Luftverschmutzung

03. Juni 2016 07:30; Akt: 02.06.2016 22:04 Print

Die zehn dreckigsten Städte der Welt

Die meisten Menschen in großen Metropolen atmen verschmutzte Luft. In diesen zehn Städten liegt die Feinstaubbelastung weit über dem Grenzwert.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Autoabgase und Abfallverbrennungen fordern ihren Tribut: Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer kürzlich veröffentlichten Studie bekannt gab, ist in den meisten Städten der Welt die Luftverschmutzung in den letzten Jahren weiter angestiegen. Jedes Jahr sterben um die sieben Millionen Menschen durch eine zu hohe Umweltbelastung an Herzinfarkt, Lungenkrebs und chronischen Atemwegserkrankungen.

Besonders betroffen sind die urbanen Zentren in Entwicklungsländern: In 98 Prozent der Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern in armen Ländern ist die Feinstaubbelastung viel zu hoch. Das heißt: Ein Kubikmeter Luft enthält dann mehr als 10 Mikrogramm (µg) Feinstaub.

Zehn Städte, die in keinem Reiseführer empfohlen werden

Der WHO-Bericht erfasste die Daten zur Feinstaubbelastung von 3000 Orten. In den zehn dreckigsten Städten der Welt werden die Werte für Feinstaub um ein Vielfaches überschritten (die Liste sehen Sie in der Bildstrecke oben).

Die Weltgesundheitsorganisation ruft zu Maßnahmen gegen die Umweltverschmutzung auf. Vor allem erneuerbare Energien und alternative Verkehrskonzepte seien gefragt. Es sei wichtig, dass Regierungen die städtische Luftqualität zur Priorität für Gesundheit und Entwicklung machen», meinte Carlos Dora von der WHO gegenüber der «Deutschen Welle».

Der Bericht hat aber auch positive Nachrichten: So habe eine Reihe ostafrikanischer Länder mit der Einführung strengerer Bestimmungen für Fahrzeuge und Treibhausgase Anfang 2015 die dadurch verursachten Emissionen um rund 90 Prozent verringern können. Zudem sei jedes dritte in Norwegen neu gekaufte Auto ein Elektroauto.

(L'essentiel/kle)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.