Verlobungsfotos

03. Oktober 2017 09:57; Akt: 03.10.2017 10:08 Print

Bankerin posiert halbnackt – entlassen

Stephanie und Arryn aus Texas stellten intime Verlobungsfotos auf Facebook. Das kostete die schwangere Frau jetzt den Job.

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Stephanie aus Overton im US-Staat Texas und ihr Freund Arryn posierten für sinnliche Fotos an einem See, um ihre Verlobung zu feiern. Die Aufnahmen wurden Stephanie jetzt zum Verhängnis: Ihr Arbeitgeber entließ die junge Frau fristlos – obwohl sie im fünften Monaten schwanger ist.

Auf den Bildern der Fotografin Bria Terry von der Fotoagentur Wolf & Rose Photography zeigt das Paar viel nackte Haut. «Ich habe mir in dem Moment über mein Aussehen überhaupt keine Gedanken gemacht, denn ich sah Arryn in die Augen und fühlte mich selbstsicher», sagte Stephanie zu «Buzzfeed». Sie habe ihr Leben lang mit ihrem Gewicht gekämpft, sagt die junge Frau zur «Huffington Post», doch bei diesen Aufnahmen habe sie sich «wirklich so attraktiv gefühlt wie nie».

Facebook-Nutzer gratulierten Stephanie für ihren Mut

Die Bilder stellte die Fotoagentur auf Facebook und schon kurz danach wurden diese über 85.000-mal geteilt. «Arryn rief mich im Büro an und sagte, dass er sich darüber freue. Die Fotos hatten Tausende positive Kommentare erhalten. Die meisten User hielten mich für ein Beispiel von Body-Positivity, sie gratulierten mir für meinen Mut.»

Stephanies Arbeitgeber war da anderer Meinung. Vergangene Woche gab die Austin Bank Texas Stephanie bekannt, dass sie die freizügigen Bilder für unangemessen halte. «Es wurde gesagt, dass man besorgt sei, dass die Bilder ein schlechtes Image für eine familienfreundliche Bank sein könnten», erzählte die Texanerin.

Schwanger und arbeitslos – und doch stolz auf die Fotos

«Das war sehr schmerzhaft. Ich habe ein Jahr lang hart gearbeitet und galt als Musterangestellte», so Stephanie weiter. Trotzdem werde sie jetzt fallen gelassen, «wegen etwas, worauf ich so stolz bin als Frau». Zudem seien die Bilder eine private Angelegenheit.

Fotografin Bria Terry äußerte sich am Freitag auf Facebook zum Vorfall: «Ich bin überrascht, wie ein Unternehmen, das sich als familienfreundlich ausgibt, eine Angestellte in der 20. Schwangerschaftswoche entlassen kann.» Unter anderem habe Stephanie so keine Krankenversicherung mehr, schreibt die Fotografin.

Die werdende Mutter bereut die Fotos jedoch nicht. «Arryn ist stolz auf mich und auf die positive Botschaft, die die Bilder vermitteln.»

(L'essentiel/kle)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • john am 03.10.2017 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    FACEBOOK as schon vielen zum verhängnis gin.

  • otto@pt.lu am 03.10.2017 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    egal wat...

  • Koneczny Gérard am 03.10.2017 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Krank amerikanesch Gesellschaft. WaffenNarren ginn gelueft an eng schwanger halefplakesch Fraa gëttt entlooss.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Koneczny Gérard am 03.10.2017 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Krank amerikanesch Gesellschaft. WaffenNarren ginn gelueft an eng schwanger halefplakesch Fraa gëttt entlooss.

  • Niemand am 03.10.2017 17:31 Report Diesen Beitrag melden

    Zitat: ''Zudem seien die Bilder eine private Angelegenheit'' . . . No comment.

  • otto@pt.lu am 03.10.2017 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    egal wat...

  • john am 03.10.2017 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    FACEBOOK as schon vielen zum verhängnis gin.