Unterlassungserklärung

27. Oktober 2020 07:13; Akt: 28.10.2020 13:49 Print

Phil Collins will Trump «In The Air Tonight» verbieten

Mehrere Male hat US-Präsident Donald Trump «In The Air Tonight» von Phil Collins bei seinen Wahlkampfveranstaltungen spielen lassen. Dagegen geht die Musiklegende nun vor.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die britische Musiklegende Phil Collins (69) will US-Präsident Donald Trump untersagen, seinen Hit-Song «In The Air Tonight» im Wahlkampf einzusetzen. Bereits im Juni und nun erneut am vergangenen Freitag (23. Oktober) hätten Collins’ Anwälte Trumps Wahlkampfteam eine entsprechende Unterlassungserklärung übermittelt, teilte das Management des ehemalige Genesis-Frontmanns am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit. Sie hätten von Trumps Vertretern bislang keine Antwort erhalten.

Laut Mitteilung von Collins’ Sprecherteam habe Trump keinerlei Erlaubnis gehabt, den Song «In The Air Tonight» kürzlich bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Iowa einzusetzen. Phil Collins sei einer von vielen Künstlern, die sich dagegen wehrten, dass Trump zu seinem politischen Vorteil ihre Musik benutze, hieß es in der Mitteilung. Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Übertragung sei es zudem «höchst unsensibel», dieses Lied zu verwenden. Trump hält seine Kundgebungen häufig vor Versammlungen ab, bei denen die meisten Menschen keine Masken zum Schutz vor einer Virusansteckung tragen.

Immer wieder beschweren sich Musiker, dass Trump ihre Songs für Wahlkampfauftritte nutzt. So hatten etwa die Rolling Stones, Elton John, Ozzy Osbourne, Adele und die Familie des 2017 gestorbenen Sängers Tom Petty den US-Präsidenten dafür kritisiert. Der kanadische Rockstar Neil Young reichte im August eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung ein.

(L'essentiel/SDA/chk)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • realdusninja am 27.10.2020 08:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was ich nicht verstehe: Früher wurden doch DMAA kleine filesharer geknechtet und geknebelt. Wenn die Anhänger das filmen und sharen, da ist das doch eine Millionenvervilelfältigung. DT ist doch angebluch so reich, da müsste er das doch aus der Portokasse zahle, auch wenn jetzt nicht mehr von Milliardär die Rede ist.

Die neusten Leser-Kommentare

  • realdusninja am 27.10.2020 08:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was ich nicht verstehe: Früher wurden doch DMAA kleine filesharer geknechtet und geknebelt. Wenn die Anhänger das filmen und sharen, da ist das doch eine Millionenvervilelfältigung. DT ist doch angebluch so reich, da müsste er das doch aus der Portokasse zahle, auch wenn jetzt nicht mehr von Milliardär die Rede ist.