New York

20. Januar 2017 07:19; Akt: 20.01.2017 07:19 Print

Trumps Amtseinführung sorgt für Proteste

In New York demonstrierten Tausende US-Bürger gegen ihren nächsten Präsidenten Donald Trump. Auch viele Prominente nahmen teil.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Einen Tag vor der Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Donald Trump haben in New York mehrere tausend Menschen gegen den Republikaner demonstriert. Unter den Teilnehmern der Demonstration war auch reichlich Prominenz aus Politik und Showbusiness. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete, versammelte sich die Menge am Donnerstag am Columbus Circle und auf der Straße Central Park West am Central Park in der Nähe des Trump Towers.

Teilgenommen haben unter anderen New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio, die Schauspieler Robert de Niro und Alec Baldwin, die Popsängerin Cher und der Regisseur Michael Moore. Auf Transparenten war zu lesen «Trump täglich bekämpfen», «Gerechtigkeit und Bürgerrechte für alle» oder «Liebe triumphiert über Hass». «Morgen ist nicht das Ende. Es ist der Anfang», sagte de Blasio, ein erklärter Trump-Gegner insbesondere in Einwanderungsfragen. «Wir haben keine Angst vor der Zukunft.»

Filmemacher Moore forderte die Menge auf, künftig regelmäßig bei ihren Volksvertretern im Kongress anzurufen. Dazu gab der Regisseur die Nummer einer Telefonzentrale weiter. Hollywoodstar Baldwin, der in der Comedy-Show «Saturday Night Live» Trump parodiert, gab vor Teilnehmern kurz eine entsprechende Einlage zum Besten. Amerikaner, die Trumps Agenda mit Argwohn beäugten, sollten mehr ziviles Engagement zeigen, mahnte er.

Trump wird am Freitag ins Amt eingeführt. Er wird der 45. US-Präsident. Der rechtspopulistische Milliardär hatte im Wahlkampf unter anderem mit ausländerfeindlichen und islamophoben Äußerungen für Empörung gesorgt.

(L'essentiel/chi/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rémi Krier am 20.01.2017 23:38 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Wahlbeteiligung, weniger Proteste gegen das Ergebnis danach. Wenn einem wirklich an Demokratie liegt sollte man ein guter Verlierer sein und das Ergebnis akzeptieren.

  • Hartmut Liebe (Stadtroda/Thüringen) am 20.01.2017 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Trump ein rechtspopulistischer Milliadär? Ich frage mich seit langem, was das Geheule soll. Angenommen Trump wäre das, was man ihm unterstellt, dann müssten sich unsere Rechthaber warm anziehen. Ich lese seit Wochen nur blanke ohnmächtige Wut! Stimmt die hier veröffentlichte These, dann steht an der Spitze der Rechtspopulisten die wirtschaftlich stärkste Nation der Welt. Eine rechtspopulistische Führungsmacht sozusagen. Ja, und dann hätten die Rechtspopulisten gegen die Linkspopulisten gewonnen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rémi Krier am 20.01.2017 23:38 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Wahlbeteiligung, weniger Proteste gegen das Ergebnis danach. Wenn einem wirklich an Demokratie liegt sollte man ein guter Verlierer sein und das Ergebnis akzeptieren.

  • Hartmut Liebe (Stadtroda/Thüringen) am 20.01.2017 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Trump ein rechtspopulistischer Milliadär? Ich frage mich seit langem, was das Geheule soll. Angenommen Trump wäre das, was man ihm unterstellt, dann müssten sich unsere Rechthaber warm anziehen. Ich lese seit Wochen nur blanke ohnmächtige Wut! Stimmt die hier veröffentlichte These, dann steht an der Spitze der Rechtspopulisten die wirtschaftlich stärkste Nation der Welt. Eine rechtspopulistische Führungsmacht sozusagen. Ja, und dann hätten die Rechtspopulisten gegen die Linkspopulisten gewonnen.