Mit eigenen Händen

12. Januar 2018 18:03; Akt: 12.01.2018 18:10 Print

Papa baut für seine Kinder 8-​​km-​​Straße durch Urwald

Starke Nummer! Ein Inder (45) hat jetzt eine acht Kilometer lange Straße durch den Dschungel gebaut – damit in seine Söhne öfter besuchen können!

storybild

Held: Jalandhar Nayak (45) baute für seine Kinder eine acht Kilometer lange Straße durch den indischen Dschungel. (Bild: Screenshot Youtube)

Zum Thema

Obwohl das neue Jahr noch jung ist, hat Jalandhar Nayak (45) die besten Chancen für die Auszeichnung «Vater des Jahres». Der Inder baute zwei Jahre lang mit bloßen Händen und einer Spitzhacke eine Straße durch den Dschungel – damit ihn seine drei Söhne öfter und einfacher besuchen können!

Die Medien berichteten über die Herkulesarbeit (Quelle: YouTube).

Die drei Söhne von Gemüsehändler Nayak besuchen in der indischen Provinz Odisha eine Schule knapp zehn Kilometer von dem elterlichen Haus entfernt. Aber da ihr Heimweg sie über fünf Berge führt und mehrere Stunden Zeit kostet, nächtigte das Trio überwiegend in der Nähe der Schule bei Freunden.

Jeden Tag acht Stunden über 2 Jahre

Doch dass er seine Kinder kaum noch zu Gesicht bekam, gefiel Nayak nicht. Er schritt zur Tat: Jeden Morgen machte sich der fleißige Mann mit seiner Spitzhacke auf den Weg und begann, eine Schneise in den dichten Dschungel zu schlagen – acht Stunden am Tag. Nach zwei Jahren harter Arbeit war das Wunderwerk geschafft: Die Straße verbindet jetzt das Heimatdorf von Nayak mit dem Ort, in der seine Kinder zur Schule gehen. Lokalen Reportern sagte der Händler, dass er jetzt sehr glücklich sei und hoffe, dass ihn seine Kinder öfter als nur am Wochenende oder in den Ferien besuchen werden.

Die beste Nachricht für den tollen Daddy kam unterdes von anderer Seite. Die Regierung beschloss nämlich, die Straße weiter auszubauen und Jalandhar Nayak sogar für seine Herkules-Arbeit nachträglich zu bezahlen! Die Beamten waren von dem Bauwerk begeistert – die Straße sei von so guter Qualität, dass dort jetzt auch Autos fahren sollen. Außerdem sei es durch die Straße nun auch möglich, Strom- und Wasserleitungen zum Dorf zu verlegen.

Einen letzten Knaller hat Nayak noch in Petto: Weil er die Natur nicht zerstören wollte, legte der Gemüsehändler seine Straße so an, dass nicht ein einziger Baum gefällt werden musste.

(L'essentiel/tas)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dimitrij am 14.01.2018 00:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Deen ass alleng jo méi schnell wéi hei en Entreprener mat Maschinen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dimitrij am 14.01.2018 00:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Deen ass alleng jo méi schnell wéi hei en Entreprener mat Maschinen.