Personalentscheide

30. November 2020 07:13; Akt: 30.11.2020 17:32 Print

Bidens Team für Kommunikation ist weiblich

«Ich bin stolz, ein Kommunikationsteam zu präsentieren, in dem nur Frauen vertreten sind», sagte der gewählte US-Präsident Joe Biden.

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«Direkt und wahrheitslaut mit den Menschen in Amerika zu kommunizieren, ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Präsidenten»: Der gewählte US-Präsident Joe Biden. (Archivbild) (Bild: Reuters/Jushua Roberts)

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Der gewählte US-Präsident Joe Biden setzt für die Kommunikation des Weißen Hauses auf ein Team erfahrener Frauen. «Direkt und wahrheitslaut mit den Menschen in Amerika zu kommunizieren, ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Präsidenten», erklärte Biden am Sonntagabend. Die prominente Rolle der Regierungssprecherin geht demnach an Jen Psaki.

Psaki war unter dem früheren demokratischen Präsidenten Barack Obama unter anderem Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses und Sprecherin des Außenministeriums gewesen. Seit der Wahl hatte Psaki für Biden bereits mehrere Briefings mit Journalisten geleitet. Dabei trat sie klar und professionell auf. Ihre Stellvertreterin im Weißen Haus soll Karine Jean-Pierre werden, die zuletzt für die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris gearbeitet hatte, wie Biden erklärte.

«Ich bin stolz, heute das erste ranghohe Kommunikationsteam des Weißen Hauses vorzustellen, in dem nur Frauen vertreten sind», erklärte Biden. Die «qualifizierten und erfahrenen» Kandidatinnen brächten unterschiedliche Herangehensweisen mit und einen gemeinsamen Willen, das Land nach vorne zu bringen, so Biden. Harris erklärte: «Diese Kommunikationsprofis stehen für unser Versprechen, ein Weißes Haus zu schaffen, das das Beste unseres Landes spiegelt.»

Trump spricht von Wahlbetrug

Bidens bisherige stellvertretende Wahlkampfmanagerin Kate Bedingfield soll die Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses werden. Damit kommt ihr eine weniger öffentliche Rolle zu, die aber für das Festlegen der gesamten Kommunikationsstrategie der Regierung wichtig ist. Pili Tobar wiederum soll Bedingfields Stellvertreterin werden. Eine Beraterin von Bidens Wahlkampfteam, Symone Sanders, soll die Sprecherin der Vizepräsidentin werden; Ashley Etienne soll für Harris als Kommunikationsdirektorin arbeiten.

Biden wurde nach der Wahl vom 3. November von US-Medien zum Sieger erklärt. Er soll am 20. Januar als neuer Präsident vereidigt werden, Harris als erste Vizepräsidentin. Biden hat bereits einige Stellen im Weißen Haus besetzt und mehrere Kabinettsmitglieder nominiert.

Der amtierende Präsident Donald Trump (74) weigert sich unterdessen weiter, Bidens Sieg anzuerkennen. Er spricht seit Wochen von «massivem Wahlbetrug», hat dafür aber keine belastbaren Beweise vorgelegt. US-Gerichte haben bereits zahlreiche Klagen abgeschmettert, mit denen er und seine republikanischen Verbündeten das Wahlergebnis anfechten wollten.

Nach einer ursprünglichen Weigerung leitete Trumps Regierung vor einer Woche aber die gesetzlich vorgesehene geordnete Amtsübergabe («transition») ein. An diesem Montag sollten Biden und Harris etwa erstmals das streng vertrauliche Briefing der Geheimdienste bekommen, das normalerweise nur ans Weiße Haus geht. Zudem sagte die Leiterin der Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses, Deborah Birx, in einem TV-Interview, sie hoffe, Biden ebenfalls am Montag zu sprechen.

(L'essentiel/SDA/chk)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fred Flintstone am 30.11.2020 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Er braucht ein Schutzhelm, ein Gehilfe, und ein Pflegerin in Vollzeit Dienst auch!

  • kaa am 30.11.2020 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den Donald hat der och (Fraen an der Kommunikation) allerdengs waren déi meescht erschreckend a grouss Fan vun fake news

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fred Flintstone am 30.11.2020 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Er braucht ein Schutzhelm, ein Gehilfe, und ein Pflegerin in Vollzeit Dienst auch!

  • kaa am 30.11.2020 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den Donald hat der och (Fraen an der Kommunikation) allerdengs waren déi meescht erschreckend a grouss Fan vun fake news