Bidens Sieg bestätigt

07. Januar 2021 10:16; Akt: 07.01.2021 11:18 Print

Trump verspricht geordneten Machtwechsel

Der US-Kongress hat die Wahl des Demokraten Joe Biden zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten formell bestätigt. Biden hat die erforderlichen 270 Wahlleute erreicht.

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Joe Biden wird der nächste US-Präsident. Nach den Unruhen in Washington hat der US-Kongress den Sieg des Demokraten bestätigt. Der amtierende US-Vizepräsident Mike Pence gab das amtliche Endresultat in einer gemeinsamen Sitzung beider Kongresskammern bekannt.

Der abgewählte Präsident Donald Trump hat einen hat einen ordnungslauten Machtwechsel in Aussicht gestellt. «Es wird einen geordneten Übergang geben», gab er bekannt.

Dutzende Klagen des Trump-Lagers von Gerichten abgeschmettert

Der Kongress war am Mittwoch zusammengekommen, um die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl offiziell zu bestätigen. Dies ist üblicherweise eine Formalie im Nach-Wahl-Prozedere der USA. Diverse Republikaner aus beiden Kongresskammern hatten jedoch vorab angekündigt, Einspruch gegen die Resultate aus mehreren US-Bundesstaaten einzulegen.

Der amtierende republikanische Präsident Donald Trump hatte die Wahl Anfang November mit deutlichem Abstand gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden verloren. Trump weigert sich aber, seine Niederlage einzugestehen. Trump behauptet, er sei durch massiven Betrug um den Sieg gebracht worden. Weder er noch seine Anwälte legten stichhaltige Beweise dafür vor. Dutzende Klagen des Trump-Lagers wurden bislang von Gerichten abgeschmettert, auch vom Obersten US-Gericht.

Randalierer stürmen Kapitol

Trump hatte über Wochen diesen Tag der Kongresssitzung – ohne jegliche Grundlage – als letzte Möglichkeit dargestellt, den Wahlausgang noch umzustürzen. Angetrieben durch seine Betrugsbehauptungen legten Republikaner zwar Einsprüche gegen die Wahlergebnisse aus den Bundesstaaten Arizona und Pennsylvania ein und erzwangen so, dass sich das Repräsentantenhaus und der Senat beide Male zu getrennten Sitzungen zurückziehen mussten, um die Einwände zu debattieren. Die Aktion hatte jedoch von Anfang an keine Aussicht auf Erfolg. Die Kongresskammern wiesen beide Einsprüche ab.

Die Beratungen im Kongress wurden überschattet von heftigen Ausschreitungen aufgebrachter Trump-Anhänger. Randalierer hatten zeitweise das Kongressgebäude gestürmt und so verursacht, dass die Kongresssitzungen für mehrere Stunden unterbrochen werden mussten.

(L'essentiel/dpa/fss)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kaa am 07.01.2021 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Extrem erschreckend an verstéirent! An dach: zenter Johrzingten sin Privat Milizen keen Thema an der Press,an Medien, an dach sin déi brandgeféierlech. Denken just un Oklahoma an Timothy McVein. Den Nachpresident an säin abjecten Family Clan sin d‘Suite vun Haass an emmer méi hemmungslosem extremistschen Rietsrutsch. Komesch, mech huet d’Capitol Invasioun awer och un Sudamerika erennert wou d’USA munch Putschen an Terror gesponsert hun zB Chile, Pinochet, deemols waren d’Szenen ganz ähnlech.

  • Aarbechtsdeier am 07.01.2021 17:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo jo d'Amien sin een gelungend Vollek mee den Mister Trump an srng Gefollegschaft geheirrrn fiir eng ganz lasng Zait zumindest an den Prisong oder stert op Mord do net esou gueren Doudesstroof drop an keng Begnadegungen

  • Ady am 07.01.2021 18:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlech sinn se dem Rëndvéih mol lass.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Karl am 07.01.2021 20:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FC. Am 20. Januar sind wir diesem Populisten endlich los ! Gottseidank

  • Ady am 07.01.2021 18:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlech sinn se dem Rëndvéih mol lass.

  • Aarbechtsdeier am 07.01.2021 17:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo jo d'Amien sin een gelungend Vollek mee den Mister Trump an srng Gefollegschaft geheirrrn fiir eng ganz lasng Zait zumindest an den Prisong oder stert op Mord do net esou gueren Doudesstroof drop an keng Begnadegungen

  • kaa am 07.01.2021 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Extrem erschreckend an verstéirent! An dach: zenter Johrzingten sin Privat Milizen keen Thema an der Press,an Medien, an dach sin déi brandgeféierlech. Denken just un Oklahoma an Timothy McVein. Den Nachpresident an säin abjecten Family Clan sin d‘Suite vun Haass an emmer méi hemmungslosem extremistschen Rietsrutsch. Komesch, mech huet d’Capitol Invasioun awer och un Sudamerika erennert wou d’USA munch Putschen an Terror gesponsert hun zB Chile, Pinochet, deemols waren d’Szenen ganz ähnlech.

  • bnm am 07.01.2021 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bekommt das Grossmaul jetzt Muffensausen.

    • Heng am 07.01.2021 13:11 Report Diesen Beitrag melden

      Der klammert sich an die Macht wie der Diktator aus Venezuela. Er trägt alleine die Schuld an der Aufstachelung und den 4 Toten und Schwerverletzten.

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