Masernausbruch in New York

10. April 2019 19:42; Akt: 10.04.2019 19:46 Print

Wer sich nicht impft, dem droht 1000-​​Dollar-​​Strafe

Im New Yorker Stadtteil Brooklyn ist es zu einem Ausbruch der Masern gekommen. Der Bürgermeister sah sich zum Handeln gezwungen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nachdem es in Brooklyn, New York, zu einem Anstieg der Masernfälle gekommen ist, hat Bürgermeister Bill de Blasio am Dienstag zu drastischen Mitteln gegriffen. Für bestimmte Gebiete rief er den Notstand aus. Zudem wurden die Bewohner dazu aufgefordert, sich impfen zu lassen. Wer sich weigert, kann mit bis zu 1000 Dollar bestraft werden.

Im betroffenen Viertel Williamsburg lebt eine große jüdisch-orthodoxe Gemeinde. Aus religiösen Gründen steht man Impfungen kritisch gegenüber. Nicht geimpfte Kinder dürfen für die Dauer des Notstands nicht zur Schule oder in den Hort.

Seit Oktober 2018 wurden in New York 285 Fälle von Masern registriert. Ein Jahr davor waren es insgesamt lediglich deren zwei gewesen. Die Krankheit ist hochansteckend und kann auch nach Jahren noch zu tödlichen Hirnentzündungen führen.

(L'essentiel/uten/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 11.04.2019 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo. So sollte man das überall handhaben oder alternativ Anklage wegen Körperverletzung durch Unterlassen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 11.04.2019 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo. So sollte man das überall handhaben oder alternativ Anklage wegen Körperverletzung durch Unterlassen.