Neue Bussgelder

19. Oktober 2017 13:57; Akt: 19.10.2017 14:02 Print

Deutschland verschärft Strafen für Verkehrssünder

Wer beim Telefonieren am Steuer erwischt wird, muss in Deutschland künftig ein hohes Bußgeld blechen. Auch bei der Rettungsgasse kennen die Behörden kein Pardon mehr.

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Autofahrer, die während der Fahrt mit dem Handy spielen, müssen mit höheren Strafgeldern rechnen. (Bild: pixabay.com)

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Handy am Steuer, Behinderung von Einsatzkräften, Verhüllungsverbot: In Deutschland sind am Donnerstag Änderungen im Bußgeldkatalog für Verkehrssünden in Kraft getreten. Wer zum Beispiel beim Telefonieren am Steuer erwischt wird, muss künftig 100 statt bisher 60 Euro bezahlen. Gefährdet man andere Verkehrsteilnehmer oder verursacht eine Sachbeschädigung, werden sogar 150 beziehungsweise 200 Euro fällig. Auch wer beim Radfahren das Handy benutzt, wird zur Kasse gebeten: 55 Euro.

Für Halloween relevant: Wer verhüllt oder mit einer Maske im Gesicht Auto fährt, riskiert künftig ebenfalls ein Bußgeld von 60 Euro. Auch wer sich weigert, eine Rettungsgasse zu bilden, muss tiefer ins Portemonnaie greifen: Statt bisher 20 Euro werden 200 Euro fällig. Bei schwerwiegenden Fällen sind sogar Strafen von bis zu 320 Euro und ein Monat Fahrverbot möglich.

Seit 13. Oktober gilt zudem eine Gesetzesverschärfung bei illegalen Straßenrennen, wie bild.de meldet. Wer an solchen Rennen teilnimmt, riskiert künftig eine saftige Geld- und in gravierenden Fällen sogar eine Haftstrafe. Zudem können diesen Tempobolzern sowohl die Autos als auch die Führerscheine entzogen werden.

(jt/L'essentiel)

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