Andalusien

20. August 2019 21:48; Akt: 20.08.2019 21:53 Print

2 Schwangere verlieren Babys wegen Listeriose

Wegen eines Listeriose-Ausbruchs sind in Südspanien 53 Menschen ins Krankenhaus gebracht worden, darunter 18 Schwangere und zwei Neugeborene.

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Listeriose-Bakterien gelten besonders für schwangere Frauen als gefährlich. Deshalb verzichten viele für neun Monate unter anderem auf Sushi, verschiedene Käsesorten, geräucherten Fisch und sogar Salat.

Wegen eines Listeriose-Ausbruchs sollen in Südspanien nun zwei Schwangere nach dem Verzehr von möglicherweise verseuchtem Hackbraten ihre ungeborene Kinder verloren haben, wie die Verbraucherschutzorganisation Facua erklärte.

Insgesamt 114 Fälle von Listeriose

53 Menschen wurden zudem ins Krankenhaus gebracht, darunter 18 Schwangere und zwei Neugeborene. Eine 90-jährige Patientin starb in Sevilla im Krankenhaus an der Infektionskrankheit, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Insgesamt gab es 114 bestätigte Fälle von Listeriose.

Von dem Listeriose-Ausbruch ist fast ausschließlich die Region Andalusien betroffen. Die Regionalregierung warnte in der vergangenen Woche vor Hackbraten der Firma Magrudis in der Regionalhauptstadt Sevilla. Das Unternehmen wurde geschlossen und die Ware zurückgerufen.

(L'essentiel/rab/sda)

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