden kann, wie sehr er Peking vertraut.

Im Zuge seiner Charmeoffensive seit Jahresanfang hatte Kim Jong-un Ende März zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt 2011 überraschend China besucht und die alte Freundschaft wiederbelebt. Wenige Wochen später folgte ein weiteres Treffen mit Xi Jinping in der chinesischen Hafenstadt Dalian.

Nach Jahren der frostigen Beziehungen wegen seiner Atom- und Raketentests und der von China als größtem Handelspartner umgesetzten internationalen Sanktionen hatten sich beide Seiten dabei wieder angenähert und eine enge Abstimmung verabredet.

(L'essentiel/chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kaa am 19.06.2018 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kloor ween d’Streppen zitt. China baut séng Muecht emmer weider aus, a de Westen kuckt domm aus der Wäsch.

Die neusten Leser-Kommentare

  • kaa am 19.06.2018 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kloor ween d’Streppen zitt. China baut séng Muecht emmer weider aus, a de Westen kuckt domm aus der Wäsch.