Neue US-Sanktionen

09. August 2018 16:44; Akt: 09.08.2018 16:45 Print

Russland holt zum Gegenschlag aus

Moskau bestreitet erneut Verwicklung in die Vergiftung von Ex-Doppelagent Sergej Skripal und dessen Tochter südwestlich von London.

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Nach den neuen US-Sanktionen will Moskau nach Angaben des russischen Außenministeriums Vergeltungsmaßnahmen ergreifen. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sagte am Donnerstag in Moskau, die russische Seite werde «Vergeltungsmaßnahmen» ausarbeiten. Sie sprach von einem «neuen unfreundschaftlichen Vorgehen Washingtons» im Zusammenhang mit dem Fall des ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal. Den USA warf sie vor, «absichtlich den Weg der Konfrontation» gewählt zu haben.

Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow die US-Sanktionen als «absolut inakzeptabel» kritisiert. Er bestritt erneut «jegliche Verwicklung» Russlands in den Fall Skripal und nannte die USA einen «unberechenbaren Partner». Moskau hoffe allerdings weiterhin auf «konstruktive Beziehungen zu Washington», fügte er hinzu.

Inkrafttreten in zwei Wochen

Die USA hatten im Zusammenhang mit dem Giftanschlag auf Skripal und dessen Tochter im britischen Salisbury im März weitere Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Strafmaßnahmen sollen in etwa zwei Wochen in Kraft treten. Skripal und seine Tochter Julia waren südwestlich von London durch den Nervenkampfstoff Nowitschok schwer verletzt worden. Das seltene Gift war in der Sowjetunion entwickelt worden. Moskau bestreitet allerdings, für die Vergiftungen verantwortlich zu sein.

(L'essentiel/afp)

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