Shanghai

02. Februar 2018 10:17; Akt: 02.02.2018 10:20 Print

Auto mit Gasflaschen rast in Fußgänger

Er raucht und transportiert auf der Ladefläche «gefährliche Substanzen». Als diese Feuer fangen, geschieht das Unglück.

Das Unglück ereignete sich am Morgen im Zentrum der Stadt. (Video: Tamedia/Alexander Hansen via Twitter)

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Ein Kleinlastwagen ist in Shanghai in mehrere Passanten gefahren. 18 Menschen seien in ein Krankenhaus gebracht worden, berichteten chinesische Medien am Freitag. In dem Fahrzeug seien demnach sechs Menschen gesessen. Außerdem habe der Kleinlastwagen mehrere Gasflaschen geladen gehabt. Die Polizei ging nach eigenen Angaben von einem Unfall aus.

Der 40 Jahre alte Fahrer des Lieferwagens habe am Steuer geraucht, obwohl sich Gasfalschen in dem Fahrzeug befanden, teilte die Polizei mit. Dabei seien die Falschen in Brand geraten. Einen terroristischen Hintergrund schloss die Polizei aus. Der Fahrer habe die Kontrolle über den Kleinlastwagen verloren, so die Polizei.

Drei Passanten wurden schwer verletzt. Auch der Fahrer und zwei weitere Insassen des Fahrzeugs erlitten bei dem Unfall Verletzungen. Der Fahrer arbeitet nach Angaben der Polizei für eine Shanghaier Metallfirma und hatte keine Vorstrafen. Er stehe nun jedoch unter Verdacht, gefährliche Materialien ohne Genehmigung transportiert zu haben, so die Polizei.

Die Regierung der Stadt erklärte, der Kleinlaster sei gegen 9.00 Uhr morgens in der Nähe des Platz des Volkes im Stadtzentrum auf einen Fußgängerweg gefahren. Auf Videos in den sozialen Netzwerken waren mehrere Menschen zu sehen, die bewusstlos auf dem Boden lagen. Feuerwehrmänner versuchten in der Nähe eine Cafés den brennenden Kleinlastwagen zu löschen. Augenzeugen berichteten, dass Passanten die Insassen aus dem Unfallfahrzeug zogen.

Der Unfall passierte kurz vor einem Besuch der britischen Premierministerin Theresa May in der chinesischen Wirtschaftsmetropole. May hatte sich am Donnerstag bereits mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Peking getroffen. Beide Länder möchten über Handelverbindungen nach dem Brexit sprechen.

(L'essentiel/roy/afp)

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