Charlotte, USA

23. Juni 2020 08:41; Akt: 23.06.2020 08:40 Print

100 Schüsse in Menschenmenge abgefeuert

Bei einem spontanen Straßenfest infolge des Gedenktags zum Ende der Sklaverei in den USA sind im Bundesstaat North Carolina drei Menschen erschossen worden.

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Bei einem spontanen Straßenfest infolge des Gedenktags zum Ende der Sklaverei in den USA sind drei Menschen durch Schüsse getötet worden. Bei dem Zwischenfall in Charlotte seien mehr als hundert Schüsse in einer Menge von rund 400 Menschen abgegeben worden.

Dies sagte der stellvertretende Polizeichef im Bundesstaat North Carolina, Gerald Smith, am Montag.

Zunächst war von zwei Toten und sieben Verletzten die Rede gewesen. Am Montagabend teilte die Polizei aber auf Anfrage mit, dass eine weitere Person gestorben sei. Fünf weitere Personen zogen sich Verletzungen zu, weil sie von Autos angefahren worden waren, wie die Polizei zudem auf Twitter erklärte.

«Sehr, sehr beunruhigend»

Trotz der Vielzahl an Menschen, die am Ort des Geschehens gewesen seien, hätten sich keine Augenzeugen bei der Polizei gemeldet, erklärte Smith weiter. Er bezeichnete den Vorfall als «sehr, sehr beunruhigend». Wer die Schüsse abgegeben hat, war zunächst unklar. Die Polizei schließt nicht aus, dass es mehrere Schützen gewesen sein könnten.

Seit Freitag, als in den USA der Gedenktag «Juneteenth» begangen wurde, hatten nach Polizeiangaben mehrere, teils unorganisierte Feierlichkeiten in Charlotte stattgefunden. An «Juneteenth» wird des Endes der Sklaverei gedacht. Der Gedenktag erhielt in diesem Jahr wegen der landesweiten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt infolge des Todes des Afroamerikaners George Floyd auch über die USA hinaus viel Aufmerksamkeit.

(L'essentiel/SDA)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arm am 23.06.2020 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein paar Trump Anhänger waren wieder unterwegs

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Arm am 23.06.2020 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein paar Trump Anhänger waren wieder unterwegs

    • Georges Grof am 23.06.2020 21:47 Report Diesen Beitrag melden

      Oder genau umgekehrt. Sollte wohl Biden in die Karten spielen.

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