Schwerverbrecher

17. Januar 2020 11:34; Akt: 17.01.2020 11:38 Print

250-​​Kilo-​​IS-​​Mufti im Nicki-​​Pyjama verhaftet

Nicht nur seine Taten wiegen schwer: Im Irak wurde jetzt ein IS-Mufti verhaftet: Der Hassprediger ist aber so dick, dass er mit einem Pick-up abtransportiert wurde.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eine irakische Spezialeinheit spürte IS-Mufti und Hassprediger Shifa al-Nima, bekannt als Abu Abdul Bari, in einem Geheimversteck in Mossul auf. Er lag im Nicki-Pyjama und einer Jogging-Weste auf seinem Sofa. Bewegen kann sich al-Nima sowieso nicht mehr viel: Der Religionsgelehrte hat sich einen 250-Kilo-Speck angefuttert.

Für die Spezialeinheit war die Verhaftung keine leichte Angelegenheit

Aufgrund der Körperfülle musste der Mufti mit einem Polizei-Pickup abtransportiert werden, er passte in keine normales Polizeiauto.

Ein Pick-up musste extra angefordert werden. Den molligen Herren platzierte man hinten auf der Ladefläche neben einem Maschinengewehr. Al-Nima ist einer der bekanntesten extremistischen Prediger, der gefährliche Hassreden gegen die irakischen Sicherheitskräfte verbreitete und Propaganda für die Terrormiliz IS machte.

«Er gilt als einer der Führungspersonen innerhalb der Terrorgruppe und war für die Herausgabe von Fatwas verantwortlich, die zur Ermordung von Gelehrten und Geistlichen geführt haben», so ein Polizeisprecher.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.