Neues Kulturerbe

30. November 2016 20:15; Akt: 30.11.2016 20:15 Print

Unesco adelt belgische Bierkultur

Biertrinker, Brauereien und Tester wohin das Auge blickt. In Belgien gehört das Gebräu zum nationalen Bewusstsein. Das sieht auch die Unesco so - und erklärt es zum Kulturerbe.

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Die Belgier sind ein Land der Bierbrauer und -trinker. Dafür werden sie nun ausgezeichnet. (Bild: Frédéric Lambert)

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Biertrinker in Belgien haben fast 1500 heimische Sorten zur Auswahl. Nun hat die Unesco die belgische Bierkultur bei einem Treffen im äthiopischen Addis Abeba zum immateriellen Kulturerbe ernannt. Das Brauen und Genießen von Bier sei Teil der Lebenskultur vieler belgischer Gemeinden, erklärte die Unesco am Mittwoch. Das Getränk spiele dort im täglichen Leben und bei festlichen Anlässen eine große Rolle.

In jeder Provinz gebe es Brauereien, Biertestervereinigungen, Museen, Kurse und Seminare, Veranstaltungen, Feste, Restaurants und Kneipen, in denen Biertraditionen gepflegt würden, teilte die deutschsprachige Gemeinde Belgiens mit. «Sie ist seit Menschengedenken ein wesentlicher Bestandteil unseres Zusammenlebens», sagte der Ministerpräsident der Region Brüssel, Rudi Vervoort.

Das immaterielle Unesco-Kulturerbe umfasst Traditionen, Bräuche, Gewohnheiten und Handwerkstechniken, die von Generation zu Generation weitergeben werden. Neben der Belgischen Bierkultur stehen unter anderem der argentinische und uruguayische Tango, die tibetische Oper in China und die Heilig-Blut-Prozession im belgischen Brügge auf der Liste.

(L'essentiel/dpa)

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