Fall Skripal

12. April 2018 13:26; Akt: 12.04.2018 15:20 Print

OPCW bestätigt britische Erkenntnisse zum Nervengift

Der Verdacht, den Großbritannien gegenüber Russland geäußert hat ist bestätigt. Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat nun einen Bericht vorgelegt.

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Unabhängige Experten der OPCW haben nun die Herkunft des Giftes aus Russland bestätigt. (Bild: AFP)

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Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat die Erkenntnisse der britischen Behörden zu dem Nervengift bestätigt, mit dem der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal vergiftet wurde. Bei einer Untersuchung von Blutproben von Skripal und seiner Tochter seien die «Untersuchungsergebnisse Großbritanniens in Bezug auf die Identität der toxischen Chemikalie bestätigt» worden, erklärte die OPCW am Donnerstag in einem in London vorgelegten Kurzbericht.

Das verwendete Gift wird darin nicht benannt, es zeichnete sich nach Angaben der Experten aber durch eine «hohe Reinheit» aus. Die britische Regierung hatte die internationalen Chemiewaffenexperten der OPCW gebeten, in dem Fall zu ermitteln. Der frühere russische Doppelagent Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März im englischen Salisbury vergiftet worden.

Geheimer Bericht wird Unterzeichnern der OPCW vorgelegt

Die britische Regierung macht Moskau für den Giftanschlag verantwortlich; Russland weist jede Verantwortung zurück. Die britischen Behörden gehen davon aus, dass bei der Tat ein Nervengift der Nowitschok-Gruppe aus sowjetischer Produktion zum Einsatz kam. Der Fall führte zu einer schweren diplomatischen Krise zwischen den führenden westlichen Staaten und Russland.

Die OPCW äußerte sich in dem veröffentlichten Kurzbericht nicht dazu, welches Gift bei dem Anschlag zum Einsatz kam und wer die Attacke ausgeführt haben könnte. Ein vollständiger Bericht, der allerdings geheim ist, soll den Unterzeichnerstaaten der OPCW zur Verfügung gestellt werden. Die britische Regierung berief für den 18. April ein Treffen der OPCW ein, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

(L'essentiel/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Truth-Watcher am 12.04.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Der Titel ihres Artikels ist irreführend. Die Herkunft des Gifts, dass es aus Russland kommt, ist nicht bestätigt im OPCW-Bericht.

  • u.krebs am 12.04.2018 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leute,in der Erklärung steht weder was von Novischok noch etwas über die Herkunft des angewendeten Stoffes. Es steht nur was vom Reinheitsgrad drin. Und nun frage ich mich wenn es Russland ???????? gewesen wäre dann würden doch alle schon über Putin herfallen und die Kriegstreiber hätte schon auf den Knopf gedrückt. Lasst euch doch nicht verarschen.

  • dusninja am 12.04.2018 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lesen bildet "die Identität des Toxin bestätigt". Also nix da mit gewesen wäre oder die Herkunft wäre bestätigt. Das einzige, was nicht bestätigt ist, ist wer es war. Schon 1995 würde sowj. Gift unter der Hand verkauft und verwendet. Also ganz ruhig die beiden Trolle u. krebs und Truthwatcher aus der Trollfabrik St. Petersburg. Und sagt den Kollegen in Leningrad, sie sollen meinen Server hacken zu wollen.

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  • dusninja am 12.04.2018 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lesen bildet "die Identität des Toxin bestätigt". Also nix da mit gewesen wäre oder die Herkunft wäre bestätigt. Das einzige, was nicht bestätigt ist, ist wer es war. Schon 1995 würde sowj. Gift unter der Hand verkauft und verwendet. Also ganz ruhig die beiden Trolle u. krebs und Truthwatcher aus der Trollfabrik St. Petersburg. Und sagt den Kollegen in Leningrad, sie sollen meinen Server hacken zu wollen.

  • u.krebs am 12.04.2018 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leute,in der Erklärung steht weder was von Novischok noch etwas über die Herkunft des angewendeten Stoffes. Es steht nur was vom Reinheitsgrad drin. Und nun frage ich mich wenn es Russland ???????? gewesen wäre dann würden doch alle schon über Putin herfallen und die Kriegstreiber hätte schon auf den Knopf gedrückt. Lasst euch doch nicht verarschen.

  • Truth-Watcher am 12.04.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Der Titel ihres Artikels ist irreführend. Die Herkunft des Gifts, dass es aus Russland kommt, ist nicht bestätigt im OPCW-Bericht.