Umstrittener Besuch

06. August 2019 15:00; Akt: 09.08.2019 07:17 Print

Trump prahlt in El Paso mit Zuschauerzahlen

In den USA sind bei zwei tödlichen Attacken über 30 Personen ums Leben gekommen. Alle Informationen dazu im Newsticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

• In einem Einkaufszentrum in El Paso, Texas wurden am Samstag 20 Menschen durch Schüsse getötet - eine Person starb am Montag im Krankenhaus.
• Der Täter veröffentlichte kurz zuvor ein rassistisches Manifest und konnte von der Polizei verhaftet werden.
• Nur wenige Stunden später wurde auch in Dayton, Ohio ein aktiver Schütze gemeldet.
• Die Polizei erschoss den Mann innerhalb von 30 Sekunden.
• Trotzdem fielen dem 24-Jährigen neun Menschen zum Opfer. Sein Motiv ist unklar.

02.28 Uhr

Trump prahlt mit Zuschauerzahlen

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Krankenhaus-Besuch in der von einer Schusswaffenattacke erschütterten Stadt El Paso mit der Zuschauerzahl bei einem Wahlkampfauftritt geprahlt. Der Sender KFOX14 veröffentlichte am Donnerstag ein Video, das Trump bei seinem Treffen mit Mitarbeitern des University Medical Center in El Paso am Vortag zeigt.

Darin würdigt der Präsident zunächst den Einsatz des medizinischen Personals nach dem mutmasslich rassistisch motivierten Anschlag mit 22 Toten und versichert, «die ganze Welt» würde über die Mitarbeiter sprechen. Doch dann wechselt er das Thema und spricht über eine Veranstaltung, die er im Februar in der texanischen Grenzstadt abgehalten hatte.

Dabei habe es eine «ganz schöne Menge» an Zuschauern gegeben, sagte Trump. Vor dem Veranstaltungsort hätten sich noch einmal «doppelt so viele» Menschen versammelt. An einer Gegenveranstaltung des «verrückten» demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Beto O'Rourke hätten gerade einmal 400 Menschen teilgenommen, sagte Trump. O'Rourke stammt aus El Paso und hat den Präsidenten in den vergangenen Tagen wiederholt scharf kritisiert.

Das Video dürfte Wasser auf die Mühlen der Kritiker sein, die Trump vorwerfen, ihm sei es bei seinem Besuch an den Anschlagsorten El Paso und Dayton vor allem darum gegangen, sich selbst in Szene zu setzen.

Der US-Präsident hat der Frage, wie viele Zuschauer er zusammenbekommt, immer wieder eine sehr grosse Bedeutung beigemessen. Unvergessen ist der Streit um die Frage, wie viele Zuschauer seiner Amtseinführung Anfang 2017 in Washington beiwohnten.

02.03 Uhr

Amnesty warnt USA-Reisende

Nach den jüngsten Bluttaten in den USA fordert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Amerikareisende zu erhöhter Vorsicht auf. Diese sollten wegen der verbreiteten Schusswaffengewalt stets einen Notfallplan haben, erklärte die Organisation am Mittwoch.

Pistolen und Gewehre seien in den USA «omnipräsent», niemand sei vor Waffengewalt sicher. Der Reisehinweis war ein ungewöhnlicher Schritt für Amnesty - die Organisation wollte damit aber den USA einen Spiegel vorhalten. Bei ähnlich hohem Gewaltniveau in anderen Ländern würde das US-Aussenministerium Amerikaner vor einer Reise warnen, so die Logik.

«Menschen in den Vereinigten Staaten können nicht wirklich erwarten, nicht zu Schaden zu kommen», erklärte Ernest Coverson, Leiter der Kampagne zum Beenden von Waffengewalt bei Amnesty in den USA. «Einmal mehr wird es ernüchternd klar, dass die US-Regierung unwillig ist, für Schutz vor Waffengewalt zu sorgen», erklärte er.

07.27 Uhr

Trump nicht willkommen

Nach den Schusswaffenattacken in El Paso und Dayton erwartet US-Präsident Donald Trump am Mittwoch bei einem Besuch der Städte ein kühler Empfang. Die demokratische Kongressabgeordnete Veronica Escobar aus dem mehrheitlich von Latinos bewohnten El Paso warf dem Präsidenten im Vorfeld des Besuchs vor, eine Mitschuld an dem Angriff in der texanischen Stadt zu tragen. Trump solle daran denken, «dass seine Worte und Taten Anteil hieran hatten». «Aus meiner Sicht ist er hier nicht willkommen», sagte sie dem Sender MSNBC.

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Beto O'Rourke schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter, Trump habe dabei geholfen, «den Hass, der die Tragödie vom Samstag möglich gemacht hat, zu schaffen». «Wir brauchen nicht noch mehr Spaltung», schrieb O'Rourke, der in El Paso aufgewachsen ist. «Unsere Wunden müssen heilen. Er hat hier nichts zu suchen.» Der Ortsvorsitzende der republikanischen Partei, Adolpho Telles, verteidigte den Besuch des Präsidenten in der Stadt, sagte dem Sender CNN allerdings, Trump müsse mit seiner Wortwahl vorsichtiger sein.

Die Bürgermeister beider Städten machten Vorbehalte gegen den Besuch des Präsidenten deutlich. El Pasos Bürgermeister Dee Margo hob hervor, dass er den Präsidenten empfange, weil es seine Pflicht sei. Die Bürgermeisterin von Dayton, Nan Whaley, erklärte, sie werde den Präsidenten treffen und ihm sagen, «wie wenig hilfreich er ist». Seine Aussagen über das Waffenrecht nach den Attacken seien enttäuschend gewesen.

Trumps Sprecherin Stephanie Grisham sagte, der Präsident wolle bei seinen Besuchen der Opfer gedenken, den betroffenen Gemeinden Trost spenden und den Einsatzkräften für ihre «heroische Taten» danken.

01.36 Uhr

Gewaltfantasien

Der Todesschütze aus Dayton hat sich nach Angaben der Ermittler seit Langem für gewaltsame Ideologien und Amokläufe interessiert. Die Bundespolizei FBI eröffne daher eine Untersuchung zu dem Fall, gab ein Vertreter der Behörde am Dienstag bekannt.

Der Todesschütze habe bereits in der Vergangenheit erkennen lassen, dass er einen Amoklauf habe begehen wollen. Das FBI machte keine genauen Angaben zur Ideologie des Täters, berichtete aber, die Tat sei nach bisherigen Erkenntnissen nicht rassistisch motiviert gewesen.

15.00 Uhr

Schütze führte Listen

Der Todesschütze von Dayton soll eine Todesliste und eine Vergewaltigungsliste geführt haben, sagen mehrere ehemalige Personen, die mit ihm auf die Schule gingen. Auf der Todesliste waren die Namen von männlichen Mitschülern aufgeführt. Auf der Vergewaltigungsliste trug Connor Betts die Namen von Mädchen ein, die seine Annäherungsversuche zurückwiesen.

Nachdem die Schule von den Listen erfuhr, wurde Bretts von der Schule verwiesen. Ein Mädchen, das auf der Liste eingetragen war, sagte gegenüber CNN: «Es verstörte mich sehr. Ich begann, Panikattacke in der Schule zu haben.»

7.11 Uhr

Trump nennt falschen Ort

US-Präsident Donald Trump ist in seiner Ansprache an die Nation zu den Bluttaten in El Paso und Dayton mit mehr als 30 Toten ein Lapsus unterlaufen. «Möge Gott die Erinnerung an diejenigen segnen, die in Toledo umgekommen sind», sagte Trump am Montag in der im Fernsehen übertragenen Rede.

Toledo liegt - wie Dayton - ebenfalls im Bundesstaat Ohio, aber mehr als 200 Kilometer Luftlinie entfernt. In dem vom Weissen Haus später erstellten Transkript der Ansprache ist der Satzteil «in Toledo» zwar vermerkt, aber durchgestrichen.

Allerdings war der republikanische Präsident nicht der einzige, der die Orte durcheinanderbrachte. Der frühere Vizepräsident Joe Biden, der sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bei der Wahl 2020 bewirbt, sprach nach Angaben von US-Medien von «den tragischen Geschehnissen in Houston und am Tag zuvor in Michigan».

Später korrigierte Biden sich den Berichten zufolge auf der Veranstaltung am Sonntag in San Diego. Houston liegt wie El Paso im Bundesstaat Texas, aber mehr als 1000 Kilometer Luftlinie entfernt. Michigan ist der Bundesstaat nördlich von Ohio. In den Städten El Paso und Dayton hatten am Wochenende zwei Todesschützen unabhängig voneinander insgesamt mehr als 30 Menschen getötet. (SDA)

0.34 Uhr

Mexiko drängt

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat schärfere Waffengesetze gefordert. Die USA müssten den «wahllosen Verkauf von Waffen kontrollieren», forderte López Obrador am Montag bei einer Pressekonferenz.

Weder die Republikaner noch die Demokraten hätten genug getan, um Menschen vor Schusswaffenangriffen zu schützen. «Wenn wir die Dinge objektiv betrachten, müssen wir sagen, dass die zwei wichtigen US-Parteien sich wenig um Waffenkontrolle gekümmert haben», sagte der mexikanische Präsident.

0.11 Uhr

Deutscher unter Opfern

Bei der Schusswaffenattacke in El Paso ist auch ein Deutscher getötet worden. Das teilte die Polizei am Montag mit. Derweil gab der Bürgermeister der Grenzstadt bekannt, dass US-Präsident Donald Trump El Paso am Mittwoch besuchen wird.

18.06 Uhr

Weiteres Todesopfer In El Paso ist die Anzahl der Todesopfer auf 21 angestiegen. Wie die Polizei auf Twitter mitteilt, ist eine weitere Person im Krankenhaus gestorben.

16.37 Uhr

Pressekonferenz Trump hat nach den tödlichen Anschlägen in Dayton und El Paso eine Pressekonferenz einberufen. Die Taten seien ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewesen, sagt Trump. Man werde die 29 Toten nie vergessen. «Unsere Kinder sollen in einer friedlichen Gesellschaft aufwachsen.»

Das Internet habe dazu beigetragen, dass solche Anschläge möglich sind, sagt Trump. Künftig müsse man solche Warnungen besser wahrnehmen, damit man solche Tragödien verhindern könne. Psychisch kranke Personen sollen besser behandelt werden und bei Bedarf eingesperrt werden. Außerdem will Trump solche Schützen «schnell» hinrichten.

14.25 Uhr

Waffenrecht und Einwanderungsreform US-Präsident Donald Trump hat den oppositionellen Demokraten ein schärferes Waffenrecht im Gegenzug für die von ihm geforderten Einwanderungsreform in Aussicht gestellt. Republikaner und Demokraten sollten sich auf «harte Hintergrundüberprüfungen» für Waffenkäufer verständigen, schrieb Trump am Montag vor einer mit Spannung erwarteten Rede zu den Schusswaffenangriffen in Texas und Ohio im Onlinedienst Twitter. Eine solche Reform könne «vielleicht» mit der «dringend benötigten Einwanderungsreform» verknüpft werden.

12.28 Uhr

Walmart Trotz zweier tödlicher Schusswaffenangriffe innerhalb einer Woche in ihren Filialen will die US-Handelskette Walmart weiter Waffen verkaufen. Es gebe keine Pläne, den Verkauf von Schusswaffen und Munition einzustellen, sagte Sprecher Randy Hargrove der Nachrichtenagentur AFP.

Ein 21-Jähriger hatte am Samstag in einem Walmart in der US-Grenzstadt El Paso mit einer Schusswaffe 20 Menschen getötet. Vier Tage zuvor erschoss ein Walmart-Mitarbeiter in Southaven im Bundesstaat Mississippi zwei Kollegen. Beides ist laut Sprecher für die größte Einzelhandelskette der USA kein Grund, Waffen generell aus dem Sortiment zu streichen.

«Wir konzentrieren uns darauf, unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und die Einwohner von El Paso zu unterstützen», sagte Hargrove. Er betonte, dass die Regeln des Unternehmens für den Umgang mit Waffen über geltende US-Gesetze hinausgingen. So werde das Vorstrafenregister eines Kunden vor dem Kauf einer Waffe kontrolliert. Jeder neue Mitarbeiter werde im Umgang mit Schusswaffenangriffen geschult, vier Mal im Jahr, am Computer.

10.49 Uhr

«8chan» Das Massaker in einem Einkaufszentrum in El Paso, Texas, war wohl bereits das dritte in diesem Jahr, dass im anonymen Forum «8chan» angekündigt wurde. Die Seite wird von rechtsextremen Kreisen zum Austausch verwendet. Auch der Attentäter in Christchurch stellte dort sein Manifest online.

Der Internetschutz-Anbieter Cloudflare kündigte nach der Bluttat in Texas seinen Vertrag mit den Betreibern von «8chan». Bereits um Mitternacht war die Seite also nicht mehr gegen Hacker-Attacken geschützt und ging offline. Zuvor erklärte Cloudfare-CEO, Matthew Prince: «8chan» habe sich als gesetzlos erwiesen und diese Gesetzeslosigkeit habe tragische Tode zur Folge gehabt.

Cloudflare hatte das Netzwerk mit sogenanntem DDoS-Schutz versehen. Dieser verhindert, dass der Server der Website von Aktivistinnen und Aktivsten mit sinnlosen Massenabfragen lahmgelegt wird.

2.26 Uhr

Schütze von El Paso droht Todesstrafe

Nach den tödlichen Schüssen in der texanischen Grenzstadt El Paso ist der mutmaßliche Täter Patrick Crusius formell des Mordes beschuldigt worden. Dem 21-Jährigen drohe damit die Todesstrafe, sagte Polizeisprecher Robert Gomez am Sonntag.

Nach Angaben des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador waren sechs der 20 Todesopfer mexikanische Staatsbürger. Die mexikanische Regierung erklärte, das Land könnte möglicherweise eine Auslieferung des 21-Jährigen wegen Terrorismusvorwürfen beantragen.

22.49 Uhr

Trump nimmt Stellung

US-Präsident Donald Trump hat nach den beiden Schusswaffenangriffen mit 29 Toten dem Hass eine Absage erteilt. «Hass hat keinen Platz in unserem Land», sagte Trump am Sonntag im US-Bundesstaat New Jersey. «Wir müssen das stoppen. Das geht seit Jahren... und Jahren so in unserem Land», fügte Trump mit Blick auf Schusswaffenattacken hinzu.

Auf die Frage, ob er etwas gegen die Waffenprobleme im Land tun werde, sagte Trump, seine Regierung habe bereits viel getan. Aber vielleicht müsse noch mehr geschehen. Er habe mit US-Justizminister William Barr sowie mit Vertretern der US-Bundespolizei FBI und des Kongresses darüber gesprochen, wie man solche Gewalttaten verhindern könne, sagte Trump am Sonntag vor Reportern in Morristown im Bundesstaat New Jersey weiter.

Zugleich machte er Geisteskrankheit für die jüngsten Bluttaten mitverantwortlich. «Das ist auch ein Problem mit Geisteskrankheit, wenn man sich die beiden Fälle anschaut», sagte Trump. «Das sind wirklich Leute, die sehr, sehr schwer geisteskrank sind.»

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Beto O'Rourke, der aus El Paso stammt, machte Trump jedoch für die Attacke mitverantwortlich. «Er ist ein Rassist, und er schürt den Rassismus in diesem Land», sagte O'Rourke nach einem Besuch von Verletzten in einem Krankenhaus in El Paso. Die Zahl der Hassverbrechen sei während der Regierungszeit Trumps, der «Mexikaner als Vergewaltiger und Kriminelle» bezeichne, gewachsen.

Foto: Keystone

22.06 Uhr

Dayton

Gemäß der Polizei starben in Dayton, Ohio, vier weibliche und fünf männliche Personen. Der Schütze sei innerhalb von 30 Sekunden erschossen worden.

21.17 Uhr

Merkel

Nach den beiden Bluttaten in den US-Bundesstaaten Texas und Ohio mit 29 Toten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl ausgesprochen. «Die Grausamkeit und Abscheulichkeit dieser Taten bestürzen uns alle zutiefst», erklärte Merkel in einem Kondolenztelegramm an US-Präsident Donald Trump, wie die Bundesregierung am Sonntagabend mitteilte.

Sie habe die Nachrichten von den Schusswaffenangriffen im texanischen El Paso sowie in Dayton «mit grosser Bestürzung und Trauer vernommen», erklärte Merkel. «Durch Akte der Gewalt und des Hasses» seien Menschen aus dem Leben gerissen, «Familien und ganze Städte in Trauer und Leid gestoßen worden». Merkel sprach den Angehörigen der Opfer das Mitgefühl und die Anteilnahme aller Deutschen aus.

19.49 Uhr

Betts' Motiv

Gemäß CNN ist nach wie vor unklar, warum Connor Betts neun Menschen getötet hat. Bei einer Hausdurchsuchung seien Schriften gefunden worden, die mit ihm in Verbindung gebracht werden konnten. Sie offenbarten jedoch kein rassistisches oder politisches Motiv. Dennoch zeigten sie, dass Betts Interesse zeigte, Menschen zu töten.

19.34 Uhr

Tat in El Paso war Terrorakt

Die US-Justizbehörden betrachten den Schusswaffenangriff von El Paso als «Terrorakt». Die Tat werde als Fall von «inländischem Terrorismus» betrachtet, sagte der Staatsanwalt John Bash am Sonntag vor Journalisten in El Paso. Die juristische Definition von inländischem Terrorismus treffe zu.

US-Präsident Donald Trump ordnete an, im Gedenken an die Opfer der beiden Schusswaffenangriffe die Flaggen auf offiziellen Gebäuden fünf Tage lang auf Halbmast zu setzen. «Wir verurteilen diese hasserfüllten und feigen Taten», hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. Die Nation trauere mit den Angehörigen der Opfer «und wir teilen den Schmerz und das Leid derjenigen, die bei diesen zwei sinnlosen Angriffen verletzt wurden».

18.55 Uhr

Betts tötete Schwester

Gemäß mehreren Medienberichten soll der Schütze von Ohio auch seine 22-jährige Schwester Megan und deren Freund getötet haben. Dies habe die Polizei am Sonntag bestätigt. Die beiden seien tot in einem Auto gefunden worden.

18.51 Uhr

Mugshot

Das FBI hat am Sonntag den Mugshot von Patrick Crusius veröffentlicht. Er soll in El Paso mindestens 20 Menschen getötet haben.

18.25 Uhr

Connor Betts

Der 24-jährige Connor Betts stammt aus Bellbrook, Ohio, rund 24 Kilometer von Dayton entfernt.

Bild: Facebook

18.11 Uhr

Dayton-Schütze identifiziert

Der junge Mann, der in Dayton, Ohio, 9 Menschen tötete, ist identifiziert: Es handelt sich um den 24-jährigen Connor Betts, wie CNN mit Verweis auf Justizquellen berichtet. Sein Zuhause wurde am Sonntag durchsucht.

16.51 Uhr

Verletzte in Dayton

Gemäß aktuellsten Polizeiangaben wurden in Dayton 27 Menschen verletzt. Derzeit werden noch vier Personen behandelt, eine Person befindet sich noch in kritischem Zustand.

17.25 Uhr

Todesstrafe

Der zuständige Staatsanwalt will für den Schützen von El Paso die Todesstrafe fordern. Das sagte er an einer Pressekonferenz.

16.40 Uhr

Blutspenden

In El Paso hatte die Polizei am Samstag zum Blutspenden aufgerufen. Prompt bildeten sich vor den Blutspendezentren lange Schlangen. Insgesamt 367 Blutkonserven konnten an diesem Tag gesammelt werden, schreibt eine Reporterin von KTSM.

16.38Uhr

Verletzte in Dayton

Gemäß aktuellsten Polizeiangaben wurden in Dayton 27 Menschen verletzt. Derzeit werden noch vier Personen behandelt, eine Person befindet sich noch in kritischem Zustand.

16.35 Uhr

Dayton-Schütze

Der Mann, der in Dayton neun Menschen getötet hat, ist gemäß Senator Sherrod Brown ein junger, weißer Mann. Er sei nicht aus Dayton und Anfang 20, habe ihm die Bürgermeisterin gesagt.

13.18 Uhr

Details zur Attacke in Dayton

Zur tödlichen Attacke in Dayton werden neue Details bekannt. Laut Nan Whaley, Bürgermeisterin der Stadt, trug der Schütze kugelsichere Weste, als er das Feuer eröffnete. Der Täter wurde innerhalb einer Minute nach der ersten Schussabgabe durch Polizisten getötet.

13.02 Uhr

Biden fordert strengere Waffengesetze

Nach dem Massaker in El Paso, bei dem ein Schütze am Samstag 20 Menschen tötete und 26 weitere verletzte, fordern die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten schärfere Waffengesetze. «Wie viele Leben müssen gekürzt werden?», schrieb Kandidat und Ex-Vizepräsident Joe Biden über die Bluttat auf Twitter. «Es ist überfällig, dass wir Massnahmen ergreifen.»

11.58 Uhr

Mutter stirbt

Unter den 20 Opfern des Amokläufers in El Paso war auch die 25-Jährige Jordan Anchondo. Sie besuchte das Einkaufszentrum, weil sie Schulmaterial besorgen wollte. Mit dabei war auch ihr 2 Monate altes Baby. Ihre Schwester Leta bestätigte den Tod der jungen Frau. Das Baby wurde mit Knochenbrüchen ins Spital gebracht.

Leta sagte: "Mir wurde gesagt, dass die Verletzungen des Babys zeigen, dass meine Schwester versuchte ihren Sohn zu beschützen.» Als Jordan erschossen wurde hielt sie ihren Sohn fest und fiel auf ihn. Leta weiter: «Er lebt, weil sie ihr Leben gab.» Die 25-Jährige hinterlässt drei Kinder.

Möglicherweise wurde auch ihr Ehemann tödlich verwundet. Leta Jamrowski sucht per Instagram nach ihm.

11.10 Uhr

Identität nicht geklärt

Über den Zustand der Verletzten könne man derzeit nichts sagen, sagte die Sprecherin eines Spitals. Die Polizei rief mögliche Augenzeugen auf, sich zu melden und so die Ermittlungen zu unterstützen. Zu den möglichen Motiven des Täters und zu dessen Identität wurde zunächst nichts bekannt.

11.08 Uhr

Motiv

Das Motiv des Amokläufers in Dayton ist noch unbekannt. Er hatte ein Gewehr dabei und war ganz in schwarz gekleidet. Der Täter wurde von ausgerückten Polizisten erschossen.

10.10 Uhr

Zehn Tote

Die Polizei bestätigte zehn Tote bei einem Amoklauf in Dayton. Darunter auch den Todesschützen. Mindestens 16 weitere Personen wurden verletzt und in die umliegenen Spitäler gebracht. Weiter heisst es: «Wir hatten Polizisten in unmittelbarer Nähe als die Schiesserei begann und konnten schnell reagieren.» Das FBI ist vor Ort und unterstüzt die Beamten.

09.36 Uhr

Schüsse zu hören

9.31 Uhr

Auf Instagram schreiben die Betreiber der Bar: «Unsere Angestellten sind in Sicherheit. Unsere Gedanken sind bei allen Involvierten.»

9.21 Uhr

9.12 Uhr

Weiteres «Shooting»

Nur wenige Stunden nach dem Amoklauf in EL Paso kam es in Dayton, im Bundesstaat Ohio zu einem weiteren Shooting. Wie diverse lokale Medien berichten, wurden mehrere Personen in einer Bar niedergeschossen. Wie ein Reporter von «WHIO News» sagt, starben dabei mindestens sieben Menschen. Aufnahmen in den Sozialen Medien zeigen diverse Polizeikräfte und Rettungssanitäter. Laut Informationen der lokalen Medien wurde der Schütze getötet. Die Polizei bestätigt auf Twitter den Vorfall. Sie gibt jedoch keine Entwarnung. Im Gegenteil: Es heißt: «Bitte bleiben sie von der Gegend fern.»

7.24 Uhr

Baby

Manuel Uruchurtu war ein Augenzeuge der Bluttat. Der 20-Jährige hatte gerade seinen Einkauf an der Kasse bezahlt, als er die Schüsse hörte. Er drehte sich um und sah den Schützen. Am Boden lagen die Körper von zwei leblosen Personen. Einer davon war von Blut umgeben. Uruchurtu sagt: «Ich sah Menschen weinen. Kinder, alte Personen, alle standen unter Schock. Ausserdem entdeckte ich ein Baby mit Blut am ganzen Bauch. Es hat nicht aufgehört zu weinen. Es war also noch am Leben.»

7.18 Uhr

FBI ermittelt

Das FBI bittet Menschen, die Videos der schockierenden Tat gemacht haben, diese auf Ihre Website hochzuladen. Die Bundespolizei ermittelt wegen «innerem Terrorismus».

5.38 Uhr

Mexikaner unter Opfern

Unter den mindestens 20 Toten bei den Schüssen in einem Ladenkomplex im texanischen El Paso sind mindestens drei Mexikaner. Dies sagte der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador am Samstag (Ortszeit) in einer bei Twitter veröffentlichten Videobotschaft. «Ich spreche den Familien und Freunden der Opfer mein Beileid aus», sagte er. «Das ist ein sehr bedauerlicher Vorfall. Unsere Unterstützung gilt dem Volk und der Regierung der Vereinigten Staaten.»

Nach Angaben des mexikanischen Außenministeriums wurden sechs weitere Mexikaner bei dem Vorfall verletzt, darunter ein zehnjähriges Mädchen.

5.36 Uhr

Mutter gesucht

20 Menschen wurden bei der Schießerei in einem Einkaufszentrum getötet. Ob auch ihre Mutter unter den Opfern ist oder ob sie sich noch irgendwo in dem Gebäude befindet, weiß diese Frau noch nicht. Unter Tränen hat sie gegenüber KTSM einen Suchaufruf für ihre vermisste 86-jährige Mutter gestartet.

1.53 Uhr

Trump auf Twitter

Donald Trump bezeichnet den Angriff als eine feige und hasserfüllte Tat, die er verurteile. Es gebe keine Gründe und Entschuldigungen, die so etwas rechtfertigen würden.

1.48 Uhr

Mögliches Motiv

Ein von dem mutmasslichen Schützen verfasstes Manifest weise laut Polizeichef Greg Allen auf ein mögliches «Hassverbrechen» hin - in den USA wird damit eine Tat charakterisiert, die sich etwa gegen Menschen einer bestimmten Herkunft, Hautfarbe oder sexuellen Orientierung richtet.

1.46 Uhr

Anzahl Tote

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hat bestätigt, dass bei dem Angriff mindestens 20 Menschen getötet wurden. 26 Menschen seien verletzt worden. Ohne den Namen zu nennen, sagte der Gouverneur zudem, dass der Verdächtige ein «21-jähriger weißer Mann» ist. Er wurde festgenommen.

Abbott sprach von einem der «tödlichsten Tage in der Geschichte von Texas».

23.44 Uhr

Der Täter soll identifiziert sein

Laut CNN ist der Schütze identifiziert worden. Es soll sich um den 21-jährigen Patrick Crusius handeln, der aus Allen, Texas, stammt. Dies soll von offizieller Seite und von Vertretern der Regierung bestätigt worden sein.

Hat der Täter ein Manifest veröffentlicht?

Laut mehreren Medienberichten soll ein Manifest existieren, das der Schütze vor dem Anschlag veröffentlicht haben soll. Dieses soll sich an jenes des Attentäters von Christchurch anlehnen und dessen Taten als Inspiration gesehen haben. Diese Berichte sind aber noch nicht von offizieller Seite bestätigt.

23.29 Uhr

Anstehen zum Blutspenden

Wie Personen vor Ort berichten, stehen die Menschen Schlange, um ihr Blut für die verwundeten Personen zu spenden.

23.26 Uhr

Neue Informationen der Polizei

Es können nach wie vor keine offiziellen Zahlen über Todesopfer und Verletzte bekanntgegeben werden, wie ein Polizeisprecher in El Paso bei einer Pressekonferenz aussagt. Zum Zeitpunkt der Schüsse befanden sich rund 3000 Personen im Einkaufszentrum. Eine Person wurde in Gewahrsam genommen, es handle sich um einen Mann in seinen 20ern. Für die Öffentlichkeit bestehe nun keine Gefahr mehr, die Umgebung der Shoppingcenters solle aber dennoch gemieden werden.

22.53 Uhr

Mehrere Menschen im Krankenhaus verstorben

Das Spital in El Paso hat gegenüber CNN bestätigt, dass mehrere Personen verstorben sind, nachdem sie in der Notaufnahme angekommen sind. Eine genaue Anzahl der Todesfälle und der Verletzten kann nach wie vor noch nicht gemacht werden.

22.47 Uhr

Blutspenden sind bitter nötig Die Polizei in El Paso bittet Bürger via Twitter, umgehend Blut spenden zu gehen. Mehrere verletzte seien in Spitäler transportiert worden und benötigen dringend eine Bluttransfusion.

Trump twittert

Auch der US-Präsident Donald Trump hat sich zu den Schüssen in El Paso geäußert. Auf Twitter schreibt er: «Schlimme Schießerei in El Paso, Texas. Die Berichte sind sehr schlecht, viele Tote.»

22.08 Uhr

Augenzeugin

Eine Augenzeugin berichtet gegenüber Fox News, dass sie den Schützen vor dem Gebäude gesehen habe, wie er geschossen habe. Dann sei er in den Walmart gegangen. «Er richtete einfach die Waffe auf die Leute und schoss», sagt sie.

21.57 Uhr

Patienten

CBS News berichtet, dass unter den elf Patienten, die im Del Sol Medical Center behandelt werden, neun in kritischem Zustand seien. Die Verletzten seien zwischen 35 und 82 Jahre alt. Im Universitätskrankenhaus von El Paso, wo weitere elf Verletzte eingeliefert wurden, ist mittlerweile eine Person verstorben. Außerdem wird dort auch ein 4 Monate altes Baby behandelt.

21.53 Uhr

21-Jähriger verhaftet

Gemäß Fox News soll der festgenommene Verdächtige 21 Jahre alt sein.

22.43 Uhr

Foto des Schützen

Der Sender KTSM hat ein Foto des Schützen veröffentlicht.

21.39 Uhr

Schützen

Derzeit geht die Polizei nur noch von einem Schützen aus. Das könnte sich aber auch wieder ändern, sagt der Polizeisprecher. Man habe mehrere Meldungen über mehrere Schützen erhalten.

21.28 Uhr

Polizeisprecher

Laut einem Polizeisprecher ist ein Verdächtiger in Gewahrsam. Die Zahl der Toten oder Verletzten kann er nicht bestätigen. Das Gebiet werde nun wegen Mordermittlungen abgesperrt.

21.32 Uhr

Walmart drückt Schock aus

Auch Walmart meldet sich via Twitter. Sie schreiben: «Wir sind geschockt über diese tragischen Events bei der Cielo Vista Mall in El Paso, wo sich der Store 2201 & Club 6502 befinden. Wir beten für die Opfer, die Gemeinschaft und unsere Kollegen sowie für die Einsatzkräfte vor Ort. Wir arbeiten mit den Behörden zusammen und werden wo angebracht updaten. »

21.25 Uhr

11 Verletzte

Gemäß CNN wurden elf Menschen ins Spital von El Paso gebracht. Es seien zudem elf weitere Personen verletzt worden, also insgesamt 22.

21.25 Uhr

Zahl der Todesopfer unklar

«Wir haben zwischen 15 und 20 Opfer, wir kennen nicht die Zahl der Toten», sagte der texanische Vize-Gouverneur Dan Patrick am Samstag dem Fernsehsender Fox News.

21.20 Uhr

Mehrere Tote

Medien berichten von mehreren angeschossenen oder verletzten Personen. Es gebe mehrere Tote, zitierte der US-Nachrichtensender CNN am Samstag Olivia Zepeda, die Bürochefin des Bürgermeisters von El Paso. Mehrere Verdächtige seien festgenommen worden.

21.21 Uhr

10 Schüsse

Ein Augenzeuge sagt gegenüber «CBS News», er habe mindestens 10 Schüsse gehört. Außerdem habe er mindestens zwei Menschen mit Waffen gesehen. Eine ältere Dame sei zu Boden gestürzt, er konnte aber nicht sagen, ob sie getroffen wurde.

21.19 Uhr

Mehrere Schützen

Wie die Polizei auf Twitter mitteilt, wird nach mehreren Schützen gesucht.

21.19 Uhr

Schüsse bei Walmart

In El Paso im US-Bundesstaat Texas wurden am Samstag bei einem Einkaufszentrum Schüsse abgefeuert, wie US-Medien berichten. Die Polizei warnte vor mehreren aktiven Schützen. Auch das FBI ist vor Ort

(L'essentiel/uten/sda/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arm am 06.08.2019 14:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie sagte Trump er ist der schlauste und Kleverste Präsident der jemals da war

    einklappen einklappen
  • Gerard am 05.08.2019 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    sou een huet keen Recht mei vir ze liewen.

  • Knouterketti am 05.08.2019 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Todesstroof fir esou een net meih ewei richteg Do missten aner Laenner an esou engem Fall Todesstroof och afeieren

Die neusten Leser-Kommentare

  • Arm am 06.08.2019 14:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie sagte Trump er ist der schlauste und Kleverste Präsident der jemals da war

    • Leuchter am 06.08.2019 16:27 Report Diesen Beitrag melden

      Na wenn das mal keine Fake News war... Denn so manche seiner Aussagen glänzen nicht gerade von Intelligenz, au contraire...

    einklappen einklappen
  • Cam am 05.08.2019 19:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den Hillbilly vun Trump schwätzt vun Doudesstroff, dobäi ass hien dach Ustiwweler vun der ganzer Hetz géint Auslänner. Also och matschlëlleg un dem Rassimus deen op der ganzer Welt ëmmer schlëmmer gëtt.

    • Linda am 06.08.2019 21:30 Report Diesen Beitrag melden

      Genau. Hun déi selwescht Meenung! Den misst och vaurteeld gin!

    einklappen einklappen
  • Knouterketti am 05.08.2019 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Todesstroof fir esou een net meih ewei richteg Do missten aner Laenner an esou engem Fall Todesstroof och afeieren

  • Arm am 05.08.2019 14:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trump hat Aktien von Waffenverkauf

  • Gerard am 05.08.2019 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    sou een huet keen Recht mei vir ze liewen.