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Der IS Anschlag nutzt die Türkei doch nur um die PKK zu schwächen!
28. Juli 2015 15:38; Akt: 28.07.2015 15:43 Print
Die Nato-Partner haben der Türkei angesichts der Bedrohung durch Anschläge und Angriffe vor dem Hintergrund des Konfliktes in Syrien und im Irak ihre «starke Solidarität» ausgesprochen. Nach einer von der Regierung in Ankara einberufenen Sondersitzung des Nordatlantikrates erklärte die Allianz in Brüssel, «Terrorismus» stelle «eine direkte Bedrohung für die Sicherheit der Nato-Länder» und die internationale Stabilität dar. Das jüngste türkische Vorgehen gegen Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak erwähnt die Nato-Erklärung nicht.
Bildstrecken Zahlreiche Tote nach Explosion an syrischer GrenzeFlüchtlinge zwischen Soldaten und ISDie türkische Armee hatte nach einem schweren Anschlag in den vergangenen Tagen erstmals Luftangriffe gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien geflogen. Am 20. Juli waren bei einem Selbstmordanschlag auf ein prokurdisches Treffen im türkischen Suruç unweit der syrischen Grenze 32 Menschen getötet worden. Der Anschlag wurde dem IS zugeschrieben.
Kurden demonstrierten darauf in mehreren Städten gegen die Syrien-Politik der türkischen Regierung, der sie vorwerfen, den IS zu dulden oder sogar zu unterstützen. Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bekannte sich kurz darauf zur Tötung von zwei türkischen Polizisten, die sie als Vergeltung für den Anschlag von Suruç bezeichnet. Am 24. Juli beschoss die türkische Armee daraufhin erstmals PKK-Stellungen im Nordirak.
(L'essentiel/pat/sda)
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