Psychisch gestörter Täter

26. Oktober 2021 18:50; Akt: 26.10.2021 19:00 Print

35-​​Jähriger sticht in Wien wahllos auf Passanten

Ein Mann hat bei einem Imbiss-Lokal in Wien-Brigittenau mehrere Menschen attackiert. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen kurz nach der Tat dank mutigen Passanten festnehmen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Amok-Alarm mitten in Wien: Gegen 14 Uhr griff ein Mann in der Klosterneuburgerstraße in Wien-Brigittenau mehrere Menschen an. Am österreichischen Nationalfeiertag packte ein 35-jähriger Mann in einem Imbiss-Lokal ein Messer, woraufhin die Gäste flüchteten. Der Mann stürmte ihnen hinterher und stach im Bereich der Othmargasse und der Klosterneuburger Straße wahllos auf mehrere Personen ein. Die Opfer, zwei Frauen und zwei Männer im Alter von 48 bis 64 Jahren, wurden laut Polizei verletzt.

Mutige Passanten hielten Angreifer in Schach

Die Polizei startete sofort eine Alarmfahndung. Laut den Ermittlern konnten mutige Zeugen den Angreifer kurz darauf bei der Kreuzung Othmargasse/Hannovergaße in Schach halten. Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau nahmen ihn schließlich fest.

Die zwei verletzten Frauen und die beiden Männer wurden von der Rettung sofort in ein Krankenhaus gebracht. Sie hatten nur oberflächliche Schnittwunden, leichte Stichverletzungen und Rissquetschwunden durch Schläge mit dem Messerknauf erlitten. Laut «Heute» wurde keine der angegriffenen Personen lebensgefährlich verletzt.

Täter machte «wirre Angaben»

Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen. Der Täter soll laut Medienberichten österreichischer Staatsbürger sein. Er hatte nach der Tat laut Vienna online «wirre Angaben» gemacht. «Ein politisches oder religiöses Tatmotiv gilt nach ersten Ermittlungen als nicht wahrscheinlich», teilte die Polizei mit.

(L'essentiel/trx)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.