Vermögen eingefroren

24. März 2019 13:17; Akt: 24.03.2019 13:19 Print

USA verhängen weitere Sanktionen gegen den Iran

Die US-Regierung hat am Freitag weitere Einzelpersonen und Firmen auf eine Sanktionsliste gesetzt. Geschäfte mit ihnen sind damit untersagt.

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Die USA üben maximalen Druck auf das iranische Regime aus, um dieses von der Entwicklung von Maßenvernichtungswaffen abzuhalten, sagt US-Finanzminister Steven Mnuchin. AP Photo/Jose Luis Magana

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Das US-Finanzministerium setzte am Freitag (Ortszeit) 31 Personen und Firmen mit Verbindung zur iranischen «Organisation für Verteidigung, Innovation und Forschung» - persisch SPND abgekürzt - auf eine Sanktionsliste.

Zur Begründung hieß es, die Betroffenen hätten die Bemühungen der iranischen Führung um eine Aufrüstung mit nuklearen Waffen unterstützt. Ihre Vermögen in den USA würden nun eingefroren, Geschäfte mit ihnen seien untersagt.

US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte zudem, die USA übten weiter maximalen Druck auf das iranische Regime aus, um dieses von der Entwicklung von Maßenvernichtungswaffen abzuhalten. Jeder, der Geschäfte mit dem iranischen Verteidigungssektor insgesamt und mit der Organisation SPND im Besonderen mache, dem drohten Konsequenzen.

Warnung an Experten

Experten sehen die Organisation SPND als wichtige Kraft hinter dem iranischen Atomprogramm. Hochrangige US-Regierungsmitarbeiter sagten am Freitag, die neuen Sanktionen sollten auch die Warnung an Wissenschaftler außenden, nicht bei der Organisation anzuheuern, weil ihnen allenfalls spürbare Konsequenzen drohten.

US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr den Rückzug der USA aus dem Atomdeal mit dem Iran verkündet. Mit dem Atomabkommen sollte der Bau einer iranischen Atombombe verhindert werden. Im Gegenzug wurden dem Iran bessere wirtschaftliche Beziehungen in Aussicht gestellt. Die USA stiegen jedoch einseitig aus dem Deal aus und verhängten wieder Wirtschaftssanktionen gegen die Islamische Republik.

(L'essentiel/sda)

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