Portugal

18. Oktober 2017 07:50; Akt: 18.10.2017 07:54 Print

41 Tote bei Waldbränden – nun fällt endlich Regen

Die Zahl der Todesopfer bei den verheerenden Waldbränden in Portugal steigt weiter. Die Behörden haben das Flammeninferno aber zunehmend unter Kontrolle.

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Bei den verheerenden Waldbränden in Portugal sind mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Die neue Zahl sei am Dienstagabend vom Zivilschutz bekanntgegeben worden, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde. Zuvor waren 37 Tote gezählt worden.

Besonders betroffen waren von den Waldbränden am Wochenende und am Montag die Bezirke Coimbra und Castelo Branco im Zentrum des Landes sowie weiter nördlich der Bezirk Viseu. In der nordwestspanischen Provinz Galicien verloren am Sonntag und Montag vier Menschen bei Waldbränden ihr Leben. Es gab viele Fälle von Brandstiftungen.

Situation entspannt sich

Aufgrund der verheerenden Waldbrände rief die Regierung in Lissabon eine dreitägige Staatstrauer aus. Regierungschef António Luís Santos da Costa bekundete den betroffenen Familien seine Anteilnahme, wie die Zeitung Diário de Notícias berichtete.

Mittlerweile hat sich die Situation aufgrund eines Wetterumschwungs mit Regen und kühleren Temperaturen merklich entspannt. Die Situation sei zunehmend unter Kontrolle, sagte eine Behördensprecherin. Sechs der sieben Vermissten wurden lebend gefunden.

(L'essentiel/sda/dpa)

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