Millionenstrafe

08. November 2019 07:12; Akt: 08.11.2019 07:12 Print

Trump-​​Stiftung machte illegale Geschäfte

US-Präsident Donald Trump und seine drei ältesten Kinder sollen mit einer Stiftung Spenden in Millionenhöhe gesammelt haben – um den Wahlkampf zu beeinflussen.

storybild

Unerlaubte Eigengeschäfte: Die Stiftung, an der Trump und drei seiner Kinder beteiligt gewesen sein sollen, wurde Ende 2018 aufgelöst. Bild: epa/Chris Kleponis

Zum Thema
Fehler gesehen?

US-Präsident Donald Trump muss wegen illegaler Geschäfte seiner Stiftung zwei Millionen Dollar zahlen. Das ordnete ein Gericht in New York am Donnerstag an. Dies ist Teil einer Vereinbarung zur Beilegung des Rechtsstreit rund um die Trump-Stiftung, der 2018 begonnen hatte.

Die Staatsanwaltschaft in New York hatte Trump und seinen drei ältesten Kindern - Eric, Ivanka und Donald Trump Jr. - in einer Klage im Juni 2018 unerlaubte Eigengeschäfte mit Blick auf die Stiftung vorgeworfen. Zudem hätten sie Trumps Präsidentschaftswahlkampf auf illegale Weise unterstützt. Die Stiftung war demnach «eine leere Hülle», dessen Vorstand sich seit 1999 nicht mehr traf und bei der seitdem Trump allein die Entschlüsse traf.

Spenden für Präsidentschaftswahlkampf

Konkret sollen die Trumps mit der Stiftung Spenden in Höhe von 2,8 Millionen Dollar gesammelt haben, um damit den Präsidentschaftswahlkampf zu beeinflussen. Mit den Geldern habe Trump auch offene Rechtsansprüche gegen sein Feriendomizil Mar-A-Lago in Florida und einen Golfclub beglichen, Trump-Hotels beworben und Dinge für den persönlichen Gebrauch gekauft.

Die Staatsanwaltschaft hatte damals ein Verfahren eingeleitet, um die Stiftung unter richterlicher Aufsicht aufzulösen. Die Auflösung wurde schließlich Ende 2018 besiegelt. Das verbliebene Vermögen der Stiftung sowie die zusätzlichen zwei Millionen Dollar, die Trump nun zahlen muss, sollen nach Angaben der New Yorker Staatsanwaltschaft an mehrere Wohltätigkeitsorganisationen verteilt werden.

(L'essentiel/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Montmedy am 08.11.2019 07:44 Report Diesen Beitrag melden

    Da sieht man es mal wieder, warum Menschen in die Politik gehen: Nur um sich selbst zu bereichern!!!

  • Crazy Donald am 08.11.2019 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    Hat er in seinen Leben schon jemals etwas legales gemacht ?

  • Sylvie am 08.11.2019 21:22 Report Diesen Beitrag melden

    Und dieser Verbrecher ist Präsident der Weltmacht USA!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sylvie am 08.11.2019 21:22 Report Diesen Beitrag melden

    Und dieser Verbrecher ist Präsident der Weltmacht USA!!!

  • Crazy Donald am 08.11.2019 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    Hat er in seinen Leben schon jemals etwas legales gemacht ?

  • Montmedy am 08.11.2019 07:44 Report Diesen Beitrag melden

    Da sieht man es mal wieder, warum Menschen in die Politik gehen: Nur um sich selbst zu bereichern!!!