USA

20. November 2017 07:09; Akt: 20.11.2017 07:16 Print

Berüchtigter Mörder Charles Manson ist tot

Der US-Sektenführer und berüchtigte Kriminelle ist im Alter von 83 Jahren gestorben. 1969 hatte Manson mehrere Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles angestiftet.

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Charles Manson mit dem Hakenkreuz auf der Stirn. Die Aufnahme ist datiert vom 14. August 2017. (Bild: California Department of Corrections and Rehabilitation)

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Der frühere Sektenführer Charles Manson galt auch Jahrzehnte nach den Taten seiner Gruppe als einer der berüchtigsten Mörder in den USA. Nun ist der 83-Jährige im Krankenhaus eines natürlichen Todes gestorben, wie das Newsportal TMZ berichtet.

1969 hatte der damals 34-Jährige mehrere Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles angestiftet. Zu den insgesamt sieben Opfern zählte die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski.

Stark gealtert: Fotos von Charles Manson seit 1969. (Bild: Keystone)

Laut Gericht ein satanisches Monster

Manson war nicht selbst am Tatort – im Mordprozess stellte ihn die Staatsanwaltschaft als satanisches Monster und Drahtzieher dar, dem seine Anhänger bedingungslos gefolgt seien. Für seine Rolle bei den Verbrechen war Manson ursprünglich zum Tode verurteilt worden. Dies wurde 1972 in lebenslange Haft umgewandelt, als Kalifornien für einige Jahre die Todesstrafe abschaffte.

Eine Freilassung auf Bewährung wurde ihm bereits ein Dutzend Mal verwehrt, wie die «Los Angeles Times» schrieb. Die nächste Bewährungsanhörung ist für das Jahr 2027 angesetzt.

2015 wollte Manson im Corcoran State Prison eine damals 27-Jährige heiraten. Ein Gericht untersagte dies. Die Frau hatte bereits als Teenager zu ihm Kontakt aufgenommen, wie sie dem Magazin «Rolling Stone» sagte. Die Gruppierung «Manson Family» wurde in den 60er Jahren in Kalifornien gegründet. Manson sah in sich eine Wiedergeburt Christi und zettelte die Mordserie an, um einen Krieg zwischen Weißen und Schwarzen in den USA zu provozieren.

(L'essentiel/nag/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • inox am 20.11.2017 09:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RIP

  • Saupreis am 20.11.2017 13:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich weiss nicht, warum man über den Schwachmaten auch noch berichten muss. Loch buddeln und gut ist.

  • Machiavelli am 20.11.2017 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Bon débarras ! Beaucoup trop tard , malheureusement...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 20.11.2017 13:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich weiss nicht, warum man über den Schwachmaten auch noch berichten muss. Loch buddeln und gut ist.

  • Machiavelli am 20.11.2017 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Bon débarras ! Beaucoup trop tard , malheureusement...

  • inox am 20.11.2017 09:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RIP

  • remo raffaelli am 20.11.2017 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Dén hätt schon laang missen KREPEIEREN , dén Monster an eseou èppes ginn nach Fotoen gewisen, einfach faulen Journalismus !