Ankündigung nach Disput

28. Mai 2020 07:27; Akt: 28.05.2020 07:33 Print

Trump will mit Verfügung gegen Twitter vorgehen

US-Präsident Donald Trump ist nach einem Faktencheck seines Tweets verärgert und hat eine Reaktion angekündigt.

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Nach der Verärgerung von Donald Trump über den Kurznachrichtendienst Twitter hat das Weiße Haus eine Verfügung des US-Präsidenten zu sozialen Medien angekündigt. Eine Sprecherin des Weißen Hauses sagte am Mittwochabend auf Trumps Rückflug von Cape Canaveral nach Angaben mitreisender Journalisten, Trump werde an diesem Donnerstag eine Verfügung zu sozialen Medien unterzeichnen. Details wurden zunächst nicht bekannt. Trump hatte zuvor gedroht, soziale Medien zu regulieren oder ganz zu schließen, weil sie konservative Stimmen unterdrückten.

Unklar blieb, auf welcher rechtlichen Grundlage die Regierung eine solche Regulierung unternehmen könnte. Hintergrund ist, dass der Kurznachrichtendienst Twitter – Trumps bevorzugte Plattform – am Mittwoch erstmals einen Tweet des Präsidenten einem Faktencheck unterzogen hatte. Trump hatte in seiner Twitter-Nachricht behauptet, dass Briefwahl Wahlbetrug Vorschub leiste, was der Faktencheck als irreführend einordnete. Trump warf Twitter daraufhin vor, sich in die US-Präsidentschaftswahl im November einzumischen.

Dem US-Präsidenten folgen auf Twitter mehr als 80 Millionen Menschen – ein über Jahre aufgebautes Publikum, das er nicht schnell zu einem anderen Dienst übertragen kann. Dem Kurznachrichtendienst wurde wiederholt vorgeworfen, nicht gegen falsche, irreführende oder beleidigende Tweets Trumps vorzugehen. Zuletzt sorgte für Kritik, dass Trump auf Twitter eine Verschwörungstheorie über einen vermeintlichen Mord anheizt, obwohl der Witwer des Opfers inständig darum bittet, das zu unterlassen.

Trump wollte am Mittwoch in Cape Canaveral dem ersten bemannten Flugtest einer US-Raumkapsel seit knapp neun Jahren beiwohnen. Wegen schlechten Wetters wurde der Start auf Samstag verschoben.

(L'essentiel/SDA)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zwitschervogel am 28.05.2020 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Warum kündigt er nicht seinen Twitscheraccount, wenn er nicht mehr zufrieden ist?

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  • honga am 28.05.2020 07:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auch beim Donaldismus gibt's immer noch Steigerungen. Nach oben sind anscheinend keine Grenzen gesetzt

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Zwitschervogel am 28.05.2020 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Warum kündigt er nicht seinen Twitscheraccount, wenn er nicht mehr zufrieden ist?

    • WhaleWhisperer am 28.05.2020 16:59 Report Diesen Beitrag melden

      Warum wurde sein Account ihm nicht längst gekündigt von Twitter?

    • Daniels am 28.05.2020 20:34 Report Diesen Beitrag melden

      Klingt nach Stormy Donalds. Übrigens, wurde die Frau ausbezahlt damit sie schweigt?

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  • honga am 28.05.2020 07:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auch beim Donaldismus gibt's immer noch Steigerungen. Nach oben sind anscheinend keine Grenzen gesetzt

    • TheRealTrumpy am 28.05.2020 09:25 Report Diesen Beitrag melden

      Erdogan lässt Grüssen...!

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