Repräsentantenhaus

17. Juli 2019 07:13; Akt: 17.07.2019 07:16 Print

«Rassistische Kommentare» verurteilt

Die Abgeordneten sind der Meinung, dass Donald Trumps Bemerkungen Hass rechtfertigen würde.

storybild

Das Repräsentantenhaus verabschiedete eine Resolution: Tom Malinowski, ein in Polen geborener Demokrat aus New Jersey, wendet sich an die Medien. (16. Juli 2019) (Bild: Saul Loeb)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die von den Demokraten dominierte Kongresskammer sprachen sich für eine Resolution aus, in der Trumps Äußerungen «scharf verurteilt» werden. 240 Abgeordnete stimmten am Dienstag für eine entsprechende Resolution dafür, darunter vier Republikaner. 187 Abgeordnete votierten dagegen. In der nicht bindenden Resolution heißt es, Trumps «rassistische Bemerkungen» hätten Hass auf Menschen mit ausländischen Wurzeln und anderer Hautfarbe legitimiert und verstärkt.

Trump hatte am Sonntag in einem Tweet mehrere Demokratinnen dazu aufgefordert, in ihre vermeintlichen Heimatländer zurückzugehen und die Probleme dort zu lösen, statt den USA gute Ratschläge zu geben. Trump nannte in der Nachricht keine Namen, spielte aber unmissverständlich auf die Gruppe der vier aufstrebenden demokratischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus an.

Präsident legte mehrmals nach

Alle vier sind US-Bürgerinnen. Ocasio-Cortez ist puerto-ricanischer Abstammung, geboren in New York; Tlaib ist Tochter palästinensischer Einwanderer, geboren in Detroit; Pressley ist Afroamerikanerin, geboren in Chicago. Omar kam zwar in Somalia auf die Welt, wurde aber schon als Teenager in den USA eingebürgert.

Die Attacken wurden in den USA und auch im Ausland scharf kritisiert. Trump selbst erklärte am Dienstag, seine Äußerungen seien «nicht rassistisch» gewesen. Seither legte er mehrfach nach. Er will offenbar mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2020 seine weiße Wählerschaft mobilisieren - und einen Keil zwischen die oppositionellen Demokraten treiben.

(L'essentiel/roy/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sputnik am 17.07.2019 17:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    „Wenn es zu viele Zuwanderer gibt , muss man auch mal den Mut aufzubringen zu sagen, dass es genug ist.“

  • Saupreis am 17.07.2019 10:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weshalb ist es rassistisch, wenn man sagt, das jemand der sich hier nicht wohl fühlt, ja auch die Möglichkeit hat, in seiner Heimat zurück zu gehen?

    einklappen einklappen
  • Marco am 17.07.2019 17:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Zuwanderer läuft nichts in der Landwirtschaft, etc. Oder wer soll die Tomaten und Orangen pflücken wenn nicht die "bad hombres" aus Mexiko?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marco am 17.07.2019 17:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Zuwanderer läuft nichts in der Landwirtschaft, etc. Oder wer soll die Tomaten und Orangen pflücken wenn nicht die "bad hombres" aus Mexiko?

    • @Marco am 18.07.2019 14:52 Report Diesen Beitrag melden

      Es gibt genügend Arbeitslose, dann sollen die doch Tomaten und Orangen und was sonst noh aus der Landwirschaft kommt ernten.

    einklappen einklappen
  • sputnik am 17.07.2019 17:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    „Wenn es zu viele Zuwanderer gibt , muss man auch mal den Mut aufzubringen zu sagen, dass es genug ist.“

  • Saupreis am 17.07.2019 10:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weshalb ist es rassistisch, wenn man sagt, das jemand der sich hier nicht wohl fühlt, ja auch die Möglichkeit hat, in seiner Heimat zurück zu gehen?

    • Jean-Luc am 17.07.2019 13:09 Report Diesen Beitrag melden

      Weil die Leute in den USA beboren und Mitglieder des Parlaments sind. Nur weil Sie nicht so "blond" sind wie der kleine Rassist, heisst das noch lange nicht Sie sollen in "ihr" Land zurück wenn die Kritik and seiner Politik üben

    • Marco am 17.07.2019 13:11 Report Diesen Beitrag melden

      3 von 4 Abgeodnete sind in den USA geboren => erst denken, dann schreiben

    • Majoo am 17.07.2019 20:26 Report Diesen Beitrag melden

      Trump hat vielleicht insgeheim auch Melania gemeint. Sie ist doch auch eingewandert zu Donald.

    einklappen einklappen