Ins Meer gerissen

15. November 2019 09:42; Akt: 15.11.2019 11:06 Print

3 Kühe schwimmen nach Hurrikan kilometerweit

Als Hurrikan Dorian auf die US-Küste traf, wurden Dutzende Tiere von einer Sturmflut mitgerissen. Die meisten starben, doch drei Kühe tauchten wieder auf.

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Ein Trio von Kühen hat im US-Bundestaat North Carolina außergewöhnliches Durchhaltevermögen gezeigt. Die Tiere waren am 6. September von einer 2,5 Meter hohen Flutwelle von ihrer Weide auf Cedar Island ins Meer gerissen worden. Auslöser der Sturmflut war Hurrikan Dorian, der damals als Sturm der Kategorie 1 auf die Küste traf. Insgesamt erfasste die Welle 28 Wildpferde und etwa 20 Kühe.

Die Tiere galten als verloren, doch etwa einen Monat später tauchten drei von ihnen im Naturschutzgebiet Cape Lookout National Seashore auf. Der Nationalpark erstreckt sich über drei der Küste North Carolinas vorgelagerte Inseln. Laut einem Sprecher des Naturschutzgebiets wurde die erste Kuh etwa einen Monat nach dem Hurrikan auf der Insel North Core Banks entdeckt. In den zwei darauffolgenden Wochen wurden zwei weitere beim Grasen auf staatlichem Land gesehen.

Kilometerweit geschwommen

Der Sprecher sagte dem Charlotte Observer: «Ich würde sagen, es sind etwa 6,5 Kilometer über die Meerenge. Niemand weiß genau, wie sie es schafften, aber die Kühe haben sicher eine packende Geschichte zu erzählen.»

Dass Kühe schwimmen können, ist bekannt. Und einige hundert Meter schwimmend zurückzulegen, ist für sie kein Problem. Doch mehrere Kilometer während eines Hurrikans im offenen Wasser zu schwimmen, ist eine bemerkenswerte Leistung. Es sei ein Glück gewesen, dass die Kühe nicht aufs offene Meer gespült worden seien, so der Sprecher.

Anwohner versuchen nun, die liebevoll Seekühe genannten Tiere zurück aufs Festland zu bringen. Dort waren sie Teil einer Herde, die frei auf einem etwa vier Quadratkilometer großen Privatgrundstück lebte.

(L'essentiel/jcg)

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