Affenhaus in Krefeld (D)

02. Januar 2020 13:21; Akt: 02.01.2020 13:24 Print

Drei Frauen sollen Brand im Zoo verursacht haben

Nach dem Brand im Krefelder Zoo ermitteln die Behörden gegen eine Mutter und zwei Töchter. Beim Feuer im Affenhaus starben 30 Tiere.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, ein Schimpanse sowie Primaten, Flughunde und Vögel starben in der Silvesternacht. Sie waren gefangen in der Feuersbrunst, die im Affenhaus im Krefelder Zoo in Nordwestdeutschland wütete.

Auslöser für das Feuer waren Himmelslaternen, die Glück bringen sollten. Die Behörden ermitteln gegen eine Mutter (60) und ihre beiden erwachsenen Töchter. Die drei Frauen aus Krefeld hätten sich selber bei der Polizei gemeldet und dort angegeben, dass sie in der Silvesternacht fünf Himmelslaternen hätten aufsteigen lassen, sagten Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Man gehe davon aus, dass diese Himmelsleuchten den Brand des Affenhauses ausgelöst hätten.

Himmelslaternen sind verboten

Himmels- oder Wunschlaternen bestehen aus dünnem Seidenpapier und einer Kerze oder einem Behälter mit Brennpaste in der Mitte. Werden sie entzündet, können sie wie ein Heißluftballon durch die Luft schweben. Die Laternen sind seit 2009 in Deutschland verboten.

Feuerwehreinsatz im Krefelder Zoo. Video: AP

Mehrere Verdächtige meldeten sich am Mittwoch bei der Polizei. Sie befürchteten, dass sie den Brand ausgelöst hatten, weil sie die Laternen steigen ließen. Das direkt angrenzende Gorillagehege blieb verschont. Dort lebt eine junge siebenköpfige Gorillafamilie. Auch zwei Schimpansen haben den Feuermoloch überlebt. Dabei handle es sich um das ältere Weibchen Bally und das junge Männchen Limbo. Der Krefelder Zoo hat über 400.000 Besucher pro Jahr.

(L'essentiel/leg)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Phil am 02.01.2020 20:28 Report Diesen Beitrag melden

    Verschidde Leit tapsen wierklech onbedarft an ouni ze iwwerléeen duerch d'Liewen. Dommheet kann een dat doten schon net méi nennen. Déi aarm Déieren.... wéinst esou engem Blödsinn!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phil am 02.01.2020 20:28 Report Diesen Beitrag melden

    Verschidde Leit tapsen wierklech onbedarft an ouni ze iwwerléeen duerch d'Liewen. Dommheet kann een dat doten schon net méi nennen. Déi aarm Déieren.... wéinst esou engem Blödsinn!