Trump vs. Biden

19. November 2020 20:51; Akt: 19.11.2020 20:51 Print

Trump-​​Anwälte wollen Wahl-​​Ergebnis kippen

Die Anwälte von Donald Trump haben derzeit jede Menge zu tun und versuchen mit allen Mitteln, die Niederlage des Republikaners zu verhindern.

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Der US-Wahlkrimi ist auch nach fast zwei Wochen seit Bekanntgabe des Siegers noch nicht zu Ende. Um das Wahlergebnis zu kippen, haben die Anwälte rund um Trump Klagen in mehreren Swing-States eingereicht. In Michigan haben seine Anwälte nun eine Klage zurückgezogen, wie Focus schreibt. Demnach sei es ihnen gelungen, die Bestätigung der Ergebnisse in einem wichtigen Bezirk zu verhindern. Unklar ist aber, ob dies tatsächlich der Fall ist, wie US-Medien schreiben.

In Wayne County in Michigan hatten sich zwei republikanische Mitglieder der Wahlkommission geweigert, die Ergebnisse des Bezirkes zu bestätigen. Laut Staatssekretärin Jocelyn Benson gibt es jedoch keine rechtlichen Mittel, womit Mitglieder einer Wahlkommission ihre Bestätigung von Ergebnissen rückgängig machen könnten.

Nach Angaben der Washington Post hat Trump ein Mitglied der Wahlkommission angerufen und sagte, er weigere sich, die Niederlage zu akzeptieren und den «Wahlbetrug» hinzunehmen. Beweise für einen Wahlbetrug konnten bislang keine festgestellt werden.

Auch in Pennsylvania rechtliche Schritte eingeleitet

Im Swing-State Pennsylvania hat Trump ebenfalls Klage eingereicht, nachdem die Elektoren-Stimmen zu Gunsten von Joe Biden gingen. Trumps Anwalt Rudy Giuliani forderte in der Anklageschrift, dass das Wahlergebnis im Bundesstaat nicht bestätigt wird. Anstatt dessen solle das Parlament von Pennsylvania, wo die Republikaner die Mehrheit haben, die Elektoren-Stimmen vergeben. Betroffen wären 20 Elektoren-Stimmen.

Auf Twitter kündigte Trump am Donnerstag eine Pressekonferenz des Republikanischen Nationalen Komitees (RNC) und seiner Anwälte an – und deutete auf einen «klaren Weg zum Sieg der Präsidentschaft» hin. Zudem meldete er sich in weiteren Tweets zu Wort, in denen er erneut auf Wahlbetrug in Pennsylvania und Georgia verweist. Eine offizielle Bestätigung des Wahlkomitees in Bezug auf möglichen Wahlbetrug oder eine Untersuchung dessen ist nicht bekannt.

An der Pressekonferenz in Washington, DC. am Donnerstag sagte Trumps Anwalt Rudy Giuliani, dass es nicht nur in einzelnen Staaten zu Wahlbetrug gekommen sei, sondern in allen. Eine rechtliche Grundlage für diese Annahme konnte er jedoch nicht liefern.

(L'essentiel/Bianca Lüthy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Loser-Berater am 19.11.2020 21:46 Report Diesen Beitrag melden

    Er täte besser an die 1/4 Million US-Toten zu gedenken und etwas gegen Covid Infektionen zu unternehmen.

  • Nemesis am 20.11.2020 01:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aalen geféierlechen dommen Mann

  • WhaleWhisperer am 19.11.2020 23:35 Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwie scheinen alle diese Leute das gleiche mangelhafte Gesichtsfärbemittel benutzt zu haben? Nach seinem Gott Trump ist jetzt auch der Apostel Rudy Giuliani jetzt völlig "ausgebleicht"? (siehe französischen Artikel "L’avocat de Drumpf accuse et en perd sa teinture" von l'essentiel mit Giuliani-Foto)

Die neusten Leser-Kommentare

  • De Grand-Sack am 20.11.2020 13:07 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Trump hat doch nur ein gewaltiges Problem und das ist der Verlust seiner diplomatischen Imunität, der die Folge sein wird wenn er seinen Präsidentenposten verliert. Er sträubt sich nicht ohne Grund, denn man wird ihm wegen in der Warteschleife stehenden Prozessen wegen Steuerhinteziehung und anderen Delikten die Eier rasieren.Davor hat dieser Dauergewinner Angst.

  • Julie am 20.11.2020 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Um 1900 wandert die Italiensche Mafia in Amerika ein, fragt sich wer oder was waren Giuliani's Vorfahren ?

  • Gustavio Oca am 20.11.2020 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Nach 9/11 dachte die Welt Rudy Giuliani sei ein aufrichtiger, fähiger Mann. Wie tief kann man als Anwalt fallen ? Alles nur wegen des Geldes ?

  • dat geet dach besser am 20.11.2020 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Fir déi die sech d'Méih gemat hunn déi 1Stonn23min lang Pressekonferenz gekuckt ze hunn stelle mat Genoss fest dass dat Wichtechst hei alt rem guer net bericht get. Kee Wuert iwer Dominion oder smartmathics voting-maschinnen, kee Wuert iwert d'Serveuren déi an Daitschland a Spuenien angeblech stinn a vu wou d'Vote gezielt gi sinn voir manipuléiert gi sinn. Kee Wuert iwert déi eventuel international Konnectiounen wou de Soros seng Leit d'Hänn am Spill hunn. Lückenpresse eben. Schued.

  • M.Hamer am 20.11.2020 08:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu feige um richtigen Namen anzugeben ?