Ministerium abgeriegelt

03. August 2021 21:14; Akt: 03.08.2021 21:14 Print

Polizeibeamter vor dem Pentagon erstochen

Nahe dem US-Verteidigungsministerium ist am Dienstag ein Polizeibeamter erstochen worden. Am Morgen fielen zudem mehrere Schüsse in der Nähe des Eingangs.

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Mehrere Menschen haben sich am 3. August bei einer Schießerei nahe dem US-Verteidigungsministerium verletzt. Dabei ist auch ein Polizist erstochen worden. Der Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen ist noch unklar. Die Behörden äußerten sich noch nicht dazu. Polizisten hätten vor dem Gebäude auf einen Verdächtigen geschossen und ihn tödlich getroffen, hieß es aus Kreisen der Ermittlungsbehörden.

US-Medien bestätigten den Vorfall, unter anderem CBS, CNN und Fox News. Das Gebäude sei nun abgeriegelt. Die Feuerwehr im Bezirk Arlington habe von «mehreren Patienten» gesprochen, und laut zwei Vertretern der Sicherheitsbehörden war ein Polizist unter den Verletzten. Ob es sich dabei um die gleiche Person wie den erstochenen Polizisten handelt, ist noch unklar.

Die Schüsse fielen am Morgen (Ortszeit) an einem Bussteig an der U-Bahn-Station des Pentagons, wie die für den Schutz des Verteidigungsministeriums zuständige «Pentagon Force Protection Agency» (PFPA) mitteilt. Die Station liegt nur wenige Schritte vom Pentagon entfernt in Arlington im US-Staat Virginia, gegenüber von Washington am Potomac River. Die U-Bahn leitete wegen der Schießerei ihre Züge um.

Hintergrund der Tat ist unklar

Zum Zeitpunkt der Schüsse nahmen Verteidigungsminister Lloyd Austin und Generalstabschef Mark Milley an einer Sitzung im Weißen Haus mit Präsident Joe Biden teil. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Das Pentagon ließ zuerst verlauten, dass das Gebäude nun abgeriegelt sei. Dann gab es aber kurz vor Mittag Entwarnung. Der Ort sei abgesichert, die Abriegelung aber bis auf die Gegend rund um den Tatort aufgehoben.

Bereits 2010 gab es bei einer Schießerei zwei verletzte Beamte der PFPA. Der schütze hatte sich der Sicherheitskontrolle genähert, die Beamten erwiderten das Feuer und verletzten den Angreifer tödlich.

(L'essentiel/DPA/mur)

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