Yellowstone-Park

18. November 2016 09:43; Akt: 18.11.2016 09:43 Print

Leiche über Nacht in saurer Quelle aufgelöst

Ein Geschwisterpaar wollte in einem abgesperrten Bereich des Yellowstone-Parks baden. Für Colin Nathaniel Scott endete der Ausflug tödlich.

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Nur einige Heißwasserquellen sind für Besucher zugänglich: Touristen an der Grand Prismatic Spring im Yellowstone Nationalpark. (11. Mai 2016) (Bild: Mladen Antonov)

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Nach einem tödlichen Sturz in eine heiße Quelle im berühmten Yellowstone-Nationalpark in den USA ist die Leiche eines jungen Mannes laut Ermittlungen von dem kochendem, säurehaltigem Wasser aufgelöst worden. Dem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Untersuchungsbericht zu dem Unglück zufolge wollte der 23-jährige Colin Nathaniel Scott gemeinsam mit seiner Schwester heimlich in einem Schlammtümpel in dem Nationalpark baden, als er verunglückte.

Demnach betrat das Geschwisterpaar einen für Besucher gesperrten und besonders gefährlichen Bereich des Parks mit kochend heißen Quellen. Als der junge Mann die Temperatur des Wassers überprüfen wollte und sich vorbeugte, rutschte er nach den Worten seiner Schwester aus und stürzte in die Quelle.

Bergung wegen Gewitters nicht möglich

Rettungskräfte fanden seine Leiche in dem Tümpel, konnten ihn jedoch wegen eines Gewitters zunächst nicht bergen. Als sie am nächsten Tag zurückkehrten, fanden sie dem Untersuchungsbericht zufolge keine Spur der Leiche.

Der Körper habe sich in dem sauren Wasser innerhalb kürzester Zeit aufgelöst, sagte Park-Ranger Lorant Veress dem Sender KULR. Das Unglück ereignete sich im Juni, der Bericht wurde erst jetzt veröffentlicht. Im Yellowstone-Park gibt es zahlreiche Geysire und Quellen mit kochend heißem Wasser. Laut Historikern starben seit 1870 insgesamt 22 Menschen in den heißen Quellen.

(L'essentiel/rub/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De Mann vu menger Fra am 19.11.2016 11:04 Report Diesen Beitrag melden

    Man könnte sich ja fragen, Warum gewisse Gebiete gesperrt sind, Aber... das wäre wieder mal ein Eingriff in die Privatsphäre oder so... Oder eine Attacke auf die zwei kreisenden Gehirnzellen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • De Mann vu menger Fra am 19.11.2016 11:04 Report Diesen Beitrag melden

    Man könnte sich ja fragen, Warum gewisse Gebiete gesperrt sind, Aber... das wäre wieder mal ein Eingriff in die Privatsphäre oder so... Oder eine Attacke auf die zwei kreisenden Gehirnzellen.