Greenpeace-Aktion

04. Juli 2018 08:42; Akt: 04.07.2018 08:57 Print

Superman-​​Drohne kracht gegen französisches AKW

Die Atomkraftgegner von Greenpeace haben mit einer Superman-Drohne auf die Terroranfälligkeit von AKW’s hingewiesen. Der Betreiber sagt, es habe keine Sicherheitsbedenken gegeben.

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Greenpeace-Aktivisten haben eine Drohne in der Form des Comic-Helden Superman über das Gelände eines französischen Atomkraftwerks gesteuert. Sie sei gegen das Gebäude eines Abklingbeckens für abgebrannte Brennelemente in der Nähe von Lyon geflogen, teilte die Anti-Atomkraft-Organisation am Dienstag mit. Die symbolische Aktion am Kernkraftwerk Bugey zeige einmal mehr die «extreme Verwundbarkeit von Gebäuden, die mit viel Radioaktivität gefüllt sind».

Der Stromkonzern EDF bestätigte auf Anfrage, dass die Sicherheitsteams am Morgen zwei Drohnen über dem Gelände geortet hatten. Eine davon habe die Gendarmerie abgefangen - dem widersprach Greenpeace: Nur die Überreste hätten am Boden eingesammelt werden können. Der Betreiber erklärte, die Aktion habe keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlage gehabt. Das Unternehmen kündigte eine Anzeige an - der Überflug von Atomkraftwerken ist in Frankreich untersagt. Die Mitteilung ging nicht darauf ein, ob die Drohne gegen das Gebäude des Abklingbeckens flog. EDF führte aber aus, das Brennelemente-Gebäude sei gegen Aggressionen ausgelegt.

Greenpeace erklärte, nach dem Superman-Crash hätten die Aktivisten auch noch ein ferngesteuertes Mini-Flugzeug gegen die Wand gesteuert. Die Organisation kritisiert schon länger die Sicherheitsvorkehrungen bei französischen Abklingbecken. Im vergangenen Jahr waren Aktivisten bei Protestaktionen auf die Gelände zweier Kernkraftwerke eingedrungen – und kamen deshalb vor Gericht.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bummbumm am 04.07.2018 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder! Dafür werden von Sympatisanten Unterstützungsgelder gezahlt und die Gerichte müssen sich mit den Aktionen beschäftigen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bummbumm am 04.07.2018 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder! Dafür werden von Sympatisanten Unterstützungsgelder gezahlt und die Gerichte müssen sich mit den Aktionen beschäftigen.

    • Niemand am 05.07.2018 16:59 Report Diesen Beitrag melden

      Géi du weider schlofen . . .

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