Drama in Moskau

29. Februar 2016 15:30; Akt: 29.02.2016 18:31 Print

Babysitterin köpft Kleinkind und droht mit Bombe

Bei einer Moskauer Metro-Station reckt eine Frau den Kopf einer Vierjährigen in die Luft und droht, sich in die Luft zu sprengen.

Die offensichtlich geistig verwirrte Frau hält den Kopf eines vierjährigen Mädchens in ihren Händen. (Video: Youtube/RT)

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Horror in Moskau: Die russische Polizei hat am Montagmorgen an der Metro-Station Oktjabrskoje Pole eine Frau festgenommen, die den abgetrennten Kopf eines Kindes mit sich herumtrug. Die in schwarz gekleidete Frau schrie dabei «Allahu Akbar» und «ich bin Terroristin». Zudem drohte sie, sich in die Luft zu sprengen.

Wie «RU Posters» berichtet, sei die Frau identifiziert worden. Es handelt sich um die Usbekin Gültschihra Bobokulowa (38), die als Babysitterin bei einer Familie mit zwei Kindern im Nordwesten Moskaus arbeitete. Die Frau soll die vier Jahre alte Nastja getötet und geköpft haben, nachdem die Eltern am frühen Morgen die Wohnung mit dem älteren Kind verlassen hatten.

Untreue des Ehemannes nicht verkraftet

Danach soll Bobokulowa die Wohnung in Brand gesetzt haben und mit dem Kinderkopf in ihrer Tasche zur Metro-Station gegangen sein. Als ein Polizist sie nach ihrem Ausweis fragte, habe sie den Kopf der kleinen Nastja hervorgeholt, schreibt das Nachrichtenportal RT. Dem Beamten sagte sie, sie haben eine Bombe dabei.

Nach Angaben von Sputnik News fand die Polizei nach der Festnahme bei der Babysitterin keinen Sprengstoff. In der Wohnung sollen die Ermittler den Körper des Kindes gefunden haben.

Bobokulowa soll bei ihrer Verhaftung stark unter Drogen gestanden haben, meldet RU Posters weiter. Bei der ersten Einvernahme durch die Polizei habe sie gesagt, sie sei verärgert gewesen, nachdem ihr Ehemann untreu gewesen sein soll. Sie wurde mittlerweile in eine psychiatrische Klinik gebracht. Die russische Polizei geht nicht von einem Terrorakt aus.

(L'essentiel/kle)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • qwertz am 01.03.2016 10:16 Report Diesen Beitrag melden

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  • siem am 29.02.2016 19:07 Report Diesen Beitrag melden

    kulturelle bereicherung

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