Tot aufgefunden

21. August 2016 15:29; Akt: 21.08.2016 15:33 Print

Wie sich das Drama bei Familie Short zuspitzte

Die Polizei findet alle fünf Mitglieder der Familie Short tot auf. Tagelang untersuchen die Ermittler den Fall. Jetzt wissen sie, was sich im Haus der Familie abgespielt hat.

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Wer hat die fünfköpfige Familie Short aus Sinking Spring im US-Bundesstaat Pennsylvania umgebracht? Diese Frage konnte die Polizei lange nicht beantworten — jetzt hat sich herausgestellt: Der Familienvater erschoss in einem Wutanfall seine Frau Megan (33), die drei gemeinsamen Kinder im Alter zwischen zwei und acht Jahren sowie den Hund der Familie. Dann schrieb er einen Abschiedsbrief und nahm sich mit derselben Waffe das Leben.

Die Ermittler konnten aufgrund der Gespräche mit den Angehörigen den Tathergang rekonstruieren. Laut CNN wollte Megan Short am 6. August ihren Mann Mark (40) verlassen. Sie hatte eine Wohnung im naheliegenden Yardley gemietet. Dort wurde sie schon von ihrer Mutter erwartet. Doch Megan kam nie an.

Mark hätte ihr beim Umzug helfen sollen. Seine Frau hatte ihn gebeten, einen Laster zu organisieren. Doch der Familienvater konnte nicht wahrhaben, dass seine Ehe in die Brüche gegangen war und Megan ihn für eine Frau verlassen wollte.

Mark hatte die Tat wochenlang geplant

Die Wochen vor der Tat waren für die Familie schwer gewesen. Im Juni war es zu einem Fall von häuslicher Gewalt gekommen. Am 15. Juli kaufte Mark Short eine Pistole Kaliber 38 und Munition. Drei Tage danach kam es zwischen den beiden wieder zum Streit. Megan Short alarmierte die Polizei, erstattete am Schluss aber keine Anzeige gegen ihren Mann.

Dann wurde es noch schlimmer: Am 25. Juli informierte sie ihn über ihren Wegzug aus dem Familienhaus und zehn Tage später wurde Mark Short dann noch in seinem Job degradiert. Er war am Ende.

«Das ist eine sehr, sehr traurige Geschichte», sagte der Staatsanwalt von Berkshire County, John Adams. «Eine von Gewalt geprägte Beziehung zu beenden, ist für das Opfer immer ein gefährliches Vorhaben.» Er könne daher Frauen, die sich in einer ähnlichen Situation wie Megan Short befinden, nur raten, einen Fluchtplan zu erarbeiten und sich Hilfe zu holen.

(L'essentiel/kle)

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