Trauerfeier in Washington

06. Dezember 2018 17:00; Akt: 06.12.2018 17:01 Print

Trump ehrte Bush mit versteinerter Miene

Ein ausdrucksloser Blick, keine Tränen: Donald Trump nahm auf seine eigene Art und Weise Abschied von Ex-Präsident George H. W. Bush.

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Die USA haben in einem Staatsakt ihren verstorbenen Ex-Präsidenten geehrt. An der Trauerfeier am Mittwoch in der Kathedrale in Washington nahmen Staatsvertreter aus aller Welt teil. US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania saßen in einer Reihe mit den Amtsvorgängern Barack Obama, Bill Clinton und Jimmy Carter sowie deren Ehefrauen.

US-Medien verfolgten das Verhalten Trumps während der Zeremonie ganz genau – er und der Verstorbene hatten ein angespanntes Verhältnis. Trump ergriff während des Gottesdienstes nicht das Wort. Zuvor hatte er allerdings auf Twitter geschrieben, dass «dies keine Beerdigung» sei, sondern «ein Tag der Feier für einen großen Mann, der ein langes und herausragendes Leben geführt» habe. «Er wird vermisst werden!», schrieb der amtierende US-Präsident.

Während des Gottesdienstes saß er mit ausdruckslosem Blick da, sang nicht mit. Nur als Senator Alan Simpson mit einer amüsanten Anekdote seines ehemaligen guten Freundes George H. W. Gelächter im Publikum auslöste, lachte Trump auch mit. Für einen Moment waren alle Reibereien vergessen.

(L'essentiel/kle)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guy Michels am 07.12.2018 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    wenigstens ist er kein Heuchler

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Guy Michels am 07.12.2018 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    wenigstens ist er kein Heuchler

    • Knouter am 07.12.2018 09:56 Report Diesen Beitrag melden

      sicher? Das ist doch sein üblicher Gesichtsausdruck seit er Prési ist ... weil er sich nicht zu benehmen weiss, also lieber "versteinert" gucken

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