Menschen eingeschlossen

04. Juni 2018 14:19; Akt: 04.06.2018 14:21 Print

Erdbeben erschüttert Vulkan Kilauea

Auf Hawaii hat erneut die Erde gebebt. Der Vulkan spuckte Asche über zwei Kilometer hoch in die Luft. Viele Anwohner sind von der Umwelt abgeschnitten.

Dem Erdbeben der Stärke 5,5 am Montag waren am Wochenende bereits 500 kleinere Beben vorausgegangen: Vulkan Kilauea spuckt weiterhin Lava und Asche. (Video: Tamedia/Hawaii News Now)

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Ein Erdbeben der Stärke 5,5 hat den Vulkan Kilauea auf Hawaii erschüttert. Dabei spuckte der Berg Asche fast 2500 Meter hoch in die Luft, wie US-Medien am Montag unter Berufung auf die Zivilschutzbehörde berichteten.

Nach dem Beben am Sonntag habe aber keine Tsunami-Gefahr bestanden, teilte das Tsunami-Warnzentrums für die Pazifikregion mit.

Seit Anfang Mai hält der Kilauea Hawaii in Atem.

Um den Kilauea herum seien über das Wochenende in einem Zeitraum von 24 Stunden rund 500 kleinere Beben gemessen worden, zitierte der Sender CNN den Experten Brian Shiro von der US-Erdbebenwarte USGS. Es handle sich um die Höchste Dichte von Beben, die je um den Gipfel herum gemessen worden sei.

Anwohner von Umwelt abgeschnitten

Rund ein Dutzend Anwohner waren Berichten zufolge am Sonntag (Ortszeit) durch Lavaflüsse von der Umwelt abgeschnitten, weil sie ihre Wohnungen nicht verlassen wollten. Sie hatten demnach weder Strom noch Wasser oder eine Telefonverbindung. Die Behörden planten eine Luftrettung, sollte sich die Lava weiter ausbreiten.

Seit Anfang Mai speit der Kilauea Lava aus dem Krater und aus Erdspalten. Auf der Inselgruppe Hawaii liegen mehrere Vulkane, der Kilauea ist einer der aktivsten der Welt.

(L'essentiel/scl/sda)

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