Täter gefasst

31. Oktober 2017 20:55; Akt: 31.10.2017 23:01 Print

Acht Tote bei Terrorakt in New York an Halloween

In New York fuhr ein 29-Jähriger mit einem Truck in Fußgänger und Radfahrer. Bei dem Anschlag sind acht Menschen getötet worden.

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Bei einem Terrorakt mit einem Pick-up-Truck in New York hat es acht Tote gegeben. Das teilten Bürgermeister Bill de Blasio und die New Yorker Polizei bei einer Pressekonferenz am Dienstag mit. Zudem habe es mehrere Verletzte gegeben. Der Fahrer des Pick-up-Trucks wurde festgenommen, es handele sich um einen 29 Jahre alten Mann. Seine genaue Identität wollten die Behörden zunächst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt geben.


Nach Angaben von Gouverneur Andrew Cuomo handelt es sich um einen Einzeltäter. Es gebe keine Hinweise auf eine andere akute Bedrohung in der Millionenmetropole. New York sei als weltweites Symbol der Freiheit getroffen worden, sagte Cuomo. «Seien Sie New Yorker!», sagte Cumo. «Leben Sie ihr Leben, lassen Sie ihr Leben nicht von anderen bestimmen.»

Der 29-Jährige war mit seinem gemieteten Fahrzeug auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Südwesten Manhattans gefahren und habe mehrere Menschen gerammt, hieß es von der Polizei. Zahlreiche Straßenblocks weiter südlich habe er einen Schulbus gerammt und sei dann mit seinem Fahrzeug zum Stehen gekommen. Der Mann sei aus dem Auto ausgestiegen, habe mit entsprechenden Bewegungen den Gebrauch einer Schusswaffe vorgetäuscht und sei dann von der Polizei angeschossen worden.



Der Vorfall ereignete sich direkt neben einer High School ganz im Westen Manhattans in der Nähe des World Trade Centers. Der Straßenblock wurde abgesperrt, Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, Hubschrauber kreisten über der Gegend. Dutzende Schüler der High School und Schaulustige standen an den Absperrungen. Auf den Straßen stauten sich tausende von Fahrzeugen.

«Ich habe Schüsse gehört und dann hat es auch danach gerochen», sagt John Williams, der während des Vorfalls ganz in der Nähe mit seinem Skateboard auf dem Weg zu einem Skaterpark war. «Zwei Frauen mit Kindern sind auf mich zugerannt, jemand schrie: "Er hat eine Pistole."»


Zuerst sei er weggegangen, habe sich dann aber wieder auf den Ort des Vorfalls zubewegt, sagte der 22-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Ich sah einen Mann auf dem Boden liegen mit dem Gesicht nach unten, es sah aus, als wäre er erschossen worden. Ein anderer Mann wurde gerade festgenommen.»

Ezequiel Gonzalez war auf der anderen Straßenseite, als der Vorfall passierte. «Ich hörte Geräusche, es klang wie von einem Auto», sagte der 18-Jährige. «Dann sah ich wie die Menschen reagierten, es gab viel Verwirrung, niemand wusste, was los war. Die Vorderseite des Autos war eingebeult, überall waren Trümmer und Müll.»

(L'essentiel/dpa)

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