Vor Tasmanien

21. September 2020 13:23; Akt: 21.09.2020 13:24 Print

270 Wale stranden an Küste – Rettung ist schwierig

Eine Gruppe von rund 270 Grindwalen ist an der australischen Insel Tasmanien gestrandet. Experten reisen an um die Rettung zu planen.

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Vor der Küste der australischen Insel Tasmanien ereignete sich ein Natur-Drama. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sind rund 270 Grindwale gestrandet. Die Rettung läuft an. Erste Experten seien bereits eingetroffen, weitere befänden sich auf dem Weg in die abgelegene Macquarie-Bucht im Westen der Insel, um sich ein Bild zu machen und die Rettung der Tiere in die Wege zu leiten.

Grindwale sind sehr soziale Tiere, mehrere hundert Wale können gemeinsam auf Wanderschaft sein. Dabei folgen die Gruppen – Schulen genannt – einzelnen Leittieren. Diesen schwimmen sie auch in flaches Wasser nach, wo sie sich nicht mehr orientieren können. Bei solchen Massenstrandungen, deren Ursachen noch weitgehend unklar sind, stirbt meist ein Großteil der Tiere.

Rettung muss warten

Es sei sehr schwer zu erkennen, wie viele der Wale im aktuellen Fall bereits verendet seien und in welchem Zustand sich die noch lebenden befänden, sagte Nic Deka von der Behörde bei einer Pressekonferenz. Aus Luftaufnahmen sei zunächst auf etwa 25 tote Wale zu schließen gewesen. Die Rettungsaktion könne erst am Dienstagmorgen australischer Zeit beginnen – begünstigt durch die Flut, erklärte er. «Wir werden den Tieren heute Nacht nicht helfen können.»

Die Öffentlichkeit sei nicht aufgefordert, bei der Rettung der Wale zu helfen, sagte Deka auch. Bei Bedarf würden ausgebildete Freiwillige aus dem Bundesstaat hinzugezogen. Die Wale seien an mehreren Stellen in der Gegend gestrandet.

Strandungen von Walen kommen in Tasmanien recht häufig vor, meist sind aber weit weniger Tiere betroffen. Zuletzt war in der Gegend eine kleinere Gruppe von Pottwalen an die Küste geraten.

(L'essentiel/SDA/ore)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pia am 21.09.2020 20:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles Guddes fir Déieren an hir Retter!!

  • Sardine am 22.09.2020 05:07 Report Diesen Beitrag melden

    Sie sollten die Japanische Botschaft kontaktieren, die regeln das Problem im Handumdrehen im Namen der Forschung.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sardine am 22.09.2020 05:07 Report Diesen Beitrag melden

    Sie sollten die Japanische Botschaft kontaktieren, die regeln das Problem im Handumdrehen im Namen der Forschung.

  • Pia am 21.09.2020 20:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles Guddes fir Déieren an hir Retter!!