Neuseeland

18. Mai 2018 09:28; Akt: 18.05.2018 09:28 Print

Partner von Premier wehrt Hai ab

Der Partner von Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern taucht gerne. Auf Twitter zeigt er, wie man sich vor Haien schützt – und das Delfine «gerne gaffen».

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Der Lebensgefährte der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern hat sich bei einem Tauchgang einen Hai vom Hals halten müssen. Clarke Gayford veröffentlichte am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter ein Foto, das zeigt, wie er im Wasser mit einer Stange einen Hai auf Abstand hält. Im Hintergrund ist ein Delfin zu erkennen, der sich das Spektakel aus der Ferne anschaut.

Statt ihm wie der Fernseh-Delfin Flipper zu Hilfe zu eilen, habe der Meeressäuger lieber aus gebührendem Abstand zugeschaut, schrieb Gayford, der eine Anglersendung im Fernsehen moderiert. «Und so zeigt sich, dass Delfine nicht nur nicht helfen, sondern auch gerne gaffen», beschwerte sich Arderns Lebensgefährte wohl im Scherz. «Ein Kindheitsmythos wurde zerstört.»

Blut lockte Haie an

Der Vorfall ereignete sich nach Gayfords Angaben, als er einen Kameramann auf einem Tauchgang vor Great Barrier Island in der Nähe von Auckland begleitete. Während der Kameramann für die Kindersendung «Young Ocean Explorers» filmte, habe er die Augen nach möglichen Gefahren offen gehalten, berichtete Gayford.

Die Delfine und Kleinen Schwertwale hätten Königsdorsche gejagt und zerteilt und das dabei ausströmende Blut habe einige große Bronzehaie angelockt, sagte Gayford der Nachrichtenagentur AFP.

«Ich kam ins Wasser und sie haben ihre Aufmerksamkeit mir zugewendet.» Kurz nachdem er den besonders zudringlichen Hai mehrfach mit der Stange hatte abwehren müssen, hätten er und der Kameramann ihren Tauchgang beendet.

Pause von Abenteuern?

Gayford hatte nach eigenen Angaben bereits im März eine Begegnung mit einem Walhai. Demnächst muss er womöglich vorerst auf seine Abenteuer verzichten. Voraussichtlich Mitte Juni bringt seine Frau ihr erstes Kind zur Welt. Nach sechs Wochen Auszeit will Ardern ihre Aufgaben als Regierungschefin wieder wahrnehmen.

(L'essentiel/kko/afp)

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