Anti-Terror-Einsätze

07. November 2017 13:22; Akt: 07.11.2017 13:25 Print

Polizei verhindert mögliches Attentat in Nizza

Bei einem koordinierten Einsatz gegen Islamisten in Frankreich und der Schweiz wurden zehn Personen verhaftet.

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Zehn Personen bei Anti-Terror-Operation verhaftet: Ein Polizist am Flughafen Charles de Gaulle in Paris. (Archiv) (Bild: Etienne Laurent)

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Anti-Terror-Einsätze in der Schweiz und in Frankreich: Laut der französischen Agentur afp nahm die Polizei insgesamt zehn Terrorverdächtige fest. Die Verdächtigen in Frankreich wurden in der Region Paris und im Südosten Frankreichs verhaftet. Laut Ermittlern sollen sie über ihre Handys «beunruhigende Nachrichten» ausgetauscht haben. Über die Verschlüsselungs-App Telegram sollen sie Gewalttaten geplant haben. Diese sind laut Justizkreisen aber noch wenig konkret gewesen.

Laut Le Parisien sollen die Personen einen Anschlag in Nizza geplant haben. Mehrere der Verhafteten sollen zum Islam konvertiert und den Nachrichtendiensten wegen ihrer Radikalisierung bekannt gewesen sein.

Gemeinsame Ermittlungen


Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat heute Hausdurchsuchungen in den Kantonen Waadt und Neuenburg durchgeführt und eine 23-jährige Kolumbianerin verhaftet. Die Untersuchungen laufen seit Juni 2016. Im Visier war neben der Kolumbianerin ein 27-jähriger Schweizer. Dieser wurde in Frankreich verhaftet, zusammen mit acht weiteren Personen.

Da die beiden Personen in Kontakt miteinander standen, wurden die Operationen in den beiden Ländern in enger Zusammenarbeit durchgeführt, wie die Bundesanwaltschaft schreibt. Dafür wurde eine gemeinsame Ermittlungsgruppe gegründet.

(L'essentiel/chi)

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