Kritik an Obamas Party

03. August 2021 08:03; Akt: 03.08.2021 08:05 Print

«Wenn das Präsident Trumps Geburtstag wäre»

Zu seinem 60. Geburtstag plant der ehemalige US-Präsident Barack Obama eine Party mit 700 Gästen. Das kommt bei den Republikanerinnen und Republikanern gar nicht gut an.

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Mit den Plänen für seine Geburtstagsfeier ist der ehemalige US-Präsident Barack Obama in die Kritik geraten: Obwohl der Demokrat seinen 60. Geburtstag unter Einhaltung der Corona-Regeln feiern will, warfen mehrere republikanische Politikerinnen und Politiker ihm unüberlegtes Handeln vor. «Wenn dies der Geburtstag von Präsident Trump wäre», würden die Demokraten sagen: «Wie kann jemand so leichtsinnig sein?», schrieb der republikanische Kongressabgeordnete Jim Jordan bei Twitter.

«Gibt es eine Ausnahme für Partys, die von reichen liberalen Prominenten besucht werden?», fragte die Vorsitzende des republikanischen Nationalkomitees, Ronna McDaniel. Auch der republikanische Kongressabgeordnete Lance Gooden kritisierte die Pläne: «Barack Obama wird am Samstag eine Geburtstagsparty mit 700 Gästen abhalten», schrieb er bei Twitter. «Werden die Demokraten von ihm verlangen, dass alle seine Gäste Masken tragen?»

Die Feier soll US-Medienberichten zufolge am Wochenende auf der Ostküsteninsel Martha’s Vineyard stattfinden – unter freiem Himmel. Dabei sollen die von der US-Gesundheitsbehörde CDC vorgeschriebenen Corona-Richtlinien eingehalten werden. Alle Gäste müssen vollständig geimpft und negativ auf das Coronavirus getestet worden sein, wie US-Medien berichteten.

Feier ohne Biden

Auch US-Regierungssprecherin Jen Psaki wies am Montag darauf hin, dass zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen getroffen würden. Der ehemalige Präsident sei «ein großer Befürworter von Impfungen und der Befolgung der Ratschläge von Gesundheitsexperten». US-Präsident Joe Biden, der Obamas Stellvertreter war, wird voraussichtlich nicht an der Feier teilnehmen.

Die US-Republikanerinnen und -Republikaner waren mehrfach in die Kritik geraten, weil sie im vergangenen Jahr auf dem Höhepunkt der Pandemie große Veranstaltungen abgehalten hatten, ohne die Corona-Regeln einzuhalten. Insbesondere eine Veranstaltung zu Ehren der Obersten Richterin Amy Coney Barrett steht im Verdacht, ein Superspreader-Event gewesen zu sein.

(L'essentiel/AFP/chk)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Reddit am 04.08.2021 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, was wäre wenn...? Also eins muss man den Republikaner lassen: Sie kennen sich mit Super-spreader events aus... Vielleicht sollte sich Obama wirklich Rat beim (Ex)President der USA nehmen. ;-D

  • Valchen am 04.08.2021 13:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dem Trump séng Gebuurtsdeeg, an der Zeit, wooren Och ganz Léschteg! ;-)) (Miss Universe, etc. )

  • kaa am 04.08.2021 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den Titel trefft genau de Punkt…

Die neusten Leser-Kommentare

  • Reddit am 04.08.2021 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, was wäre wenn...? Also eins muss man den Republikaner lassen: Sie kennen sich mit Super-spreader events aus... Vielleicht sollte sich Obama wirklich Rat beim (Ex)President der USA nehmen. ;-D

  • Valchen am 04.08.2021 13:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dem Trump séng Gebuurtsdeeg, an der Zeit, wooren Och ganz Léschteg! ;-)) (Miss Universe, etc. )

  • kaa am 04.08.2021 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den Titel trefft genau de Punkt…