USA-Taliban-Abkommen

03. Februar 2020 17:29; Akt: 03.02.2020 18:11 Print

USA fordern weniger Gewalt von Taliban

Die Gespräche zwischen den USA und den Taliban dauern weiter an. Die USA fordern nachweisliche Bereitschaft zu weniger Gewalt in Afghanistan.

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US-Präsident Donald Trump (rechts) und der afghanische Präsident Ashraf Ghani (links). (Bild: DPA/Alex Brandon)

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Vor der Unterzeichnung eines möglichen Abkommens mit den Taliban fordern die USA klare Belege, dass die Islamisten bereit sind, die Gewalt in Afghanistan zu reduzieren. Das sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Montag bei einer Pressekonferenz in der usbekischen Hauptstadt Taschkent.

Die USA und die Taliban führen seit rund eineinhalb Jahren Gespräche über eine politische Lösung des bald 19 Jahre dauernden Konflikts. Ein USA-Taliban-Abkommen soll einen Zeitplan des Abzugs der internationalen Truppen sowie Taliban-Garantien enthalten, dass von Afghanistan aus keine Terroranschläge mehr geplant werden. Es soll auch den Weg für innerafghanische Friedensgespräche bereiten.

Plan für Frieden und Versöhnung

Man sei in der Vergangenheit bereits kurz davor gewesen, eine Einigung zu erzielen, sagte Pompeo weiter. Doch seien die Taliban damals entweder nicht in der Lage oder nicht willens gewesen, die Gewalt im Land zu verringern. Die USA hatten im September des Vorjahres die Gespräche kurz vor einer kolportierten Einigung abgebrochen. Im Dezember waren sie wieder aufgenommen worden.

Aktuell, sagte Pompeo, arbeite man an einem Plan für Frieden und Versöhnung. «Wir setzen die Kommas an die richtige Stelle und bringen die Sätze in Ordnung». Die Taliban müssten nun ihre Bereitschaft und ihre Fähigkeit zur Reduzierung der Gewalt beweisen, damit später innerafghanische Friedensgespräche vor einem weniger gewalttätigen Hintergrund als jetzt geführt werden könnten. «Wir sind zuversichtlich, dass wir das erreichen können», sagte Pompeo – man sei aber noch nicht am Ziel und es sei noch Arbeit übrig.

(L'essentiel/dpa)

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