Ukraine-Konflikt

06. Dezember 2018 17:03; Akt: 06.12.2018 17:04 Print

Marinechef will für seine Männer ins Gefängnis

Im Tauziehen zwischen Moskau und Kiew um 24 in Russland inhaftierte Seeleute bietet sich jetzt der Marinechef der Ukraine für einen Austausch an.

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Admiral Igor Worontschenko opfert sich für seine Crew: «Mir bricht es das Herz, wenn ich meine Soldaten sehe, die von Russland illegal festgehalten werden», so der ukrainische Marinechef zur «Bild»-Zeitung. Er wäre bereit, an ihrer Stelle ins russische Gefängnis zu gehen, falls Kremlchef Wladimir Putin die 24 Männer dafür freiließe.

Die Seeleute sollen in Russland vor Gericht gestellt werden und könnten wegen Grenzverletzung zu langen Gefängnisstrafen verurteilt werden. Worontschenko war als Admiral 2014 auf der Krim stationiert, als Russland die Halbinsel annektierte. Die russische Armee hielt den heutigen Marinechef damals für mehrere Tage fest, weil er nicht zur russischen Armee überlaufen wollte, wie «Bild» schreibt.

Streit um Straße von Kertsch

Die russische Küstenwache hatte ukrainischen Schiffen die Passage durch die Straße von Kertsch in das Asowsche Meer verweigert und die Besatzungsmitglieder verhaftet. Seit sich Russland die ukrainische Halbinsel Krim einverleibt hat, betrachtet Moskau die Straße von Kertsch als alleiniges russisches Hoheitsgebiet. Der Zwischenfall hat erhebliche Spannungen zwischen Moskau und Kiew ausgelöst.

(L'essentiel/zos/sda)

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