Fünf Tage ohne Nahrung

13. Oktober 2020 11:15; Akt: 13.10.2020 11:16 Print

4000 tote Haustiere in Paketen gefunden

Für die Hunde, Katzen und Hasen in einem Logistikzentrum in China kam jede Hilfe zu spät. Nur rund 1000 Tiere überlebten die fünf Tage ohne Nahrung.

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Die NGO Utopia Animal Rescue konnte 1000 Tiere retten, 4000 waren bereits qualvoll verhungert, verdurstet oder erstickt. (Bild: Utopia Animal Rescue)

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Es war ein Bild des Grauens: Über 5000 Hundewelpen, Katzen, Hamster und Hasen in kleinen Expressboxen, die meisten bereits qualvoll verhungert, verdurstet oder erstickt. Etwa fünf Tage lang hatte ihr Martyrium gedauert, bis die rund 1000 noch lebenden Tiere in einem Logistikzentrum in der chinesischen Provinz Henan entdeckt und von einer Tierschutzorganisation gerettet wurden.

«Der gesamte Ort stank nach verrottenden Tieren», so die Gründerin des Tierschutzvereins Utopia Animal Rescue gegenüber CBS

Ihrem Schicksal überlassen

Die Haustiere, die vermutlich online bestellt wurden, waren am 16. September versendet worden. Als sie am 22. September in Henan ankamen, waren bereits viele ums Leben gekommen. Als sie merkten, dass es sich um lebende Tiere handelt, sollen die Mitarbeiter des Logistikzentrums die Annahme verweigert haben. Den Boten kümmerte dies jedoch nicht, er lud sie dort nichtsdestotrotz ab und überließ die Tiere ihrem Schicksal.

Mittlerweile haben sich die Behörden dem Fall angenommen. Der Transport von lebenden Haustieren darf laut chinesischem Gesetz lediglich via Flugzeug passieren, aber auch nur dann, wenn der Absender die nötigen Dokumente dafür besitzt.

Für die geretteten 870 Hasen, 99 Hamster, 70 Hunde und 28 Katzen konnten Unterkünfte in Tierhandlungen und bei Freiwilligen gefunden werden.

(L'essentiel/red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • lol 2.0 am 13.10.2020 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also wierklech den mensch muss ophallen deiren ze quällen

  • Pia am 13.10.2020 13:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daat brécht engem d'Häerz wann eent huet an kann nëmmen de Kapp rëselen Rout a Fridden léif Geschöpfer ech schumme mech fir ganz vill Mënschen, déi et net fäerdeg bréngen sech ëm daat Wichtegst op dëser Welt ze këmmeren :(

  • De_klenge_Fuerzkapp am 13.10.2020 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    Wer online Tiere bestellt, handelt kriminell und sollte bestraft werden. Inakzeptabel . . . -_-

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sidd endlech konsequent am 14.10.2020 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    Bei esou Saachen sinn ech kloer dofir wann d'EU mol endlech geif China kloer machen dat se kéen Handel mat esou Länner ouni Respekt vun irgend eppes méi machen well. Firwat muss dann Alles do fabrizéiert ginn, mer hunn genuch Leit ouni Aardecht an et ass just wéinst dem Frick vun e puer Décken.

  • De_klenge_Fuerzkapp am 13.10.2020 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    Wer online Tiere bestellt, handelt kriminell und sollte bestraft werden. Inakzeptabel . . . -_-

  • pat schu am 13.10.2020 19:52 Report Diesen Beitrag melden

    Den Truman haett den MacArthur 51 sollen gewaerden loossen

  • Pia am 13.10.2020 13:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daat brécht engem d'Häerz wann eent huet an kann nëmmen de Kapp rëselen Rout a Fridden léif Geschöpfer ech schumme mech fir ganz vill Mënschen, déi et net fäerdeg bréngen sech ëm daat Wichtegst op dëser Welt ze këmmeren :(

  • lol 2.0 am 13.10.2020 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also wierklech den mensch muss ophallen deiren ze quällen